#182 Silvesterspecial: Q&A - Ich hab' mich noch nie so viel gestritten wie mit dir

Shownotes

Gönnt euch KoRo hier Mit dem Code TRASH gibt es 5% Rabatt

Folgt uns um keine Datenanalysen oder psychologischen Hintergrundinfos zu verpassen: Instagram TikTok

Sounddesign und Schnitt: Sophie Hiller

Transkript anzeigen

00:00:02: Willkommen bei den Treschologen, der Podcast, in dem wir Reality TV psychologisch analysieren.

00:00:08: Euch komplexe

00:00:09: Theorien

00:00:10: psychologisch erklären und anhand der Formate, die wir alle lieben, schauen, was wir über uns selbst und andere Menschen lernen können.

00:00:16: Ich bin Dina, ich bin Psychologin und in den letzten Jahren habe ich an verschiedenen Universitäten, in Erforschung und in der Lehre gearbeitet.

00:00:23: Und ich bin Franzi, ich bin Forschende Psychologin und Autorin.

00:00:26: Heute machen wir einen Special-Sevester Q&A.

00:00:30: Let's go!

00:00:36: Elim, heute machen wir eine Q&A-Folge.

00:00:38: Wir haben schon mal eine

00:00:39: gemacht.

00:00:42: Ich würde mir gerne vorstellen, dass wir das jetzt so als Ritual machen.

00:00:46: Immer

00:00:46: am Jahresende.

00:00:46: Einfach

00:00:47: immer die letzte Folge.

00:00:48: Ja.

00:00:48: Die allerletzte Folge.

00:00:50: Wine Wednesday, die haben es auch.

00:00:53: Finde ich schön.

00:00:54: Ich finde das total schön.

00:00:55: Und wir haben so, so viele Fragen bekommen.

00:00:58: Wir haben so viele Fragen gekriegt und wir können die leider gar nicht alle beantworten.

00:01:02: Wir haben die aber alle in einem Dokument und vielleicht machen wir doch noch mal, wir können ja vielleicht mal so Januar, Februar die restlichen Fragen noch mal machen, weil da waren wirklich spannende Sachen dabei.

00:01:11: Ich fand es wirklich schwierig jetzt zu sagen, okay, was machen wir?

00:01:14: Wir haben jetzt vor allem Vorrang an die Fragen gegeben, die doppelt kamen und ja natürlich eine Struktur, wir haben das strukturiert, nach Themen.

00:01:24: Die Themen sind folgende.

00:01:26: Wir und die Reality TV Welt ist das erste Thema.

00:01:29: Das zweite ist, mein Vorsatz ist, ist wirklich mein Er, mein Englisches Er zu üben.

00:01:36: Ja?

00:01:37: Ja, weil das packt mich ja manchmal am Alltag, dass ich so, weil ich sage ja, wenn ich Reality sagen will, dann klingt es ja wie ein Weh.

00:01:45: Das ist mein Vorsatz auf jeden Fall.

00:01:46: Es

00:01:47: gibt auch Fragen in Richtung Sprechen.

00:01:49: Die gibt es.

00:01:50: Dann das nächste ist Fragen zu Reality TV.

00:01:56: Egal.

00:01:56: Dann gibt es zwei Fragen zur Promotion, zum Studium, zur Psychologie, zum Podcast, private Fragen von euch und Fragen zu uns.

00:02:06: Gott, ich hoffe, wir schaffen das alles.

00:02:08: Okay, wir müssen jetzt sofort reinsteigen.

00:02:10: Letztes Mal, als wir das Q&A gemacht haben, haben wir nur fünf Fragen beantwortet und es hat eineinhalb Stunden gedauert, weil wir uns in jeder Frage total verloren haben.

00:02:17: Das machen wir jetzt nicht mehr.

00:02:18: Nee, das machen wir nicht mehr.

00:02:19: Zack,

00:02:20: zack.

00:02:20: Zack, zack.

00:02:21: Aber es gibt so viel zu erzählen.

00:02:22: Ich liebe Q&A-Folgen.

00:02:24: Okay, Kategorie eins.

00:02:26: Wir und reality TV.

00:02:28: Gott, jetzt roll ich das Adi ganz halt so.

00:02:31: Ich hoffe, das legt sich im nächsten Jahr an, das ist echt mein Vorsatz.

00:02:34: Also Frage eins.

00:02:35: Haben sich schon mal Teilnehmende aus Formaten bei euch gemeldet.

00:02:38: Die Antwort ist ja.

00:02:39: Die Antwort ist ja.

00:02:41: Und das passiert irgendwie immer häufiger.

00:02:42: Und meistens ist es... Okay, nee, meistens nicht.

00:02:45: Ich würde sagen, es ist so ausgeglichen.

00:02:46: Es ist oft sehr nett, dass Leute ganz wertschätzende Nachrichten auch schreiben.

00:02:49: Das ist richtig schön.

00:02:52: Und manchmal ist es auch nicht so nett.

00:02:54: Also, manchmal haben Leute auch eine andere Meinung als wir, würde ich das jetzt mal ausdrücken.

00:03:01: Und ich glaube, dazu hatten wir auch eine Frage, wo jemand im Speziellen wissen wollte, was wir zu der Kritik von einer speziellen Person denken.

00:03:08: Und ich glaube, da ist so die generelle Antwort.

00:03:11: Das ist natürlich irgendwie dann traurig zu lesen, dass eine Person sich vielleicht voll falsch gesehen fühlt und voll falsch dargestellt fühlt und ... vor allem wenn es noch nicht so nett ist, uns gegenüber.

00:03:23: Und gleichzeitig, finde ich, dann auch müssen wir es halt einfach aushalten.

00:03:26: Wir reden hier die ganze Zeit über Leute, wir analysieren die oder beziehungsweise wir analysieren ja nicht die, aber wir fragen uns, was könnte das Verhalten von denen vielleicht ausgelöst haben.

00:03:35: Und ich finde, dann müssen wir auch aushalten können, dass die Leute das vielleicht kacke finden, um die es geht.

00:03:40: Voll.

00:03:41: Und ich glaube, es kann ja immer so zwei Gründe haben, weshalb Leute sich so angegriffen davon fühlen.

00:03:46: Das erste ist halt, dass sie sich total ungesehen davon fühlen, weil wir ganz ganz falsch liegen.

00:03:51: Und das kann halt immer der Fall sein.

00:03:52: Wir sehen eh nur ein paar Sequenzen von einer Person immer.

00:03:57: Und das beschreibt nie die ganze Person.

00:04:00: Und andererseits kann das auch sein, weil wir halt vielleicht genau richtig liegen.

00:04:04: Und da ist es ja auch so, dass ich manchmal schon ein bisschen so innere ethische Konflikte hatte in die Richtung von.

00:04:11: Ist das der Rahmen, in dem man Leute auf was aufmerksam macht?

00:04:15: Weil eigentlich, gerade wenn es tief geht, ist so was ja in einem Safe Space und wir versuchen einen Safe Space zu sein, aber die bitten ja nicht um unsere Einordnung.

00:04:25: Total, ich finde es auch richtig schwierig, da so eine Grenze zu ziehen.

00:04:28: Und wir haben ja von uns gesagt, wir machen also, das wäre ja auch einfach unethisch und auch unprofessionell, wenn wir jetzt irgendwelche Diagnosen stellen würden, also wenn es wirklich ins Klinische geht, das machen wir nicht.

00:04:38: Und gleichzeitig so was wie... sagen, jemand hat ein Thema mit XY oder es könnte sein, dass jemand ein Thema mit XY hat.

00:04:45: Das schon auf der Grenze, ne?

00:04:47: Total und gleichzeitig auch wichtig, ne?

00:04:50: Weil ich schon glaube, dass viele Leute Personen aus dem Umfeld oder so da wieder erkennen und dann das vielleicht auch helfen kann.

00:04:58: Aber die Menschen, die das betrifft, die vielleicht unsere Einordnung dann wirklich auch ja so als das sehen, was Psychologinnen über sie denken oder so.

00:05:09: Die kann das natürlich.

00:05:10: für die kann das schwer sein und das kann ich sehr nachfüllen.

00:05:13: Deswegen haben wir auch bisher, wenn wir so Nachrichten oder Kommentare bekommen haben, eigentlich uns immer dazu entschieden, die so stehen zu lassen und einfach so sagen, die dürfen ihre Reaktion haben.

00:05:23: Absolut.

00:05:24: Und eigentlich war

00:05:25: nicht

00:05:25: immer leicht.

00:05:26: Es war nicht immer leicht.

00:05:27: Und ich finde eigentlich so die Idee vom Podcast ist ja auch nur, dass die Leute so sinnbildlich stehen, dass das so Beispiele sind, was wir da gerade sehen und das wir anhand von.

00:05:35: dem es auf dem Bildschirm sehen, das so als Anhaltspunkt nehmen, über größere Themen zu sprechen.

00:05:40: Und dass die Leute eigentlich nur stellvertretend dastehen.

00:05:44: Ich glaube, manchmal ist es einfacher und manchmal weniger einfach, das so zu sehen.

00:05:50: Gerade so bei speziellen Leuten, die schon, ja.

00:05:54: Manchmal sind es Leute aber auch in die DMs geleitet und ich sah Schockieren vom Handy und hab gedacht, oh mein Gott, also zum Beispiel, als ... uns geschrieben hat, da war ich wirklich ... Du saß ich mit offenem Mund vom Handy.

00:06:08: Du warst grad, ich glaube im Flugzeug, du warst nicht erreichbar.

00:06:11: Deswegen habe ich erst mal Nate angerufen und eine schon lange mit Nate darüber telefoniert von Generation Trash.

00:06:17: Ich glaube nicht, weil mich das inhaltlich so getroffen hat, weil inhaltlich kann ich mich eigentlich davon ganz gut abgrenzen, sondern weil ich nicht gewohnt bin, dass jemand so mit mir spricht.

00:06:28: Das ist irgendwie nicht Teil von meinem alltäglichen Leben.

00:06:31: Das kann ich so nachvollziehen, weil ich hatte ja so eine Situation gerade erst vor so ein paar Wochen als so

00:06:40: sehr

00:06:40: angegriffene Kommentare hinterlassen hat.

00:06:45: Und die waren schon hart.

00:06:47: Also auch ich war überhaupt nicht oder bin nicht gewohnt, dass jemand so mit mir spricht, so versucht irgendwelche Knöpfe auch an meiner Person zu drücken.

00:06:57: Ich mein... Gut, dass sie mich nicht kennt.

00:07:00: Es hat mich auch nicht getroffen.

00:07:02: Mich als Hobbypsychologin oder so zu bezeichnen, das trifft mich nicht.

00:07:06: Es ist halt mein Beruf.

00:07:07: Ich

00:07:08: weiß nicht, was man da treffen wollte.

00:07:10: Aber dass jemand so mit mir spricht, ist ungewohnt.

00:07:13: Und war dann schon auch was, was Verarbeitung brachte.

00:07:16: Und ich liebe auch, dass wir beide Nate angerufen haben.

00:07:19: Ich hab auch dich angerufen, wir haben kurz hypheniert, aber du warst auch busy an dem Tag.

00:07:24: Und dann ... habe ich auch noch mal mit Nate ganz lange gesprochen.

00:07:27: Die hat sich super lieb um mich gekümmert.

00:07:30: Ich liebe, dass wir so ein Netzwerk auch haben.

00:07:32: an der Unterstützerin.

00:07:33: Die hat jetzt auch wieder ein Beef und hat mich angerufen.

00:07:35: Wie geil, dass Nate einfach unsere Psychologin dafür ist, wenn uns Leute beleidigen im Internet.

00:07:41: Danke, Nate.

00:07:42: Vielen Dank an Nate an dieser Stelle.

00:07:44: Aber ich glaube, das ist halt auch noch mal was anderes.

00:07:47: Weil wenn ich jetzt zum Beispiel irgendjemand von meinen Freundinnen anrufen würde und sagen, oh mein Gott.

00:07:54: Ich hatte mir gerade schreckliche DMs geschrieben.

00:07:56: Die würden ja gar nicht checken, was da los ist.

00:07:58: Die kennen die Person nicht.

00:07:59: Die wissen nicht, worum es geht.

00:08:00: Die würden natürlich auch sich empathisch zeigen.

00:08:03: Aber bei Nate, wie er so drin ist in dieser ganzen Sache, ist noch mal was ganz anderes.

00:08:07: Das ist so.

00:08:09: Es ist ja auch eine total absurde Welt, ne?

00:08:11: Total.

00:08:13: Als das bei mir passiert ist, schon meine Freundinnen auch im Schock waren.

00:08:16: Und mehr verschiedene Leute geschrieben haben so, oh mein Gott, was geht da ab?

00:08:19: Also die Kommentare sind inzwischen gelöscht.

00:08:23: selber wieder gelöscht.

00:08:24: Deswegen kann man das jetzt nicht mehr nachvollziehen.

00:08:26: Ist auch, glaube ich, alles gut so.

00:08:28: Aber da haben meine Freundin richtig mitgefiebert und dann wollten die auch abends einmal sprechen, ob es mir denn gut geht.

00:08:33: Und ich habe gesagt, Leute, es ist alles okay.

00:08:36: Ehrlicherweise macht das gar nichts mit mir.

00:08:39: Also es tat mir halt vor allen Dingen.

00:08:41: Dann, nachdem der erste Schock so abgeklungen ist, leid, dass ich eine Person so getroffen habe.

00:08:46: Weil ich glaube, in dem Fall war es doch, weil da ein Stückchen Wahrheit in dem steckte, was ich gesagt habe.

00:08:53: Mir ist bei diesen Situationen immer wieder aufgefallen, wie krass es doch sein muss, wenn man in so einem Format ist.

00:08:58: Weil,

00:09:00: honestly, also mein Blockfinger ist sehr schnell.

00:09:02: Alle Menschen, die eine Freche nachgeschrieben haben, die wurden wir uns sofort geblockt.

00:09:07: Weil ich glaube, das ist auch einfach der einzige richtige Weg.

00:09:09: Ich glaube, so eine Energie sollte man auf gar keinen Fall in seinem Leben lassen.

00:09:12: Und dann ist es ja easy, eben geblockt.

00:09:14: Und dann ist es abgehakt.

00:09:17: Oder beziehungsweise kurz mit Nate gesprochen und dann geblockt.

00:09:20: Dann ist es abgehakt.

00:09:22: Aber wenn man mit solchen Menschen, die keine Angst davor haben, so respektlos mit anderen Menschen zu sprechen, in einem Haus eingesperrt ist oder auf einer Insel oder ich weiß nicht wo, das stelle ich mir wirklich hart vor, weiß ich nicht, wie ich damit umgehen würde.

00:09:37: Ich wüsste gar nicht, was ich da sagen würde, wie ich darauf reagieren würde.

00:09:41: Auch einfach, weil ich nicht geübt in sowas bin.

00:09:44: Also Leute reden auch respektlos mit mir manchmal im Alltag, aber nicht auf so einem Level.

00:09:48: Also eher auf so einem... Jemand ist vielleicht mal kacke zu mir an der Supermarktkasse oder jemanden im Arbeitskontext, verhält sich irgendwie kacke, aber nicht auf diesem Level.

00:09:59: Nee, jemanden klaut deinen Parkplatz.

00:10:01: Ja.

00:10:03: Ja.

00:10:04: Okay, wir schreiben ab, eine kurze Frage, die dazu noch passt.

00:10:07: Welche realische Stars habt ihr schon getroffen und wen mögt ihr davon auch privat?

00:10:11: Oh, wir haben jetzt schon einige getroffen, weil wir ab und an zu diesem Prämieren gehen von irgendwelchen Formaten.

00:10:17: Ich muss sagen, ich finde das immer ... Richtig spannend, ich find das richtig cool.

00:10:20: Und es gibt schon einige, die ich auch sehr gerne mag.

00:10:23: Ich find auch die meisten eigentlich nicht.

00:10:24: Also es ist so in Person, war noch niemand nicht nett.

00:10:29: Nee, ich liebe natürlich Gina, Lisa, OG, I Love Her, Steffi Stark, mag ich sehr gerne.

00:10:37: Ich weiß nicht, haben wir noch ein paar mehr Namen, es gibt echt einige, die ich sehr mag.

00:10:41: Ich hab das Gefühl, dass wir aber trotzdem, oder das versuche ich auch immer, dass wir trotzdem immer so ein bisschen versuchen, so eine Distanz.

00:10:46: zu haben.

00:10:47: Bei mir fällt es an mir immer auf, wenn so eine Person dann schon vor dir gestanden hat, dann kann ich nicht mehr einfach so unvereingenommen über die sprechen.

00:10:57: Also wir hatten das ja auch schon immer, dass Leute so vor Formaten uns schon in die DMs gestaltet sind und die Sachen uns geschrieben haben.

00:11:06: Und ich kann nicht leugnen, das hat was mit mir gemacht.

00:11:09: Das ist so eine Hemmschwelle.

00:11:11: Dann vielleicht auch mal was Kritisches über die Person zu sagen.

00:11:15: Mir fällt es richtig schwer.

00:11:16: Deswegen auch so Events habe ich mir auch schon immer gedacht, ja, ist voll cool.

00:11:21: Die sind auch alle total nett, die wir bis jetzt getroffen haben.

00:11:24: Und gleichzeitig würde ich schon gerne so eine Distanz halten.

00:11:28: Dina, die sind auch nett, weißt du noch?

00:11:29: Als ich von der Premiere, ich glaube, was war das?

00:11:32: Couple Challenge oder so kam und dann stand prominent getrennt an und ich hatte gerade ganz nett mit der Jenny gequatscht und ich war so.

00:11:40: Ich mag die Jenny, ich hab einen Soft-Spot von der und du hast das gar nicht kommen sehen und was so total verwirrt, warum ich die jetzt so gerne habe.

00:11:48: Und dann, ja, war es ja auch ein Format, in dem sie sagen, wenn man nicht so gut wegkommt.

00:11:53: Und ich war total dankbar, dass du und Alina das eingeordnet habt, weil mich das in eine Bedürre hier gebracht hat, weil ich war so, ich kann doch jetzt nicht über diese Person, mit der ich da so nett gequatscht habe, irgendwie, also ja, ihr Verhalten so kritisch einordnen.

00:12:08: Seh ich total.

00:12:09: Kann ich natürlich, muss ich ja auch.

00:12:11: Aber ihr wisst schon, was wir meinen, ne?

00:12:13: Da entsteht ganz schnell dann irgendwie so ein Bayes oder ein Gefühl von, weiß ich nicht, Loyalität.

00:12:20: Total, wenn es nicht nur eine Person ist, die man auf dem Bildschirm sieht, sondern die vor dir gestanden hat, das macht die ja auch so ganzheitlich, ne?

00:12:27: Was einerseits ja total schön ist und andererseits ist ja immer noch so, dass wir die Leute eigentlich so als Beispiel nehmen wollen für psychologische Phänomene und Theorien und das... macht's halt voll schwer, wenn die auf einmal so vor einem stehen, find ich.

00:12:43: Voll anderes Beispiel bei mir, auch die Sandra, die wird ja auch immer von vielen kritisch betrachtet und teilweise sagt die ja auch Aussagen, die zum Beispiel sehr Pikmi sind oder so.

00:12:54: Und gleichzeitig, als ich mit ihr auf einer Premiere war, hab ich gemerkt, als ich mit ihr gequatscht hab, dass die Leute sich ihr gegenüber schon fies verhalten.

00:13:02: Und das hat's mir auch so schwer gemacht, danach irgendwie noch diese anderen Sachen kritisch.

00:13:08: zu betrachten, weil ich so viel mitgefühl hatte dafür, dass echt viele so bewusst bewusst fies zu ihr sind.

00:13:17: So während ich mit ihr spreche, wenn die Kamera läuft extra die ganze Zeit durch die Kamera laufen und so Sachen, wo ich so war.

00:13:23: Oh mein Gott, das ist hart.

00:13:25: Das ist hart.

00:13:26: Okay, wir gehen weiter zur Kategorie.

00:13:29: Du willst mir sagen, ich bin der ausschweifende Partner.

00:13:32: Nee, ich bin der ausschweifende Part.

00:13:34: Ich weiß noch, dass letztes Mal jemand gefragt hat, warum finden wir Menschen wie Calvin Klein und Yassin und so?

00:13:42: Wieso kriegen die immer wieder Frauen ab?

00:13:45: Dann habe ich erst mal eine halbstündige Theorie vom Stapel gelassen.

00:13:48: Du hast eine Essay geschrieben.

00:13:49: Ich erinnere mich.

00:13:53: Okay, nächste Frage.

00:13:54: Wir sind jetzt in der Kategorie Reality TV.

00:13:59: Gott, ich brauche mal ein Sprechtraining.

00:14:00: Also.

00:14:01: Die erste Frage war, euer bester Moment im Trash TV.

00:14:05: Wann für mich alle bei Temptation Island?

00:14:08: Temptation Island ist ja mein Hassformat.

00:14:10: Ich finde es schrecklich und sexistisch und fürchterlich und gleichzeitig habe ich fast das Gefühl, dass das so am Rosten ist.

00:14:17: Ist Ruhe ein gutes Wort?

00:14:20: Es fühlt sich sehr Ruhe an.

00:14:21: Und viele Sachen, da sind auch irgendwie wirkenunötig und abgesprochen, aber da sind auch viele Sachen, wo ich das Gefühl habe, wow, das ist so... Fast verboten dabei zuzugucken.

00:14:31: Ich glaube, meine zwei Highlight-Momente waren einmal, wo Paulina Eindrick Stoltenberg das Herz gebrochen hat.

00:14:37: Vor allem, ich glaube, dem wurde vorher noch nie das Herz gebrochen.

00:14:40: Und das erste Mal, dass jemand dein Herz bricht, ist ja das Schlimmste, weil du nicht weißt, dass man darüber hinwegkommen kann.

00:14:48: Und man hat es gesehen.

00:14:50: Man war dabei, wie sie das gemacht hat bei ihm das erste Mal.

00:14:53: Das fand ich schon krass.

00:14:54: Das ... wow.

00:14:57: Das ist für immer in meinen Kopf gebrannt.

00:15:00: Und so diese Szene, ich glaub, die habt ihr alle neu im Kopf, ne?

00:15:04: Wo Christina Dimitrio, Alex fragt, du hast dich verliebt.

00:15:08: Oh mein Gott.

00:15:09: Es wurde mir ja immer nur erzählt.

00:15:11: Hast du es noch nie gesehen?

00:15:13: Ich glaub, ich hab mal einen kurzen Ausschnitt davon gesehen.

00:15:15: Aber wirklich nur dieses, du hast dich verliebt.

00:15:17: Ich glaub, Airbag hier sahte das bei der Show.

00:15:20: So als gekackten mit.

00:15:22: Okay, meinen Lieblingsmoment.

00:15:24: Alles an der ersten Staffel Princess Charming.

00:15:26: Das war sogar vor unserer Zeit.

00:15:28: Aber ich liebe natürlich alles daran.

00:15:31: Das war für mich eine ganz neue Welt, die eröffnet wurde.

00:15:34: Und ich glaube, so ging es ganz vielen Menschen, Frauen, flinter Personen, die irgendwo im Prozess waren.

00:15:41: Und das war alles sehr, sehr, sehr wholesome.

00:15:44: Wenn ihr ein Format kreieren könntet, wie sehe es aus und was wird ihr Wunsch kauft?

00:15:51: Ich möchte Love is Blind Queer.

00:15:53: Offensichtlich.

00:15:55: Ich möchte The Last Resort.

00:15:57: Das ist so eine amerikanische Show.

00:16:00: Da gehen Trash TV-Couple alle auf so eine Art Couple Retreat.

00:16:08: Wenn es schlecht in der Beziehung läuft, dann kriegen die alle Paartherapie miteinander.

00:16:14: Wahnsinn!

00:16:15: Ja, stell mal vor, das wäre so toll.

00:16:17: Ich glaube, das kommt bald.

00:16:19: Hätte ich richtig Bock drauf.

00:16:19: Ich glaube, auch Love is Blind.

00:16:21: Queer muss bald kommen.

00:16:23: Das denke ich auch.

00:16:24: Oder?

00:16:24: Ja.

00:16:25: Die können sogar eine Staffel mit Panzexuellen zum Beispiel machen, dann sind da so viele Optionen.

00:16:31: Das stimmt.

00:16:32: Eure Meinung zu Stranger Sins?

00:16:34: Hab ich noch nie geguckt und hab das Gefühl irgendwann muss ich, ich werde daran nicht vorbeikommen.

00:16:40: Ich hab gehört, das ist sehr spicy.

00:16:41: Ich hab das jetzt auch nur Ausschnitte gesehen und ich weiß gar nicht warum, weil irgendwie so die Idee an sich finde ich total cool.

00:16:49: Aber ich glaube, ich hatte ein bisschen Hemmung, das mir ganz anzugucken, weil da schon ja auch viele Quinchmomente so dabei sind, ne?

00:16:55: Sag du's mehr.

00:16:57: Ich weiß nicht genau.

00:16:58: Also, ich find's cool, dass das gemacht wird.

00:17:01: Und ich würde gerne, dass wir das in Zukunft vielleicht mal zusammen mit meiner Freundin besprechen, die ja die Sex-Therapeutin ist.

00:17:08: Die man nicht so nennen darf, aber ja.

00:17:09: Die man

00:17:09: nicht so nennen darf, aber sie ist es.

00:17:13: Das find ich toll.

00:17:15: Ich bin absolut

00:17:16: dabei.

00:17:17: Bin irgendwie ganz überrascht, dass es noch nicht größer ist.

00:17:21: Vielleicht weil es zu explizit ist?

00:17:24: Ja, also das ist ja auch meine Hürde, das zu gucken.

00:17:26: Dass ich denke, ich weiß nicht, ob ich ja so explizite Bilder brauche.

00:17:30: Ja.

00:17:31: Aber vielleicht singt auch irgendwann die Hemmschwelle immer weiter und irgendwann ist es das Format.

00:17:36: Wer weiß das schon?

00:17:37: Wer weiß das?

00:17:39: Nächste Frage.

00:17:39: Wer ist euer Reality-Quash?

00:17:41: Mit wem würdet ihr auf ein Date gehen?

00:17:43: Oh.

00:17:44: Ich konfeste jetzt kurz.

00:17:46: Eine Zeit lang war meiner Gina.

00:17:47: Das ist jetzt nicht mehr so.

00:17:49: Ich finde ihr irgendwie süß, aber das war mal so.

00:17:54: Hast du noch jemanden?

00:17:54: Dann kann ich noch überlegen, ob es einen aktuellen gibt.

00:17:57: Ja, gibt es.

00:17:58: Aber das würde ich nicht gerne beantworten, denn ich habe das schon mal darüber gesprochen.

00:18:01: Und dann stand die Person in echt vor mir und es hat sich so schräg angefühlt, obwohl die das gar nicht gehört.

00:18:09: Ich weiß,

00:18:09: wer.

00:18:10: Jetzt hat das gar nicht gehört.

00:18:12: Also, glaube ich, gehe ich von aus.

00:18:14: Und gleichzeitig dachte ich, oh mein Gott.

00:18:17: Mann.

00:18:18: Ist das quinsch.

00:18:19: Versteh ich so.

00:18:20: Möchtest

00:18:21: du jetzt immer noch deinen aktuellen teilen?

00:18:23: Nein, weil ich hab grad eben auch gedacht zum Glück ist es nicht mehr so mit China, weil vielleicht würd ich sie irgendwann treffen und es ist vorbei.

00:18:30: Wie war noch schon mal mit der bei Big Boss eingesperrt?

00:18:33: Ja, da war der Crush auch schon vorbei.

00:18:34: Okay.

00:18:37: Nächste Frage.

00:18:38: Pipi in den Augenmomente für euch im Trash TV.

00:18:42: Auf jeden Fall dieser Staffel Temptation Island VIP.

00:18:45: als auch Janine geweint hat.

00:18:47: Und die arme Vanessa, diese ganze Scheiße vom Alex einstecken musste.

00:18:53: Weil ich einfach nur dachte, das darf so nicht sein.

00:18:56: Das darf so nicht sein in dieser Welt.

00:18:59: Das war so ein ganz doller Weltschmerzmoment für mich auch.

00:19:03: Ein ähnlicher Weltschmerzmoment war die Reunion von Love Is Blind.

00:19:08: Als man gemerkt hat, dass Narrativsäure gerade so gesponnen werden, dass die liebe Honey die böse Hexe ist.

00:19:15: Und man hat gemerkt, wie sie eingefroren ist, wie sie so im Freeze war, da drin.

00:19:19: Fand ich auch sehr, sehr schmerzhaft.

00:19:21: Aber ich überleg grad, ob es noch einen schönen Pipin in den Augenmoment gab.

00:19:24: Fand ich auch toll.

00:19:25: Hast du noch was?

00:19:27: Ich glaube, dass also den Letzten, den ich mich erinnern kann, war letztes Jahr im Dschungelcamp, wo Edith Steefest jetzt irgendwie was erzählt und hat dann so gesagt, sie würde gerne irgendwie zurück zu ihrem jüngeren Ich.

00:19:41: Und dem jüngeren Ich sagen ... Halt doch einfach, halt einfach noch ein bisschen durch.

00:19:47: Ja.

00:19:48: Odina, aber da sagst du was, Dschungelcamp, da hatte ich auch noch einen schönen Moment, nämlich als der Pierre auch nämlich geweint hat und Pipi in den Augen hatte und gesagt hat, dass wir hier im Finale stehen, ich und die Lele.

00:20:03: Das ist so schön, weil ... einfach die Repräsentation von zwei Schwarzen Männern, ich als schwarzer Schwulermann, das hätte ich mir so nie erträumen können, dass die Leute so positiv auf mich reagieren, dass ich kurz vor Dschungelkönig bin.

00:20:17: Das war für mich ein schöner Pp in den Augenmoment, weil ich dachte, das wurde einfach höchste Zeit und ich gönnse ihm so, dass er diese Erfahrung noch machen darf.

00:20:26: Mhm.

00:20:27: Bin ich bei dir.

00:20:29: Gibt doch schöne Momente.

00:20:31: Gibt es.

00:20:31: Wow.

00:20:32: Okay, das nächste.

00:20:34: Jetzt springen wir ein bisschen.

00:20:35: Wir lassen Fernsehen hinter uns.

00:20:39: Jetzt wird es persönlicher.

00:20:40: Und zwar, das war gar nicht eine Frage auf den Q&A.

00:20:44: Das war eine Nachricht, die wir gekriegt haben.

00:20:45: Und ich habe der Person geschrieben, dass wir das mitnehmen ins Q&A.

00:20:48: Denn wir haben in einer unserer letzten Folgen, haben wir kurz unsere Promotionen angerissen und beide gesagt, dass wir das nie wieder machen würden.

00:20:57: Oh, Scheiße.

00:20:57: Und da hat sich eine Hörerin gemeldet und gesagt, dass sie das irgendwie uncool von uns fand.

00:21:02: Weil wir Frauen nicht für die Wissenschaft ermutigen.

00:21:05: Sie hatten Punkt.

00:21:06: Sie hatten Punkt.

00:21:08: Und deswegen habe ich gedacht, vielleicht können wir noch mal genauer darauf eingehen.

00:21:10: Denn die Person, die uns geschrieben hat, sie hat geschrieben, dass sie sich lange nicht getraut hat, das zu machen, weil sie das Gefühl hatte, nicht gut genug zu sein und vielleicht nicht schlau genug zu sein.

00:21:22: Und dass sie eigentlich irgendwie das Schöne gefunden hätte, wenn wir gesagt haben, wenn ihr drüber nachdenkt, dann... Traut euch.

00:21:27: und dass Frauen eigentlich viel mehr Ermutigung brauchen, in die Wissenschaft zu gehen.

00:21:31: Als dass wir sagen, oh mein Gott, ich will das niemand empfehlen, macht das doch keinen Fall.

00:21:37: Und deswegen dachte ich, wir müssen uns nochmal klarer einordnen.

00:21:40: Denn ich glaube, was sie ja gesagt hat, dass viele vielleicht nicht in die Wissenschaft gehen, weil sie das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein.

00:21:46: Da will ich auf jeden Fall sagen, traut euch, ihr seid auf jeden Fall gut genug.

00:21:51: Am Anfang denken alle, sie wären nicht gut genug.

00:21:53: Ich glaube, ich habe noch nie jemanden an seinem ersten Tag von der Promotion gesehen, der nicht irgendwie wahnsinniges Imposter Syndrome hatte und gedacht hatte, oh mein Gott, bald kommt raus, dass ich eigentlich gar nichts kann.

00:22:06: Mhm.

00:22:07: Aber es denken alle.

00:22:08: Und ich habe noch nie gesehen, dass es tatsächlich rausgekommen ist.

00:22:11: Mein Punkt ist eher, dass ich das Gefühl habe, dass viele, die genau dieses Gefühl haben, gerade als weiblich sozialisierte Personen zu gut fürs System sind und dass ich sie gerne von diesem System schützen würde.

00:22:24: Aber gleichzeitig ist das natürlich, was die Wissenschaft braucht, die Wissenschaft braucht euch.

00:22:29: Und ich denke, dass es die Aufgabe des Wissenschaftssystems ist, euch zu motivieren und euch da einzufangen, weil es sonst einfach schlechter wird ohne euch.

00:22:40: Aber man kann ja so oder so auch immer Glück haben.

00:22:42: Man kann an gute Betreuungspersonen geraten.

00:22:44: Man kann sich ein Netzwerk aufbauen.

00:22:46: Und das ist alles möglich.

00:22:48: Nur

00:22:49: viele Erfahrungen, die ich so mitbekommen habe und Menschen, die ich kenne, haben da einfach andere Erfahrungen gemacht.

00:22:55: Was daran liegt, dass die Weltpatriarche alles.

00:22:57: Und es ist auch nicht so, dass andere Job-Kontexte davon frei sind.

00:23:01: Also das Problem, was wir da haben, sehen wir auch in anderen Kontexten.

00:23:06: Und ich glaube, ja.

00:23:08: Meine Erfahrung war einfach ne Holprige und gleichzeitig auch ne wunderschöne, weil ich bin auch trotzdem, obwohl ich sage, mach das nicht, total froh, dass ich diesen Weg gegangen bin, dankbar für das, was daraus gekommen ist und gleichzeitig habe ich ein sehr ambivalentes Verhältnis zu meinem Doktortitel und frage mich, ob das den ganzen Schmerz wert war.

00:23:30: Können wir sagen, dass wir hier so in Rezeln sprechen, weil wir beide Angst haben, verklagt zu werden?

00:23:36: Ich glaube, das können wir sagen.

00:23:37: Ich glaube, das können wir sagen.

00:23:39: Und ich glaube, das ... Weißt du, was wir nie wohl gesprochen haben, aber ich glaube, was uns wahrscheinlich auch so zusammengeschweißt hat, ist, dass wir beide so eine schreckliche Zeit hatten.

00:23:50: Also eine wirklich schreckliche Zeit.

00:23:52: Und das Krasse ist, ich glaube, das ist das, was ich am Anfang gar nicht gedacht hab.

00:23:57: Ich hab gedacht, das Krasse ist, wenn man dahin geht, dass ich Angst hab, dass ich nicht schlau genug bin, dass ich vielleicht Statistik nicht gut genug mache, dass ich nicht genug Fachwissen hab.

00:24:05: Und ich glaube, so gehen ja ... die meisten Personen da rein und dann sind diese Sachen oft nicht das Problem, sondern die Menschen, mit denen man sich da auseinandersetzen muss.

00:24:17: Und vielleicht sollten wir gar nicht sagen, macht das nicht, ich kann es nicht empfehlen, sondern wahrscheinlich ist es besser, einfach zu sagen, wenn ihr das machen wollt, dann versucht das, safe zu machen.

00:24:27: Denn ich glaube, so.

00:24:28: der wichtige Punkt ist ja, dass wenn man in die Wissenschaft geht, Zumindest ist es ja in Deutschland und in Niederlanden so.

00:24:35: Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern ist.

00:24:36: Ich weiß das von Amerika und von England zum Beispiel auch.

00:24:39: Aber das ist da so ist, dass die Person, die dein Supervisor oder Supervisorin ist, dass die einfach unfassbar viel Macht über dich hat, weil die eigentlich alles entscheiden kann und die wenigsten Systeme haben da irgendwie so ein Regulatorion drin.

00:24:57: Also wenn du dich einmal für eine Supervisorperson entschieden hast.

00:25:02: Dann hängt an dieser Person einfach unglaublich viel.

00:25:05: Und wenn eine Person so viel hängt, wenn eine Person so viel Macht über dich hat, steht und fällt natürlich alles damit, was das für eine Person ist.

00:25:12: Deswegen wäre mein größter Tipp von allen, um safe zu promovieren, die superweisende Person mit richtig viel Bedacht auszuwählen.

00:25:23: zu gucken was ist das für eine Person sich anzugucken?

00:25:26: gibt es schon andere Personen die mit der Person zusammengearbeitet hat?

00:25:30: wo sind die?

00:25:31: kann man mit denen sprechen?

00:25:32: kann man mit denen.

00:25:33: Schreiben was haben die zu sagen?

00:25:36: denn vielleicht welche verschwunden.

00:25:38: Wenn ja warum

00:25:40: genau?

00:25:41: und ich würde mir einfach wünschen was wenn ihr so eine Entscheidung trefft dass ihr ein bisschen uns im Hinterkopf habt und damit innerlich das macht verhältnis vielleicht ein bisschen umdreht?

00:25:50: einfach zumindest für euch denn.

00:25:52: Die brauchen euch.

00:25:53: Dieses System braucht euch, das System braucht neue Ideen.

00:25:56: Ihr seid schlau und lasst euch nicht davon entmutigen, dass ihr diese Gefühle habt, denn das System braucht euch.

00:26:04: Und ich glaube auch immer wieder im Hinterkopf zu haben, dass es okay ist zu gehen.

00:26:08: Wenn man in einer Dynamik ist, wo jemand ganz viel Macht über dich hat und dann stellt sich raus, die Person ist eine schreckliche Person, dass man dann gehen kann.

00:26:16: Ganz genau, dass kein Versagen und das heißt nicht, dass ihr zu sensibel oder zu schwach seid.

00:26:22: sondern war das halt einfach nicht der richtige Ort, nicht die richtige Person.

00:26:26: Und ich glaub, deswegen hauen wir auch so härtere Sätze einfach raus, sag ich mal, weil dann natürlich für uns viel dran gehangen hat.

00:26:36: Und halt, weil ich leider in meiner Tat in der Uni auch gesehen habe, dass solche Fälle keine Einzelfälle sind.

00:26:42: Also am Anfang dachte ich das noch.

00:26:44: Aber dann hab ich ja mit zwei Kollegen auch dieses Netzwerk gegründet, MitoScience, wo uns Pfeil ... Fälle reingetrudelt sind, wo Leute uns anonym kontaktieren konnten, die irgendwie diskriminierende Erfahrungen an der Uni gemacht haben.

00:26:59: Und in der Zeit, in der wir das aktiv gemacht haben, kamen wöchentlich irgendwelche Berichte rein.

00:27:03: Das heißt, es ist einfach auch ein System, in dem man gut auf sich aufpassen muss.

00:27:09: Absolut.

00:27:09: Das

00:27:10: sind keine Einzelfälle.

00:27:11: Und es ist auch ein bisschen wie eine Sekte, ne?

00:27:13: Also vielleicht auch ein bisschen wie... TrashTV, dass wenn man drin ist, dass es so groß ist, dass man denkt, es gibt nichts anderes, dass die Leute, die da in der Spitze sind, dass die total vielen macht haben.

00:27:24: Man das Gefühl hat, man kann nicht aufmucken, sonst ist man direkt irgendwie kein Teil mehr vom System.

00:27:29: Und ich glaube, deswegen würde ich sagen, was auch total wichtig ist, dass man ein Netzwerk und vor allem viele Freunde behält, die nicht mit da drin sind, die es vielleicht so ein bisschen ausgleichen können.

00:27:39: Auch noch ein guter Tipp.

00:27:40: Ja.

00:27:41: Von einer Sektion zur nächsten.

00:27:43: von einer Sekte zur nächsten.

00:27:46: Und vielleicht auch, das kenne ich auch Leute, die das schlau gemacht haben, von Anfang an sich so ein Exitplan offen lassen.

00:27:54: Also von Anfang an vielleicht schon mal gut mit anderen Leuten Netzwerken, von Anfang an gucken, mit welchen Leuten kann ich gut, sodass man, wenn es irgendwie zu so einem Situation kommt, wo man denkt, okay, Das hier geht nicht weiter, dass man vielleicht andere ProfessorInnen von anderen Universitäten schon mal kennt und anrufen kann und sagen kann, hier ist es gar nicht gut, kann ich zu dir wechseln?

00:28:16: Das macht echt einen großen, großen Unterschied.

00:28:18: Ja,

00:28:18: denn man kann wechseln.

00:28:20: Ich glaube, das hätte ich gerne gewusst am Anfang, dass man die Uni wechseln kann, dass man dann nicht für alle als Aussätzige gilt, weil man schon mal was angefangen hat und das dann aufhört.

00:28:31: Auch noch ein wichtiger Tipp.

00:28:32: Ja.

00:28:33: Also ja, wir brauchen mehr Frauen in der Wissenschaft und gleichzeitig muss die Wissenschaft sich auch einfach verbessern, dass es ein sicherer Ort für Frauen ist.

00:28:41: Absolut.

00:28:42: Die Wissenschaft braucht uns.

00:28:43: Sonst bleibt sie gebeist.

00:28:46: Sonst bleibt sie nicht objektiv, weil einfach sie auf den Lebensrealitäten von weißen, reichen, alten Männern beharrt.

00:28:55: Ich hoffe, man konnte verstehen, was wir hier sagen.

00:28:57: Es liegt daran, durch die beide Angst haben zu verklagt werden.

00:29:02: Verklagt werden.

00:29:04: Schönes Thema?

00:29:05: Studium.

00:29:06: Studium?

00:29:07: Ich habe mein Studium geliebt.

00:29:08: Oh, ich habe das so

00:29:09: geliebt.

00:29:11: Natürlich.

00:29:12: Wenn ich könnte, würde ich den Rest meines Lebens einfach nur Psychologie studieren.

00:29:16: Ich auch.

00:29:17: Ich bin manchmal traurig, dass einfach jemand bereitet dieses Wissen so geil für einen auf und man darf sich da briesen lassen und einfach jeden Tag Sachen über einfach meinen wirklich Inselinteresse reinballern.

00:29:31: Geil.

00:29:32: Absolut, was ich empfehlen kann, ist auch wirklich in einem anderen Land vielleicht zu studieren, weil in Holland, in Holland, weil in Deutschland ist es ja voll schwierig, ins Studium reinzukommen.

00:29:42: Und ich habe auch schon von Leuten gehört, die jetzt nicht so die beste Erfahrung haben gemacht haben, weil die gesagt haben, ja, es ist natürlich so eine ganz eigene Gruppe von Leuten, die ins deutsche Psychologie-Studium rein kommen, weil der entzählt so hoch, sonst sind halt alles Leute, die sich richtig reinhängen, die alles sehr ernst nehmen, was natürlich auch gut ist, aber ... Das macht es natürlich dann auch ein bisschen schwer.

00:30:03: Ich habe in Holland studiert, weil ich nicht den NC für Deutschen hatte.

00:30:08: Und ich fand es eine richtig gute Erfahrung.

00:30:10: Das ist einfach so ein zusammengewürfelter Haufen von weirden Menschen, die alle irgendwie Bock haben.

00:30:18: Die Bock haben, was zu lernen, aber die auch sehr viel Lust hatten, zu feiern.

00:30:23: Und eine gute Zeit zu haben.

00:30:24: Ich hatte die beste Zeit.

00:30:26: Und es hat jemand gefragt, was war euer liebstes Fach im Studium und was war euer, was ihr am wenigsten gemocht habt?

00:30:33: Am liebsten mochte ich schon echt auch sowas wie Methodenlehre zum Beispiel, also die Fächer, die dann auch eine vorbereiten Forschung zu machen.

00:30:43: Das ging nicht allen Kommilitonen in so, aber bei mir war es so, ich mochte auch Statistik tatsächlich.

00:30:48: Viele haben ja große Angst davor, hatte ich am Anfang auch, aber dann habe ich es echt einfach gelebt.

00:30:55: Ich mochte Sozialpsychologie offensichtlich sehr, denn später bin ich auch in dem Bereich gegangen.

00:31:01: Erst mal jetzt für die Promotion.

00:31:03: Klinische Psychologie fand ich aber auch spannend.

00:31:05: Da hat mich jetzt mein Werdegang weiterhin getrieben.

00:31:08: Ich mache jetzt die therapeutische Ausbildung.

00:31:10: Also kurz gesagt eigentlich fast jedes Fach der Psychologie fand ich einfach unfassbar spannend.

00:31:15: Was ich nicht so spannend fand oder weniger spannend, nicht unspannend, aber weniger spannend war so Arbeits- und Organisationspsychologie.

00:31:22: Wie war's bei dir?

00:31:23: Ich kann mich kaum entscheiden, was ich am meisten mochte, weil ich wusste, mochte eigentlich wirklich alles.

00:31:28: Ich mochte auch diesen ganzen Prozess und alles, was da kam.

00:31:31: Ich glaube, wenn ich mich entscheiden müsste, war es wahrscheinlich Statistik, was ich am wenigsten mochte.

00:31:36: Und jetzt so rückblickend denke ich mir, ja, das lag daran, weil das am wenigsten angewandt war.

00:31:44: Denn als ich dann meine Masterarbeit geschrieben habe, da hatte ich dauernd dann so Aha-Erlebnis und dachte so, jetzt macht es alles Sinn.

00:31:51: Jetzt machen diese Daten Sinn, jetzt macht es Sinn, was das beschreibt, jetzt macht es Sinn, was das alles bedeuten soll.

00:31:57: Und vorher war das irgendwie dann so abstrakt.

00:31:59: Also ich fand es oft abstrakt, wenn wir dann berechnet haben, okay, das ist hier der Durchschnitt von Leuten, die haben das eine Medikament gekriegt und die anderen haben das andere Medikament gekriegt.

00:32:07: Und dann irgendwie habe ich dann schnell oft mal auch den Faden verloren.

00:32:12: Deswegen denke ich.

00:32:13: Ich würde so gerne Statistikvorlesung geben an Hand nur von TrashTV, wo wir nur uns diese Daten angucken, weil ich glaube, sobald irgendwas so eine Bedeutung hat und wir das uns gut vorstellen können und vor allem sobald es ein bisschen schräg wird, geht es viel mehr ins Gehirn rein.

00:32:29: Ich glaube, das wäre so gut besucht.

00:32:31: Ich glaube auch.

00:32:31: Ich glaube, das wäre richtig cool.

00:32:33: Und ich glaube, wenn ich mich entscheiden müsste, mochte ich sehr so Wissenschaftstheorie.

00:32:40: Also wo es so darum ging, Wann erachten wir überhaupt irgendwas als wahr?

00:32:46: Oder wann sagen wir, wir haben genug Support für etwas?

00:32:49: Wer entscheidet überhaupt, was Wissenschaft ist und was keine Wissenschaft ist?

00:32:55: Ja.

00:32:56: Macht dich auch sehr.

00:32:57: Macht dich sehr.

00:32:57: Ich glaube auch, weil man dann immer, da kann man wirklich toll mit Klugscheißern.

00:33:02: Und das ist ja mein Hobby.

00:33:04: Wie steht ihr zu Hypnose?

00:33:06: Haben wir hier noch?

00:33:07: Ja, wir gehen jetzt ins Thema Psychologie als Fach.

00:33:10: Ah.

00:33:11: Ja, ich stehe gar nicht zur Hypnose, da weiß ich nichts zu.

00:33:13: Kann ich euch nichts sagen.

00:33:14: Franzi.

00:33:15: Ich

00:33:16: hab das mal selber gemacht und es hat wirklich mein Leben verändert.

00:33:19: Also teilgenommen an einer Hypnose.

00:33:22: Ich hab so einen richtigen Schlüssel im Moment gefunden dadurch, der meiner, sag ich mal, Standardkognitiven-Faltenstherapie sehr, sehr viel gebracht hat.

00:33:32: Und deswegen würde ich das tatsächlich auch ganz gerne lernen.

00:33:36: Ich weiß, dass das nicht für alle die Methode der Wahl ist.

00:33:38: Ich hab mal irgendwie gelesen ... dass es für ein Drittel überhaupt nicht funktioniert, weil du musst dich natürlich auf diese Suggestionen einlassen.

00:33:45: Du bist jetzt ganz entspannt und so.

00:33:47: Und wenn du dann halt schon irgendwie ein Crunch bekommst und loslässt, wird es für dich nicht funktionieren und das ist völlig okay.

00:33:53: Verschiedene Menschen, verschiedene Methoden.

00:33:56: Für mich hat es super funktioniert, aber ich bin ja auch eine Yoga und Meditationsmaus.

00:34:01: Haben wir Studien dazu, die auch sich mit Hypnosis beschäftigen?

00:34:06: Ja.

00:34:07: Das kann auf jeden Fall funktionieren.

00:34:08: Okay.

00:34:09: Aber wie gesagt, nicht für jede Person, ne?

00:34:11: Also, es ist so ein bisschen, ist wahrscheinlich einfach wieder der Placebo auch so, wer daran glaubt, der bekommt Erkenntnisse, mit denen er dann weiter auch an seine eigenen Heilungen, an seinem eigenen psychologischen Mustern arbeiten kann.

00:34:24: Wenn man skeptisch ist, funktioniert es halt nicht.

00:34:27: Aber wir lieben Placebo-Effekte.

00:34:29: Kommt drauf an.

00:34:31: Die nächste Frage ist, was ist die psychologische Theorie, die euch am meisten in die Augen geöffnet hat?

00:34:37: Ich würde sagen, bei mir schon ... der gute alte Klassiker des ambivalenten Sexismus, dass Sexismus nicht nur eben feinselig ist und wir hassen Frauen, sondern auch vermeintlich wohlwollend.

00:34:50: Das haben wir jetzt ja auch vor, ich glaube, letzte Folge nochmal kurz angeschnitten, weil es einfach so total klick gemacht hat, dass ich so gedacht habe, ach so.

00:34:59: Also, deshalb ist es nicht so einfach irgendwie, das auch alles herauszustellen und deswegen hält sich das alles so stabil.

00:35:06: Es war schon ... einer Theorie, die mir auf jeden Fall sehr die Augen geöffnet hat.

00:35:10: Am meisten,

00:35:11: das

00:35:12: finde ich natürlich schwer.

00:35:12: Da will ich mich jetzt eigentlich auch gar nicht so festlegen, weil ich liebe doch wirklich sehr viele Theorien.

00:35:17: Geht mir genauso.

00:35:19: Ich glaube, ich würde ein bisschen cheaten und jetzt nicht eine Theorienin, so eine Gruppe von Theorien, wahrscheinlich die Gruppe der Theorien.

00:35:28: wenn es um diese mentalen Juistics geht.

00:35:31: Ich wusste,

00:35:31: dass du das sagst.

00:35:33: Diese mentalen Abkürzung.

00:35:34: Ich glaube, das hat mir total viel dabei geholfen, so zu verstehen, wie unser Gehirn, bzw.

00:35:42: wie unsere Kognition funktioniert und dass wir uns oft gar nicht so richtig... Dass wir uns manchmal nicht darüber bewusst sind, was unser Denken gerade beeinflusst.

00:35:51: Voll.

00:35:52: Ich hab eben auch bei Lieblingsfach noch gedacht, wie sehr ich am Anfang die Allgemeinenpsychologie geliebt habe.

00:35:58: Das war ganz am Anfang mein Lieblingsfach.

00:36:00: Und da geht's ja auch viel um diese Heuristiken und diese Abkürzung.

00:36:04: und wie funktioniert überhaupt Kognition, wie funktioniert Denken.

00:36:08: Manche finden das etwas trocken.

00:36:10: Ich find das wahnsinnig spannend.

00:36:13: Wie ist der Podcast entstanden?

00:36:14: Ach so, ich springe mal ohne die Kategorie zu nennen.

00:36:16: Es tut mir leid, Dina.

00:36:18: Die nächste

00:36:18: Kategorie ist zum Podcast.

00:36:21: Soll ich erzählen oder du?

00:36:24: Okay, ich erzähle.

00:36:26: Ich kann ja eh nur meinen Teil und der setzt ein bisschen später an.

00:36:28: Okay, geil, dann erzähle ich meinen und du erzählst sein.

00:36:31: Also, ich habe mir in der Wissenschaft ganz oft gedacht, diese ganzen Sachen, die wir hier machen, die jucken niemanden.

00:36:39: Niemand liest sich das durch, um so ein psychologisches Paper zu verstehen.

00:36:45: Das ist ja wie eine eigene Sprache.

00:36:46: Ich weiß noch, als ich angefangen habe zu studieren, habe ich kein Wort verstanden von der psychologischen Fachliteratur.

00:36:52: Nichts.

00:36:53: Und ich würde sagen, dass es am Ende vom Master habe ich es ein bisschen hingekriegt und dann erst so während der Promotion.

00:37:01: Ich glaube, jetzt kann ich gut so ein akademisches Paper lesen, aber ich habe es halt ja auch jahrelang nichts anderes gemacht.

00:37:09: Ja.

00:37:10: Und wenn man nicht, wie ich jahrelang nichts anderes macht, Dann checkt man das auch nicht, weil das alles so kompliziert geschrieben ist.

00:37:16: Und es hat mich so frustriert, weil ich dachte, es wird ja alles von Steuergeldern.

00:37:21: Die ganze Forschung wird ja von Steuergeldern finanziert.

00:37:23: Aber niemand kriegt das zurück.

00:37:25: Erst mal, weil die ganzen akademischen Paper ja auch hinter der Paywall sind.

00:37:28: Und jetzt, wenn man die dann hat, checkt man es nicht, weil die alle so kompliziert geschrieben sind.

00:37:32: Und ja, ich will auch nicht sagen, die müssten alle easier geschrieben sein, weil da ist natürlich schon auch was dran, dass man auch diese ganzen Hobassnesschecks macht und alle Eventualitäten durchgeht.

00:37:42: Also ich möchte auch nicht sagen, dass man jetzt die Paper unbedingt anders schreiben müsste.

00:37:46: Aber ich finde zu dieser letzte Step von, wir haben jetzt hier vier Jahre für irgendeine Studie benutzt.

00:37:52: Und jetzt müssten wir die mal übersetzen auch, damit alle was davon haben.

00:37:57: Der wird, finde ich, viel zu selten gemacht.

00:37:59: Und deswegen habe ich mir zwischendurch immer wieder gedacht, boah, irgendwie, das ist schon das, was ich gerne machen würde.

00:38:04: Ich habe zwischendurch auch mal in so einem Science-Lam-Teil genommen und habe da auch gemerkt, boah, das ist das... was mir richtig viel Energie gibt und was ich richtig gerne machen würde.

00:38:14: Dann habe ich zwischendurch gedacht, ob ich vielleicht, ob ich vielleicht so Wissenschafts-Sonalismus machen sollte.

00:38:21: Und dann dachte ich mir auch wieder, aber da sind auch dann wieder so viele Leute, die mir sagen, worüber ich schreiben darf, was ich machen darf und was nicht.

00:38:28: Und dann ist irgendwie so ein bisschen schleichen, die Idee vom Podcast entstanden, weil ich ja während der Promotion auch schon immer ganz viel Temptation Islander, Reality TV und so geschaut habe.

00:38:40: dann immer gedacht habe, wenn ich das jetzt hier am Morgen in der Vorlesung allen zeigen könnte, dann würde jeder diese Theorie checken, weil es ja eigentlich diese ganzen Theorien, über die wir die ganze Zeit sprechen, in Aktion sind.

00:38:51: Und irgendwie hat sich das dann so langsam entwickelt, so dieser Gedanke, dass ich dachte, eigentlich wäre das perfekt, wenn wir im Podcast machen würden, wo wir das alles schauen würden und dann anhand von dessen diese ganzen Theorien und so erklären können.

00:39:03: Und dann habe ich damals noch ... Risa gefragt und ihr erzählt irgendwie so, dass die Idee wird zu mitmachen und gesagt, ja, ich könnte mir das vorstellen.

00:39:12: Und dann hat es echt lange gedauert, bis wir die erste Folge aufgenommen haben.

00:39:18: Also Monate, glaube ich.

00:39:20: Und dann war auch noch, ich weiß gar nicht, ob ihr das mal erzählt habt, aber dann war ja auch noch dieses Problem, dass wir dann die erste Folge aufgenommen

00:39:26: hatten.

00:39:27: Erzähl

00:39:27: mal.

00:39:28: Wir hatten ... Also wir hatten die erste Sommerhausfolge aufgenommen.

00:39:31: Ich hatte die, ich glaube, dass ich eine Woche die geschnitten habe.

00:39:34: Also ich habe unfassbar viele Stunden diese Folge geschnitten, weil ich auch gar keinen Plan davon hatte, wie man das alles macht.

00:39:40: Also ich habe die Folge sehr lange geschnitten.

00:39:42: Wir hatten sehr viel Zeit mit dem Artwork und so verbracht und das alles so hoch zu laden und wie man das alles macht.

00:39:49: Da hatten wir gar keinen Plan von.

00:39:51: Und damals hieß der Podcast noch Trashology und dann drei Tage, bevor wir das uploaden wollten.

00:39:58: kam ein anderer Podcast.

00:40:00: Mit dem gleichen Namen und einem sehr ähnlichen Thema wurde hochgeladen auf Spotify.

00:40:05: Und ich dachte, fuck, wir können das jetzt nicht mehr machen.

00:40:08: Katastrophe.

00:40:10: Der Podcast ist gestorben.

00:40:12: Also es war echt eine sehr traurige Nacht, die ich hatte.

00:40:16: Und dann habe ich am nächsten Tag gedacht, okay, da müssen wir halt irgendwie umdisponieren.

00:40:19: Und dann haben wir uns umbenannt.

00:40:21: Dann kam irgendwie, dann haben wir gedacht, okay, wir heißen jetzt nicht Trashology, sondern wir heißen Trashologin.

00:40:26: Und ehrlich gesagt, nachher Bin ich viel glücklicher damit.

00:40:30: Ich finde es auch viel cooler.

00:40:32: Ich bin so so froh, dass das alles so gekommen ist.

00:40:35: Aber Franzi, das war der ganz Anfang?

00:40:37: Erzähl uns deinen Anfang.

00:40:39: Ich wollte auch gerade sagen, wann fängst du denn an mich in die Geschichte immer einfließen zu lassen?

00:40:44: Also bei mir war es so, ich lernte Diener in Bern kennen.

00:40:48: Wir lernten uns kennen.

00:40:50: Und zwar, weil du ein Forschungsaustausch bei mir im Lab gemacht hast.

00:40:52: Wir hatten eine gute Zeit.

00:40:54: Da haben wir immer mal wieder schon kurz von erzählt.

00:40:56: Wir haben viel Hula-Hoop gemacht, viel Bring Selly Up, Bring Selly Down.

00:40:59: Wir haben wild getippt.

00:41:00: Und drei Monate waren das, glaube ich, ne?

00:41:03: Ich glaube sogar vier.

00:41:05: Sogar vier Monate in einem Büro gearbeitet.

00:41:08: Und beide halt immer schon gesagt, dass wir lieber Wissenschaftskommunikation machen wollen.

00:41:13: Bei mir war es dann so, dass ich ja nach einer ersten gescheiterten Promotion, einer zweiten Promotion startete.

00:41:19: Und die war in Bern.

00:41:23: Während meiner Zeit da habe ich auch gemerkt, Bauwissenschaftskommunikation ist es eigentlich.

00:41:28: Ich mag das total gerne mit der Forschung, aber ich möchte einfach darüber kommunizieren.

00:41:32: Ich möchte das Menschen zugänglich machen, leicht verständlich, die das sonst nicht so leicht erreicht.

00:41:40: Selbst Leute, die Paper lesen können, müssen ja auch nicht immer Bock darauf haben.

00:41:43: Ich habe auch nicht immer Bock darauf, zu jedem Thema das zu lesen.

00:41:47: Also, wieso nicht für... vor allen Dingen dieses wichtige Thema oder diese wichtigen Themen der Sozialpsychologie das zugänglich machen.

00:41:54: Und dann habe ich meine Promotion ja schon pausiert gehabt, um mein Buch zu schreiben.

00:42:00: Und in genau dieser Zeit kam eine Nachricht von dir zu mir.

00:42:05: Ich wusste gar nichts von deinem geheimen Plan von diesem Podcast.

00:42:09: Und du hast mich einfach gefragt, ob ich Bock hätte mitzumachen.

00:42:12: Und dann habe ich gedacht, boah.

00:42:14: Die Antwort müsste ganz kleiner ein sagen, nein sein, weil ich habe eine Promotion, ich schreibe ein Buch, ich weiß nicht, wo jetzt da ein Podcast reinpassen soll.

00:42:22: Und offensichtlich war die Antwort ja, weil ich einfach total der Lulu bin und denke, man sollte solche Chancen nutzen.

00:42:29: Und dann haben wir das gemacht und ich hatte ja vorher noch nix gesehen, außer Princess Charming und eine Staffel Office Blind und hab dann sehr schnell meine Liebe dafür entdeckt.

00:42:41: Das ging eigentlich relativ schnell, ne?

00:42:42: Ich glaube, wir haben... vier Folgen ohne dich gemacht oder vielleicht nur drei.

00:42:48: Es war relativ zackig und dann haben wir gemerkt, wow, das ist so viel Arbeit, wir brauchen eigentlich noch eine Person dazu.

00:42:54: Das ist vielleicht auch noch spannend, das haben wir glaube ich auch noch nie erzählt.

00:42:57: Der Podcast fiel in so eine Zeit rein, die eigentlich irgendwie perfekt gepasst hat.

00:43:02: Also ich habe vorher noch einen Post-Talk in England gemacht und der war dann zu Ende und dann hatte ich hier dann so eine... halbe stelle noch und hab eigentlich gedacht, okay, ich such mir irgendwie wieder was ganzes.

00:43:15: Und Andorff sagt sich dann, okay, jetzt ist eigentlich der perfekte Zeitpunkt.

00:43:17: Ich hab die Hälfte der Woche, wenn ich jetzt einfach mal richtig go mache, mal gucken, was dann passiert.

00:43:23: Mal gucken, ob das dann tatsächlich ein Job werden kann.

00:43:26: Also, ich hab jetzt auch schon öfter gehört, dass Leute gesagt haben, ja, wir haben den Podcast einfach als Hobby angefangen, ohne große Erwartungen.

00:43:32: Einfach mal gucken, was passiert.

00:43:34: Das war hier nicht so, kann man ganz klar sagen.

00:43:35: Not us.

00:43:36: Das sind nicht wir.

00:43:38: Wir haben Podcast angefangen und gesagt, Lass uns einfach richtig Alarm machen und dann mal gucken, wie weit es geht.

00:43:44: Ja, weil das aber auch, genau, weil das halt so, wie wir das machen, ja auch einfach richtig, richtig viel Zeit frisst.

00:43:51: Also und dass das unentlohnt ist, das ist halt so einfach eigentlich nicht möglich.

00:43:56: Und am Anfang ist so was natürlich unentlohnt.

00:43:57: Man wird noch nicht so viel gehört.

00:43:59: Deshalb hat man keine Werbepartner.

00:44:00: Es ist halt wie ein netter Dienst, aber das funktioniert natürlich auf Ewigkeiten nicht.

00:44:06: Das ist eigentlich sehr related.

00:44:08: zur nächsten Frage, nämlich arbeitet ihr neben dem Podcast Vollzeit?

00:44:12: Nein.

00:44:12: Nein.

00:44:14: Das wäre nicht möglich.

00:44:17: Ganz beiden nicht.

00:44:19: Bei dir noch weniger als bei mir.

00:44:21: Du machst ja noch mehr für den Podcast.

00:44:24: Bei mir würde das aber auch nicht hinhauen, weil es je nachdem wie viele Formate wir machen, ein bis zwei Tage Arbeit einfach ist.

00:44:30: Allein das ganze Gucken, das ganze Skripten.

00:44:33: Hier und da mal eine Werbung aufnehmen, überlegen, wo soll's hingehen?

00:44:38: Jetzt machen wir eine Tour.

00:44:39: Es ist einfach viel.

00:44:42: Und ich liebe alles daran, weil es ist der geilste Job, den man hier machen könnte.

00:44:46: Aber Vollzeit kann man daneben nicht arbeiten.

00:44:49: Nee, auf gar keinen Fall.

00:44:50: Also, ich hatte ja das Glück, dass ich halt diese zweieinhalb Tage in der Woche hatte und gedacht habe, okay, einfach mal gucken, wie lang es geht.

00:44:58: Und ich hatte, glaube ich, erst hatten wir gesagt, wir gucken mal ein halbes Jahr.

00:45:04: Und dann entscheiden wir, machen wir es jetzt nur noch als Hobby weiter oder nicht?

00:45:09: Aber wir wollten das beide nicht.

00:45:10: Wir wollten

00:45:11: nicht, dass es ein Hobby

00:45:12: ist.

00:45:12: Nein.

00:45:12: Weil dann

00:45:13: hätten wir einfach nicht so viel abliefern können.

00:45:15: Nein.

00:45:16: Und man kann auch schon sagen, im ersten Jahr haben wir, glaube ich, also nach dem ersten Jahr hatten wir ein Minus von viertausend Euro.

00:45:23: Ja, aber da waren ja unsere ganzen Arbeitsstunden nicht dran, ne?

00:45:26: Nein.

00:45:28: Also, wir haben nichts verdient und hatten ein Minus von viertausend Euro.

00:45:32: Ein sehr schlauer Mensch hat doch mal ausgerechnet, was so unser Stundenlohn ist.

00:45:36: Erinnerst du dich?

00:45:37: War ich das?

00:45:38: Das war da du und dein Partner zusammen und dann mal unser Minuskonto berechnet.

00:45:42: Gerade du noch mit Doktartitel.

00:45:44: Das war teuer.

00:45:45: Das war sehr teuer.

00:45:47: Aber auf jeden Fall waren wir beide maximal delusional und haben gesagt, wir fahren jetzt einfach mal weiter.

00:45:51: Und jetzt ist ja gerade das Ende vom zweiten Jahr.

00:45:54: Und ich habe auf jeden Fall meine LinkedIn-Benachrichtigungen für andere Jobs ausgestellt.

00:45:59: Das ist der schönste Jahresabschluss.

00:46:01: den man uns hätte geben können, oder?

00:46:03: Total.

00:46:04: Ich bin so dankbar auch, also für euch, für dich, dass das einfach möglich gemacht wurde, dass ich jetzt auch neben dieser Ausbildung, die ich mache, das zu meinem Nebenjob machen kann und nicht irgendwo nach Dienst in irgendwelchen Kliniken zusätzlich machen muss, was viele andere Menschen machen müssen, sondern ich einfach sagen kann, okay, ich habe hier zwei freie Trage neben der Klinik.

00:46:31: Ich balle mir mal ein bisschen Trash TV rein und rede danach mit dir.

00:46:34: Das ist das Schönste, was mir passieren konnte.

00:46:36: Gut, jetzt wird es hier direkt schon mittendrin so emotional, aber auch von mir noch mal ein Riesen.

00:46:40: Dankeschön.

00:46:41: Ich finde, das ist so absurd, dass das jetzt hier einfach mein Job ist, weil es ist der beste Job auf der ganzen Welt.

00:46:47: Und es ist ja nur, weil ihr uns zuhört, weil ihr uns geteilt habt, weil ihr uns bewertet, weil ihr uns euren Freunden empfehlt, weil ihr euch das jede Woche immer wieder anhört.

00:46:58: Riesiges Dankeschön dafür.

00:47:00: Ich finde es auch richtig krass, weil wir haben uns am Anfang des Jahres, haben wir uns so völlig delusional Ziele gesetzt, was wir dieses Jahr alles erreichen wollen und alles davon hat geklappt.

00:47:10: Und du sagst immer noch, dass du nicht an Manifestieren denkst, glaubst.

00:47:14: Das liegt nicht an Manifestieren, das liegt davon, dass wir delusional sind.

00:47:19: Ja.

00:47:20: Und es war auch einfach richtig viel Arbeit.

00:47:23: Voll.

00:47:24: Wir haben eigentlich alle Ziele übertroffen.

00:47:27: Ja.

00:47:27: Das heißt, vielleicht haben wir uns nicht große Genokizide gesetzt.

00:47:30: Find ich nicht, ja?

00:47:31: Machen wir krasser.

00:47:35: Okay, nächste Frage.

00:47:36: Was müsste passieren, damit ihr dauerhaft drei Folgen der Woche rausbringt?

00:47:40: Oh mein Gott.

00:47:41: Ihr müsstet alles von unseren Werbepartnern kaufen.

00:47:46: Ja, also ich glaube, die Antwort ist vor allem Geld, ne?

00:47:51: Weil also,

00:47:53: wir müssten Franzi

00:47:54: freikaufen aus den anderen... aus ihren anderen Verpflichtungen, damit sie mehr Zeit hat, den Podcast zu machen.

00:48:03: Und ehrlich ist es so, dass ich mich gerne frei kaufen lasse.

00:48:07: Ich liebe psychotherapeutische Arbeit.

00:48:09: Ich möchte das gerne, das habe ich für mich erkannt, immer auch machen.

00:48:14: Aber wie das genauer Modell aussieht, ob das zwei oder drei Tage therapeutische Arbeit und zwei oder drei Tage Podcast sind, da bin ich total offen.

00:48:22: Ich liebe beides.

00:48:23: Okay, ich riebe will jetzt mein heimliches Ziel für zwei tausendundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:48:50: Und für mich auch dieser Moment, als mir klar wurde, neben der Klinik, darf ich das hier machen und kann damit meine Miete bezahlen.

00:48:57: Mit diesem Hybrid.

00:48:58: Das war wirklich, das war ein Pipi in den Augenmoment.

00:49:02: Oh Gott, bevor es jetzt zu emotional wird, gehen wir weiter.

00:49:05: Okay.

00:49:05: Wir haben zwei private Fragen.

00:49:07: Oh.

00:49:09: Eine Person fragt, ist es schlimm, wenn man mit ein, zwei Jahren sich noch ungekürzt ist und seine Sexualität nicht kennt?

00:49:15: Mann, Maus.

00:49:17: Natürlich nicht.

00:49:19: Absolut nicht.

00:49:21: Ganz ehrlich, ich kannte meine Sexualität in der Gänze ganz, ganz lange nicht.

00:49:26: Es gibt Menschen, die sind sechzig, siebzig und erfahren noch irgendwas über sich.

00:49:30: Gerade mit verschiedenen Ausprägungen der Sexualität.

00:49:35: Es gibt Menschen, die merken mit sechzig.

00:49:38: Sie sind asexuell.

00:49:39: Es gibt Menschen, die merken mit fünfzig.

00:49:41: Sie sind queer.

00:49:42: Es gibt Menschen, die wissen schon immer, sie sind hetero.

00:49:46: Das ist alles.

00:49:47: Fällig egal und es ist völlig okay, auch einfach sich genau die Zeit, damit zu nehmen, die man braucht, um das rauszufinden.

00:49:55: Wenn ich ehrlich bin, wünschte ich mir ganz, ganz oft, ich hatte mir viel mehr Zeit mit allem gelassen und wäre viel achtsamer und vorsichtiger gewesen.

00:50:02: Deswegen bin ich ganz stolz auf dich, dass du dich schützt und in Ruhe ausprobierst.

00:50:09: Habe ich nichts hinzufügen, das ist die perfekte Antwort.

00:50:13: Mehr Zeit lassen hätte ich mir auch gewünscht.

00:50:16: Eine Person fragt, warum Verlust Angst, obwohl ich den Typ nicht will und nicht liebe?

00:50:21: Das ist natürlich jetzt aus der Ferne sehr, sehr schwierig zu sagen, weil uns ja viel Informationen hier fehlt.

00:50:28: Ich würde sagen, das kann so viele Gründe haben.

00:50:29: Mein erster Gedanke war, vielleicht geht es gar nicht um die Person an sich, sondern was die Person hier auslöst und vielleicht mich zu das nicht verlieren.

00:50:37: Kann ja viel sein, sowas wie Wildheit, Freiheit, Spontanität.

00:50:42: Vielleicht löst die Person das aus und du möchtest das nicht verlieren.

00:50:45: oder was natürlich auch sein kann, dass die Person quasi an den Selbstwertgefühl geknüpft ist.

00:50:51: Also man denkt, weil diese Person mich ausgewählt hat, bin ich wertvoll.

00:50:56: Und wenn die geht, dann bedeutet das, dass ich nicht mehr wertvoll bin.

00:50:58: Oder vielleicht auch was Frauen, ich weiß nicht, ob es eine Frau war, die es gefragt hat.

00:51:02: Aber Frauen wird ja oft eingeredet, dass sie nur was sind mit einem Mann, dass sie nur was wert sind mit einem Mann an ihrer Seite, dass das ihren Wert bestimmt, dass man unglücklich ist, wenn man nicht in der Beziehung ist.

00:51:13: Das kann natürlich auch sein.

00:51:15: Ist so nicht?

00:51:16: Ja.

00:51:17: Und ich finde auch einfach, dass Bindung verlieren, egal was das für eine Bindung ist, immer beängstigend ist oder für die allermeisten beängstigend ist und sich ungut anfühlen kann und eben mit Ängsten verknüpft sein kann.

00:51:32: Und genau was du gesagt hast, das ist natürlich auch, es hat viel mit dem Selbstwert zu tun und dem Gefühl von, ich bin genauso richtig wie ich bin.

00:51:42: Egal wer geht, egal wer kommt, so ungefähr.

00:51:45: Aber das ist erst mal auch mit einem guten Selbstwert, so dass das was machen kann.

00:51:51: Das Leben verlässt selbst, wenn die noch nicht lange da war.

00:51:53: Selbst wenn das vielleicht nur so eine kurze Geschichte war, ist das ja auch eine Art von Zurückweisung, selbst wenn man die Person nicht wollte.

00:52:03: Absolut.

00:52:04: Ich würde sagen, wir gehen weiter zu Fragen zu uns.

00:52:09: Oh,

00:52:10: spicy.

00:52:12: Ich habe die ganze Zeit Angst gehabt, dass jemand nach unserem Body Count fragt.

00:52:16: Jetzt denke ich mir so, wieso sollte man danach fragen?

00:52:20: Und ich denke so, wieso sollte man denken, dass man das beantworten muss, Dina?

00:52:25: Du sagst alles für die Korte.

00:52:27: Ich glaube, weil mein Kopf immer noch dieses drin ist, der Wert von Frauen oder das Aussage kräftigste über Frauen ist ihr Body Count.

00:52:37: Der Podcast wird gekanzelt, wenn die Leute zu unserem Body Count kennen.

00:52:40: Wenn

00:52:41: er zu hoch oder zu niedrig ist.

00:52:45: Okay, die Frage war nicht dabei.

00:52:47: Was dabei war?

00:52:48: Seit wann seid ihr in euren jetzigen Partnerinnenschaften?

00:52:52: Zwei Jahre.

00:52:53: Ich muss kurz rechnen.

00:52:55: Zehn.

00:52:56: Sind es zehn Jahre?

00:52:58: Ja, du hast auch einen guten Catch gemacht.

00:53:00: Es sind zehn Jahre.

00:53:03: November, Jahrzehnteinzehnteinzehntein.

00:53:05: Ah, es sind zehn Jahre.

00:53:06: Das ist schön.

00:53:07: Das ist eine lange Zeit.

00:53:09: Was trinkt ihr am liebsten beim Trash-TV-Showen?

00:53:12: Kaffee und ganz viel Tee.

00:53:13: Und ein bisschen zu viel Kaffee.

00:53:16: Ich trinke auch wahnsinnig viele Kaffee.

00:53:18: Auch gerne Tee.

00:53:19: Ich versuche, mir Tee zu trinken.

00:53:20: Ich trinke gerne Marte.

00:53:22: Ah ja, das trinke ich eigentlich nur im Sommer.

00:53:24: Aber finde ich auch geil.

00:53:25: Club Marte.

00:53:27: Unbezahlte Werbung.

00:53:28: Ah, vielleicht kriegen wir ja mal ein Marte-Sponsoring.

00:53:31: Ich glaube, das brauchen die nicht.

00:53:33: Ich glaube, es wäre auch nicht gut für uns.

00:53:35: Naja.

00:53:37: Wenn wir nur noch das trinken.

00:53:38: Ja, ich bin eh immer so aufgedreht.

00:53:41: Okay, welche Therapieform lernst du Franzi in deiner Weiterbildung?

00:53:45: Ich lerne die Kognitive-Faltenstherapie.

00:53:47: Und wähle aber ganz, ganz viele Kurse auch, die übergreifend sind.

00:53:52: Weil ich irgendwie jeder Therapieform was abgewinnen kann.

00:53:55: Also ich habe jetzt schon einen Seminar gemacht, das hatte ich erzählt.

00:53:58: Traumanalyse, was man eigentlich so klassisch der Tiefenpsychologie zuordnen würde.

00:54:03: In meiner Selbsterfahrung wird sehr systemisch gearbeitet.

00:54:05: Ich finde das ganz, ganz spannend, weil ich... Ich glaube, dass wir soziale Wesen sind, sonst wäre ich keine Sozialpsychologin geworden.

00:54:13: Ich glaube, dass wir uns Systeme oft angucken müssen.

00:54:16: Gestalttherapie ist spannend.

00:54:17: Es ist wie sonst in meinem Leben.

00:54:18: Ich habe zu viele Interessen.

00:54:20: Ich will alles lernen.

00:54:21: Die Niederdiener dieser Ausbildung ist auch wie das Studium.

00:54:24: Ich bin angestrengt von der Doppelbelastung, dass ich auch an den Wochenenden das habe.

00:54:29: Aber ich liebe es auch.

00:54:29: Ich lasse mich die ganze Zeit berieseln.

00:54:31: Es ist wieder dieses jemand bereitet mir psychologisches Wissen auf und ich darf was lernen.

00:54:36: Ich bin so dankbar für das Privileg, das machen zu dürfen.

00:54:39: Es ist einfach geil.

00:54:41: Wie habt ihr euch kennengelernt?

00:54:43: Das haben wir gerade schon kurz erzählt.

00:54:44: Hula Hoop und Bring Sally ab, Bring Sally down.

00:54:47: Ich will noch kurz erzählen.

00:54:49: Ja.

00:54:50: Eigentlich haben wir uns auf dieser Konferenz in Berlin das erste Mal gesehen.

00:54:53: Aber da haben wir uns noch nicht so richtig connectet.

00:54:56: Ich möchte aber eine crazy Geschichte erzählen, weil ich hab dich natürlich direkt geliebt.

00:55:01: Oh Gott, was kommt jetzt für eine Geschichte?

00:55:03: Ich hab Angst.

00:55:04: zur Not muss sie rausgeschnitten werden.

00:55:05: Ich werde sie jetzt erzählen.

00:55:07: Ich habe eine ganz einschneidende Erinnerung an dich.

00:55:11: Ich weiß nur, einmal hast du mich gefragt, ob ich mich nicht mehr an deine Präsentation erinnere und ich habe mich ganz ertappt gefühlt, weil ich mich nicht mehr richtig erinnert habe.

00:55:19: Woran ich mich erinnere, ist, dass du da standest und gesagt hast, wir standen an so einem Hochtisch.

00:55:26: No, people usually think I'm a feminist, but that's because sometimes I don't wear

00:55:30: bra.

00:55:32: Da kann ich mich nicht dran erinnern.

00:55:36: Es war so geil.

00:55:37: Ein Profis- und

00:55:38: wissenschaftlichen Konferenz.

00:55:40: Ich war so, that's my person.

00:55:43: Oh Gott, ich kann mich nicht dran erinnern, aber es klingt sehr nach mir.

00:55:46: Denn ich habe schon mal festgestellt, dass wenn ich aufgeregt bin oder unsicher, dass dann mein Croping-Mechanismus ist, dass ich so...

00:55:58: völlig

00:55:59: deplatzierte Sachen raushaue.

00:56:01: Also halt auch so voll oft so schräge Witze oder solche Sachen.

00:56:06: Also es klingt sehr nach mir, dass ich so in einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen erzähle, dass ich keine Werse anziehe.

00:56:14: Ja, auf jeden Fall auf dieser Konferenz hat die Professor, mit der du die Masterarbeit geschrieben hast, mich eingeladen mit ihr in Bern ein paar Monate zu sein.

00:56:21: Und dann habe ich direkt ja gesagt, weil das klingt toll.

00:56:23: Und dann kam ich in Bern an und hat gesagt, ja komm doch dann zur Uni und Dann, ich bin leider nicht da, aber die Franzi, die wird dich abholen, Hunden.

00:56:32: Die ist ganz toll.

00:56:34: Dann stand ich unten in diesem Gebäude, in der Schweiz und dachte, jetzt kommt irgendwie diese Franzi.

00:56:39: Und dann kamst du.

00:56:40: Ich dachte, wow, ich liebe alles an ihr.

00:56:44: Es war schon lieber auf den ersten Blick.

00:56:45: Für mich.

00:56:46: Ja, für mich auch.

00:56:47: Für mich ja schon ab dem, that's because I don't wear bra.

00:56:50: Moment.

00:56:53: Also ich wüsste dich schon noch einzuordnen.

00:56:54: Leider nicht wegen deiner Präsentation.

00:56:55: Das tut mir leid.

00:56:56: Schade, es war

00:56:56: eine tolle Präsentation.

00:56:57: Das muss ich sagen.

00:56:59: Das war's.

00:57:00: Ich bin mir da sicher.

00:57:03: Ja und dann, wir hatten eine schöne Zeit in Bern und ich würde sagen, danach haben wir ja so, wir haben schon noch Kontakt gehalten.

00:57:09: Wir waren ja auch bei den, bei unseren gegenseitigen Hochzeiten.

00:57:14: Und dann... Haben wir aber irgendwie, weil wir beide so eine schlechte Produktionserfahrung hatten, habe ich das Gefühl, dass das uns auch noch mal näher gebracht hat, ne?

00:57:23: Voll.

00:57:24: Und ich will jetzt nicht sagen, ich bin diesen verrückten Männern deswegen dankbar, bin ich nicht.

00:57:28: Aber ich bin froh, dass ich trotzdem noch was Positives rausziehen konnte.

00:57:31: Nämlich dich.

00:57:32: Und

00:57:32: ich bin froh, dass wir uns da einfach hatten.

00:57:34: Ja.

00:57:34: Dass wir den Austausch hatten.

00:57:35: Total.

00:57:36: Das war toll.

00:57:37: Ja.

00:57:37: Da erinnere ich mich echt auch an Telefonate sehr, sehr

00:57:42: gut.

00:57:42: Ja.

00:57:43: Und dann, als Risa gesagt hat.

00:57:44: Wir brauchen eine dritte Person, waren wir total klar, das kannst nur du sein.

00:57:49: Kannst nur du sein.

00:57:50: Oh, das mal spannend zu erfahren.

00:57:52: Wer war meine Konkurrenz?

00:57:53: An wen hast du noch gedacht?

00:57:54: Ich habe bei niemand anderen gedacht.

00:57:55: Ich habe gedacht, wenn Franzi nein sagt, dann weiß ich nicht, was ich machen soll.

00:57:58: Oh.

00:57:58: Es gab keine Konkurrenz.

00:58:00: Ich kann nicht lügen, aber ich liebe das.

00:58:05: Was mögt ihr an euch am liebsten?

00:58:08: An uns selber oder aneinander?

00:58:10: Ich glaube, an uns selber.

00:58:11: Oh.

00:58:12: Ich habe nämlich auch bestimmt, was ich an mir am liebsten mag.

00:58:14: Ich

00:58:15: will sagen, was ich an dir am liebsten mag.

00:58:19: Und Gott, bitte, gib mir ja die ganzen Kampffimente.

00:58:21: Dass du, ich glaube, das liegt daran, dass du manchmal das Gefühl hast, keinen Plan oder Messi zu sein.

00:58:28: Aber das ist einfach das absolute Gegenteil, ist der Fall.

00:58:32: Dass du für mich wirklich die Person, die mich so richtig geiden kann und mir einfach sagen kann, okay, das ist der Überblick.

00:58:41: Und wir machen es so, ich hab das Gefühl, du ... Denkst wirklich die Details durch und das liebe ich, sodass ich mich sehr, sehr sicher fühle.

00:58:50: Das nichts Schlimmes passiert, wenn du in einem Projekt am Board bist, weil du die Eventualitäten schon durchdacht hast.

00:58:56: Und das liebe ich.

00:58:57: Gott, ich bin ganz gerührt.

00:58:59: Ich liebe natürlich mehr an dir, aber das ist jetzt so das Erste.

00:59:02: Ich

00:59:02: bin so gerührt.

00:59:04: Okay, jetzt will ich auch sagen, was ich an dir am liebsten mag.

00:59:10: Das war kein Fishing vor Kompliment.

00:59:13: Aber es gibt viel.

00:59:15: Es gibt wirklich viel.

00:59:15: Es ist sehr schwer, sich festzulegen.

00:59:17: Aber ich glaube, okay, jetzt auf dem Podcast bezogen, weil das war ja auch Podcast bezogen.

00:59:22: Ich finde, dass du oft so eine Leichtigkeit rein bringst.

00:59:27: Ich glaube, weil ich immer das Gefühl habe, ich muss meinen Kopf zähmen, dadurch, dass ich Listen und Strukturedingse und ich glaube, dadurch wird es manchmal ohne dich wär's steif.

00:59:38: Ohne dich wäre es maximal unstrukturiert.

00:59:41: Nee, das glaube ich nicht.

00:59:42: Aber ich finde, du bringst an diese Leichtigkeit und diesen Witz und diesen Schwung rein und das finde ich ganz hervorragend.

00:59:49: Danke schön.

00:59:51: Wir sind voll, wir erkennt es uns auch richtig gut, finde ich, ne?

00:59:54: Total, finde ich auch.

00:59:57: Aber was magst du an dir?

00:59:58: Das will ich auch wissen.

00:59:59: Das ist auch voll schön, wenn man so das selber mal sagen kann.

01:00:02: Mein Gehirn.

01:00:03: Oh, das ist schön.

01:00:05: Ich finde, das ist mein größtes Asset und mein größter Fluch, weil es nie still ist.

01:00:10: Und das ist schön, weil dann auch viel passiert.

01:00:12: Und gleichzeitig hätte ich gerne mehr Wege, wie man das finden kann, oder wie ich das abschalten könnte.

01:00:20: Das kann ich so verstehen.

01:00:22: Denn, ja, ich kann es einfach nachempfinden.

01:00:25: Mir geht es da ähnlich.

01:00:27: Ich denke, dass das einfach auch... Also bei mir ist es die Neure, die wir ergänzen.

01:00:33: die ja seit diesem Jahr auch schwarz auf weiß ist sozusagen, dass ich glaube, mein Gehirn kann sehr kreativ spannende Sachen machen.

01:00:42: Und wir hatten diesen Podcast nicht, wenn ich nicht viel out of the box wäre in meinen Gedanken.

01:00:49: Und gleichzeitig vermisse ich manchmal Stille in meinem Gehirn.

01:00:56: Also, da kann ich sehr relate zu dir.

01:01:01: Nächste Frage.

01:01:02: Welchen Mann findet ihr hot?

01:01:07: Ich kann beginnen, wenn du möchtest.

01:01:09: Ja, bitte.

01:01:10: Ich würde sagen, das Gegenteil vom Leftist-Fuckboy.

01:01:14: Deswegen, wir beide uns nie in die Krere kommen werden.

01:01:17: Das weiß ich nicht, Dina.

01:01:18: Du weißt nicht, dass ich zwei Kategorien von Männern hot finde.

01:01:22: Welche ist deine zweite?

01:01:23: Ich glaube, es ist deine.

01:01:25: Ah ja?

01:01:26: So, mir leid.

01:01:28: Ich kann schon auch so bei so einem Max-Born-Mann an sich mitgehen.

01:01:31: Also jetzt, abgesehen davon, dass sehr problematische Sachen in den letzten Folgen vom Forsthaus und so aber auch schon länger gesagt hat, fände ich den auch hot.

01:01:40: Also, ich würde sagen, ich habe bis zu meinem jetzigen Partner oft einen sehr problematischen Männergeschmack gehabt.

01:01:45: Und das war auch immer so ein bisschen der Running-Gag in meiner Familie, dass der es halt einfach so einfach hatte, weil ich die Bar sehr niedrig gesetzt habe.

01:01:53: Das haben alle, die hier zuhören, nicht alle davon.

01:01:54: Nicht alle davon.

01:01:55: Manche waren auch nett.

01:01:57: Aber man hat gesagt, die Bar ist in hell.

01:02:00: Ich komme aus dem Ruhrport, das hat sehr mein Männerbild geprägt.

01:02:03: Das Ding ist bei mir auch einfach, dass ich sehr, ja, ich habe einfach eine Brille auf bei Männern oft und mache das Ding, glaube ich, auch gar nicht so leicht.

01:02:13: Und das führt auch dazu, dass ich die dann, dass es sehr viel bräuchte, dass ich einen Mann nochmal so wirklich hot finde.

01:02:20: Ich kann die viele auf dem ersten Blick.

01:02:22: dann so sehen, okay, die sind attraktiv und ich weiß mein früheres ich hätte die sehr hot gefunden.

01:02:27: Aber dann also zum Beispiel bestes Beispiel Maurice, mein Lieblingsschatz.

01:02:34: Ich glaube, ich könnte den schon auch hot finden.

01:02:35: Aber ich denke auch, dass ich ganz schnell mit dem in der Dynamik wäre von, dass ich das Gefühl hätte, seine Mund hat zu sein und ihm irgendwie vieles erklären zu müssen und so.

01:02:43: Und das ist halt wieder das Gegenteil von hot.

01:02:46: Und dieses Ding, das habe ich zu häufig mit Männern.

01:02:51: Dass ich mich frage, wo ist die Augenhöhe, die ich halt brauche, um wirklich langfristig eine Anziehung zu spüren.

01:02:58: Dass es da Probleme gäbe.

01:03:00: Welche Frau findest du denn heute?

01:03:02: Kannst du deinen Typ beschreiben?

01:03:03: Das war jetzt keine Frage, aber das jetzt gerade, wo wir sprechen, finde ich das schon interessant.

01:03:07: Du, ich meine es wirklich ehrlich, optisch habe ich gar keinen Typ.

01:03:11: Gar nicht.

01:03:12: Das ist sehr gemischt immer schon gewesen, wenn ich optisch heute finde.

01:03:17: Also ich mag schöne Gesichter.

01:03:19: Ich will jetzt nicht so tun, als ob ich nicht oberflächlich bin.

01:03:21: So ist es auch nicht.

01:03:22: Aber einfach vom Typ her ist es nicht so.

01:03:26: Ich finde zum Beispiel Karina und Chika beide sehr, sehr hot.

01:03:31: Ja, also genau, schöne Gesichter.

01:03:34: Ich mag Menschen, wo ich merke, die ruhen in sich.

01:03:36: Das ist schon was, was ich, glaub ich, anziehen finde.

01:03:38: Wahrscheinlich, weil mein Gehirn immer so messi ist, dass mir das sehr gut tut.

01:03:42: Wenn ich das Gefühl hab, hier, man ist so ein bisschen so ein Fels in der Brandung.

01:03:45: Ja, und dann natürlich offensichtlich Menschen, die klug sind.

01:03:48: Das finde ich auch sehr anziehend.

01:03:51: Die witzig sind, das sagen wir alle, ne?

01:03:52: Ist trotzdem so, wenn man miteinander lacht, ist es schön.

01:03:55: Die liebevoll sind.

01:03:56: Also ich finde, das gibt nichts Abtörnderes als Menschen, wo man merkt, okay, die sind sofort auf einer Machtebene oder die versuchen sich zu profilieren oder die werten andere Menschen ab.

01:04:04: Riesen, Riesenabtörn.

01:04:06: Ja.

01:04:06: Nächste Frage.

01:04:13: Du warst mein Sprech-Training.

01:04:16: Weil ich wusste, du musst das schneiden.

01:04:18: Wir hatten ja, bis wir Sophie gefunden haben, ganz viel lieber an Sophie an dieser Stelle.

01:04:22: Ich weiß gar nicht, was wir ohne die machen würden.

01:04:24: Die ist der Grund, warum wir mehr Folgen machen können.

01:04:26: Bis wir Sophie gefunden haben, habe ich ja die Folgen geschnitten.

01:04:30: Und ich kann das ja gar nicht.

01:04:31: Ich habe mir ein paar YouTube-Tutorials angucken, dann habe ich bei Garage Band irgendwie einfach was zusammengezimmert jede Nacht.

01:04:37: Und weil ich natürlich Perfektionistin bin, habe ich jedes, was wir gemacht haben und alle Füllwörter rausgeschnitten.

01:04:44: und sind sehr, sehr lange gedauert und deswegen habe ich irgendwann zu Franz gesagt, okay, Franz, ich kann nicht so viel rausschneiden, wir müssen uns das abtrainieren.

01:04:53: Wir dürfen das nicht mehr machen, wir müssen da richtig drauf achten.

01:04:58: Und dann haben wir uns das über die Monate abtrainiert.

01:05:01: Mir ist das dann immer aufgefallen, wenn wir Gästinnen dabei hatten, dass die oft noch diese Vollwörter hatten, weil die sich das halt nicht so krass abtrainiert haben wie wir, aber wir haben das die ganze Zeit gemacht.

01:05:10: Also ich bin manchmal verrückt geworden, wenn ich an Nachtnächte lang saß.

01:05:13: und jedes M rausgestanden habe.

01:05:15: Ja, außer natürlich, wir hatten so Gäste wie Sylvie Carlsen.

01:05:17: Weißt du noch, als wir die erste Folge mit ihr hatten?

01:05:19: Und wir noch so totale Amateur in.

01:05:22: Und dann war es wirklich so, dass ich dachte, oh mein Gott, wie sprecht sie denn?

01:05:26: Und wir so, M, ja, okay, und ja.

01:05:31: Aber wir sind schon dran gewachsen, würde ich auch sagen.

01:05:36: Ich würde nicht sagen, dass du nicht folgenschneiden kannst.

01:05:37: Du konntest das natürlich dann nach der Zeit, aber wir haben halt irgendwann entschieden, dass wir die Ressourcen einfach besser nutzen können.

01:05:45: Und deswegen bin ich auch sehr, sehr froh, dass so viel da ist, damit du mehr Folgen machen kannst.

01:05:49: Also dann werden kein Sprech-Training, aber es steht auf meiner Liste, weil ich hab natürlich, wenn man sich oft selber so sprechen hört, fallen einem ja noch mehr Eigenheiten auf, die man macht.

01:05:59: Und es gibt schon ein paar Eigenheiten, z.B.

01:06:01: dieses Was ich mir gerne abtrainieren würde.

01:06:06: Ich hätte auch gern mal einen Sprechtraining.

01:06:08: Ich habe da einfach Bock drauf.

01:06:09: Das kennen wir uns nächstes Jahr mal.

01:06:10: Boah geil.

01:06:12: Es geht alles in die Steuererklärung.

01:06:13: Es wird alles abgesetzt.

01:06:15: Nächste Frage.

01:06:17: Die kannst du beantworten.

01:06:18: Ist Dina wirklich nicht queer?

01:06:20: Sogar nicht.

01:06:22: Darf ich?

01:06:23: Ist voll übergriffig, oder?

01:06:25: Das ist okay.

01:06:27: Dina hat viel queer Imposta.

01:06:29: Und Gay Panic?

01:06:30: Gleichzeitig.

01:06:33: Aber das Ding ist ja einfach, dass wir in einer Gesellschaft aufwachsen, die uns ja auch damit nicht so einfach so wie es wirklich ist, ja überhaupt nicht das so mitgibt.

01:06:43: Also, dass zum Beispiel man manchmal eine Anziehung fühlen kann und dann schon eigentlich auf dem Spektrum nicht mehr hetero ist.

01:06:49: Und in unserer Arbeit habe ich ja schon gemerkt, Dina, dass du immer mal wieder crushes hattest.

01:06:55: Und wenn ich so übergriffig sein darf, muss ich sagen, damit ist man nicht heterosexuell.

01:07:00: Tut mir leid.

01:07:01: Leid tut mir gar nicht

01:07:02: leid.

01:07:02: Deine Übergriffigkeit.

01:07:04: Ich hab die dir schon oft gegenüber angewendet.

01:07:06: Ich hab's mich nur noch nicht im Podcast getraut.

01:07:09: Das stimmt.

01:07:10: Das sind keine neuen Infos und für mich.

01:07:14: Bisexualität ist ja einfach ein Spektrum.

01:07:17: Und es ist ja auch einfach so, dass nur, weil man das z.B.

01:07:21: aktiv gerade jetzt nicht lebt, dass das einfach gar nichts heißt, die kann das ganz verlegen.

01:07:26: Und dann zur nächsten Frage.

01:07:28: Jetzt kommt meine Lieblingsfrage.

01:07:30: Bei mir Lieblings?

01:07:30: Ja, die habe ich mir ganz bis zum Schluss aufgehoben.

01:07:34: Oh oh.

01:07:34: Also, eine Person fragt.

01:07:37: Habt ihr unter euch Konflikte?

01:07:39: Wie geht ihr damit um?

01:07:40: Welche Konflikte habt ihr?

01:07:43: Oh oh.

01:07:43: Die kurze Antwort ist, ich habe mich noch nie mit einer Freundin so viel gestritten wie mit dir.

01:07:49: Oh mein Gott.

01:07:51: Franzi lacht.

01:07:52: Aber ich möchte das spezifizieren.

01:07:55: Das liegt halt auch daran und da haben wir öfter schon mal drüber gesprochen, dass ich mich mit Männern sehr gut streiten kann, mit Männern, mit denen ich zusammen bin, mit Freunden, aber nicht.

01:08:06: Und ich

01:08:06: bin da, glaube ich, so eine richtige Vermeiderin, dass ich das dann nicht anspreche oder ich finde es sehr schwer, das anzusprechen, wenn irgendwas ist, weil ich dann das Gefühl habe, das würde vielleicht, also erst mal, ich finde es auch unangenehm.

01:08:18: Aber ich hab dann auch immer direkt Angst, dass die ganze Beziehung beeinflussen könnte.

01:08:22: Was ja absurd ist, weil dadurch, dass es nicht angesprochen wird, dass viel mehr die Beziehung beeinflusst, als wenn man es einfach mal ansprechen würde.

01:08:30: Das krasse mit dir ist, dass wir Sachen besprechen müssen.

01:08:34: Man kann sich einfach weg ignorieren, weil wir sind ja jetzt nicht nur Freundinnen, wir sind ja jetzt auch auf einmal Businesspartnerinnen.

01:08:40: Ja, das macht wirklich den Unterschied.

01:08:44: Und was auch einen großen Unterschied macht, ist du.

01:08:47: Und da will ich auch noch mal ein Riesen Dankeschön sagen.

01:08:49: Weil ich finde, dass ich das nicht kann, diese Angst vor Konflikt.

01:08:56: Ich finde, da war so eine richtig gute Chance, das ein bisschen zu heilen.

01:09:01: Weil ich finde, du machst das ganz toll.

01:09:03: Und irgendwie bist du auch so ein Safe Space, mit dem man das so richtig gut üben kann.

01:09:08: Danke.

01:09:09: Ja, und ich finde, du hast mich in diesem Jahr ganz oft sehr gut eingefangen und dann angerufen und gesagt, okay.

01:09:15: Wir besprechen das jetzt.

01:09:16: Und da hast du so richtig sweet immer wieder versichert und gesagt, das ist nicht das Ende unserer Beziehung.

01:09:23: Und das war es auch nicht.

01:09:24: Und ich finde ehrlich gesagt, dass ich mir dir dadurch noch viel näher fühle.

01:09:30: Und dass es auf jeden Fall auch so ein bisschen was in meinem Konfliktverhalten geändert hat.

01:09:35: Hoffentlich zumindest.

01:09:37: Dina, das ist so schön.

01:09:40: Und... Du bist auf jeden Fall auch mein Übungsplatz in einem sicheren Rahmen.

01:09:45: Weil ich glaube, dass das ja einfach generell ein Ding ist.

01:09:48: Konflikte sind schwer.

01:09:50: Und in, sag ich mal, anderen Freundschaften, in normalen Freundschaften, wo man halt dann nicht nächste Woche auch noch drei Folgen aufnehmen muss, da ist das ja wirklich so.

01:09:57: Also ich bin oft von irgendwelchen Fronten genervt.

01:10:00: Und dann denk ich es ja gut, dann sehe ich die halt ein paar Wochen nicht und dann ist irgendwie auch wieder gut.

01:10:04: Und diese Möglichkeit, die haben wir nicht.

01:10:08: Und dadurch ist es halt so eine hervorragende Möglichkeit, wirklich das auch mal zu lernen, was wir alle, glaube ich, mehr lernen sollten.

01:10:16: Nämlich, dass Konflikte sicher sein können.

01:10:19: Und wir uns sagen müssen, wenn irgendwas da ist, weil man sonst ja eh spürt.

01:10:24: Und wir sind ja auch mit dem Vorsatz eigentlich schon reingegangen, das wir gesagt haben.

01:10:28: Nur ausgesprochene Erwartungen können angegangen werden.

01:10:31: Wir müssen uns das sagen, wenn irgendwas ist, weil das auch Vertrauenschaft.

01:10:35: Das habe ich gesagt, aber nie so gemeint.

01:10:38: Ich hab das schon so gemeint.

01:10:40: Ich hab das gesagt, weil das die socially appropriate Antwort ist.

01:10:47: I love it.

01:10:48: Ich hab das schon so gemeint.

01:10:50: Aber ich find, wir haben es auch gut gemacht.

01:10:51: Weil ganz oft, wenn du zum Beispiel was angesprochen hast, hab ich ja auch zu dir gesagt, Dina, ich weiß das schon, weil ich das ja schon spüre.

01:10:58: Man spürt es.

01:10:58: Und ich glaub, andersrum war es auch so, wenn ich was hatte, dass du ja gespürt hast, boah, irgendwie ist es grad ein bisschen off.

01:11:07: Und deswegen glaube ich, ist das so eine schöne Chance und ich finde, wir haben das sehr, sehr gut gemacht.

01:11:13: Kann man auch mal stolz auf sich selbst sein.

01:11:15: Total.

01:11:16: Und mir ist auch nochmal aufgefallen, dass ich glaube ich in so Konflikten ganz oft das Gefühl habe, wenn ich das anspreche, dann wird es jemand vielleicht nicht ernst nehmen und mich so überrollen und so.

01:11:26: Dann am Ende wird feststehen, dass ich mir das allerdings eigentlich nur eingebildet habe.

01:11:32: und dass es vielleicht umgedreht wird und dass jemand vielleicht versucht, mich noch zu was anderem zu überreden, was ich eigentlich gar nicht möchte.

01:11:41: Und das war mit dir so genau die andere Erfahrung.

01:11:44: Also, ich finde, mit dir kann man sich auch richtig gut streiten.

01:11:48: Danke.

01:11:48: Ja, es ist halt immer wieder dieses, und das haben wir schon aktiv geübt, dieses, dass Realitäten co-existieren können und dass wir zwei auch unterschiedliche Wahrnehmungen von einem Konflikt haben können, weil wir halt auch unterschiedliche Erfahrungen damit gemacht haben.

01:12:01: Und dass es nicht darum geht, zu sagen, okay, deshalb bist du scheiße, deshalb bist du scheiße, sondern eher zu gucken, was brauchen wir jetzt, damit wir weitermachen können.

01:12:10: Das hat eigentlich ganz gut geklappt.

01:12:12: Und auch dieses, dass das, wie du das wahrnimmst und das, wie ich das wahrnimm, das kann unterschiedlich sein.

01:12:18: Und das bedeutet aber nicht, dass eins richtig ist und das andere falsch.

01:12:22: Genau.

01:12:23: Voll.

01:12:24: Ja.

01:12:25: Zwischendurch gab es aber Wochen, wo ich dachte, es besteht eine serielle Chance, dass dieser Podcast enden wird.

01:12:31: Gott, macht der Kohorte doch keine Angst?

01:12:33: Ich war mir zwischendurch nicht sicher, ob wir es schaffen werden.

01:12:36: Und ich habe mich gefragt, als ich diese Frage gelesen habe, vielleicht könnt ihr uns ja mal unter die Folge schreiben, ob man den Zeitpunkt gehört habt, ob ihr festmachen könnt, wann dieser Zeitpunkt war, wo es ein bisschen waff war.

01:12:50: Das würde mich auch mal interessieren.

01:12:53: Glaubst du, dass man das rausgehört hat, dass man das einordnen kann?

01:12:56: Kannst du mir schon vorstellen.

01:12:57: Wahrscheinlich,

01:12:58: ne?

01:13:00: Wir haben ja auch im podcast öfter und dann schon mal wieder gesagt dass wir total gut nachvollziehen können warum so viele podcast enden weil es ist ja auch, und jetzt können wir vielleicht so ein bisschen welche konflikte wir haben.

01:13:09: es ist ja auch einfach schwierig.

01:13:11: Wenn man was macht was irgendwie ein hobby ist und dann ist es so ein fließender Übergang dazu dass es auf einmal ein business wird und man sich dann fragt ok.

01:13:21: Wie macht man überhaupt ein Business?

01:13:23: Wer macht was?

01:13:24: Wie verteilen wir diese ganzen Sachen?

01:13:26: Wer hat welche Kapazitäten?

01:13:28: Wer kann wie viel?

01:13:29: Und es ist ja auch einfach am Anfang so.

01:13:32: So viel Arbeit, so viel ubezahlte Arbeit, die reingesteckt werden muss.

01:13:36: Und diese und so viele Sachen auf einmal geklärt werden müssen, weil es dann auf einmal kein Hobby ist, sondern Business.

01:13:43: Aber es kommt so schleichend.

01:13:44: Ich glaube, wenn wir uns jetzt hingesetzt hätten und gesagt hätten, komm, wir gründen jetzt irgendwie eine Firma.

01:13:49: Wäre es was anderes gewesen, hätte man diese ganzen Sachen direkt am Anfang besprochen.

01:13:53: Ja voll.

01:13:54: Aber

01:13:54: dann kommt es auf einmal so schleichend nebenbei.

01:13:58: Absolut und es gab viel zu viel Unruhe ja dadurch auch in den letzten zwei Jahren und Änderungen.

01:14:03: und machen wir es jetzt weiter oder machen wir es nicht weiter, wodurch diese Struktur, die wir haben ja ganz... oft sich auch irgendwie geändert hat.

01:14:12: Es hat angefangen von, ich komme alle zwei Wochen mal hinzu, okay, wir machen jetzt das fetteste Business draußen, lass uns alles geben.

01:14:19: Wir gehen jetzt auf Tour.

01:14:21: Wir gehen jetzt auf Tour, lass jetzt mal überlegen dann auf einmal, wie wir es realistisch überhaupt hinbekommen.

01:14:25: Wo wollen wir überhaupt hin?

01:14:26: In den nächsten Jahren, mir ist klar geworden, ich möchte diese therapeutische Ausbildung auf jeden Fall noch machen.

01:14:30: Das heißt, ich kann nicht hundert Prozent geben.

01:14:33: Vor allen Dingen dann noch das ganze Thema mit.

01:14:35: am Anfang hatten wir lange, lange keine Werbepartner.

01:14:39: Das heißt, alles war unbezahlt.

01:14:40: Das heißt, von den Zweiten hat es einfach viel Kappers gefressen, die sich so erst mal wie so ein, ich weiß auch nicht, wie so ein Schuss ins Nichts angefühlt haben, weil wir natürlich liebe Nachrichten ab und an bekommen haben.

01:14:55: Aber es ist ja trotzdem ganz oft, am Anfang weniger als jetzt.

01:15:01: Aber es ist ja trotzdem so, dass wir jetzt hier nicht merken, wie viele Leute uns zuhören zum Beispiel.

01:15:06: Wir reden ja zu zweit.

01:15:09: Dadurch gab es sehr raue Zeiten.

01:15:12: Aber jetzt kommt die positive Brücke.

01:15:16: Ich glaube, was ich auch an dir so toll finde, ist, dass wir uns so ähnlich sind.

01:15:21: Und ich habe das Gefühl, dass wir einfach beide maximal delusional sind und dass dieses Ganze hier nur geklappt hat, weil wir eben beide so maximal delusional sind.

01:15:29: Und wir haben uns hier im Jahr viel gestritten, aber wir haben uns auch, ich weiß nicht, wie oft, versöhnt

01:15:37: und angerufen

01:15:37: gesagt jetzt das ist es das ist

01:15:41: das unser

01:15:42: durchbruch und ganz auf am nächsten tag festgestellt doch nicht

01:15:48: oh mein god.

01:15:49: manchmal dachten wir irgendwie wir haben irgendwas total krasses bekommen und das war einfach

01:15:54: nicht.

01:15:58: das war einfach fake news.

01:15:59: aber Ich liebe das, dass wir das trotzdem so delusional durchgezogen

01:16:06: haben.

01:16:06: Und wir sind gut aufgestellt für das Jahr.

01:16:09: Wir haben eine

01:16:09: Struktur gefunden.

01:16:11: Es kann ab jetzt eigentlich alles nur noch weniger streitvoll werden.

01:16:15: Glaubst du, wir streiten weniger nächstes Jahr?

01:16:16: Ja.

01:16:17: Ich glaube

01:16:17: auch.

01:16:18: Ich glaube, wir haben die meisten Sachen ja schon geklärt.

01:16:21: Geil.

01:16:22: Ich glaube

01:16:23: es wirklich auch.

01:16:24: Und vor allem, wir haben ja so oft unsere Struktur geändert in diesem Jahr.

01:16:29: Wenn wir es jetzt noch mal nächstes, also meinetwegen können wir es ja auch die ganze Zeit weiter ändern.

01:16:33: Wir müssen ja wie wen drüber

01:16:35: sprechen jetzt.

01:16:35: Ja.

01:16:36: Hoffentlich.

01:16:36: Und Gott, wir dürfen sich so laut sagen.

01:16:38: Wenn man nicht festtieren ist.

01:16:39: Ich

01:16:39: glaube, unser Ende könnte noch, könnte immer noch das wie von Weird Crimes sein.

01:16:44: Nein.

01:16:45: Das glaube ich wirklich nicht.

01:16:46: Also ich bin auf jeden Fall nicht Ines dann.

01:16:49: Ach so, nee.

01:16:49: Ich bin Lotti.

01:16:50: Du bist Ines.

01:16:51: Ja, ich sage, ich bin nicht Ines.

01:16:53: Nee?

01:16:53: Okay.

01:16:55: Franzi.

01:16:56: Ich bin so, so, so.

01:16:58: Dankbar für dich.

01:16:59: Ich bin dankbar für dich, dass du meine Freundin bist, dass du meine Podcast-Partnerin bist, dass du meine Partnerin Trash bist.

01:17:06: Ich bin so froh, dass du ja gesagt hast.

01:17:08: Das ist mein Traumjob.

01:17:10: Und all das wäre ohne dich einfach gar nicht möglich gewesen.

01:17:14: Das hab ich pipi in den Augen.

01:17:15: Deswegen sag ich einfach nur, Dina, ich bin auch dankbar.

01:17:17: Ich bin dankbar für dich, ich bin dankbar für die Kohorte.

01:17:20: Und ich freue mich auf den Jahr mit euch.

01:17:23: Es wird geil losgehen.

01:17:25: Und jetzt ratet endlich mal womit.

01:17:27: Das ist eine super Überleitung.

01:17:28: Auch noch mal an euch, ein Riesen.

01:17:30: Danke schön.

01:17:31: Das war echt ein krasses Jahr.

01:17:34: Es hat krass gestartet, es hat krass geändert.

01:17:37: Es war wahnsinnig geil.

01:17:38: Vielen, vielen, vielen Dank, dass ihr dabei wart.

01:17:39: Es ist so, so, so schön.

01:17:43: So viel Liebe an euch.

01:17:44: Kommt gut ins neue Jahr.

01:17:46: Und wir hören uns in ein paar Tagen schon wieder.

01:17:48: Denn der Januar wird ganz wild.

01:17:50: Und bis dahin küße ich das letzte Mal in twenty-fünfundzwanzig.

01:17:54: Das fühlt sich episch an.

01:17:56: Die feministische Revolution.

01:18:01: Alle Aussagen in diesem Podcast sind nur unsere persönlichen Meinungen, die auf kurzen Fernsehaufschnitten basieren.

01:18:06: Wir stellen hier viele Vermutungen an, aber nichts davon sind unbestreitbare Fakten.

01:18:10: Es könnte auch alles ganz anders sein.

01:18:13: In der Psychotherapie kann man keine Pferndiagnose stellen, deswegen ist auch nichts, was wir hier sagen, einer Diagnose gleichzusetzen.

01:18:19: Wir geben unseren Podcast nur für Tipps und Ideen, was ihr auch probieren könnt.

01:18:22: Aber der Podcast ist keine psychologische Beratung und wenn ihr das Gefühl habt, ihr braucht psychologische Unterstützung oder Psychotherapie, dann ruft bei der Termin-Service-Stelle.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.