#189 Love is blind F9 - Woran scheitern Ehen?
Shownotes
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Sounddesign und Schnitt: Sophie Hiller
Literatur aus der Folge: Karimi R, Bakhtiyari M, Masjedi Arani A. Protective factors of marital stability in long-term marriage globally: a systematic review. Epidemiol Health. 2019;41:e2019023. doi: 10.4178/epih.e2019023. Epub 2019 Jun 15. PMID: 31208194; PMCID: PMC6702121.
Robles TF, Slatcher RB, Trombello JM, McGinn MM. Marital quality and health: a meta-analytic review. Psychol Bull. 2014 Jan;140(1):140-187. doi: 10.1037/a0031859. Epub 2013 Mar 25. PMID: 23527470; PMCID: PMC3872512.
Amato, P. R., & Rogers, S. J. (1997). A longitudinal study of marital problems and subsequent divorce. Journal of Marriage and the Family, 59(3), 612–624.
Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen bei den Treschologen, der Podcast, in dem wir Reality TV psychologisch analysieren.
00:00:08: Euch komplexe Theorien psychologisch erklären
00:00:11: und
00:00:11: anhand der Formate, die wir alle lieben, schauen, was wir über uns selbst und andere Menschen lernen können.
00:00:16: Ich bin Dina, ich bin Psychologin und in den letzten Jahren habe ich an verschiedenen Universitäten, in Erforschung und in der Lehre gearbeitet.
00:00:23: Und ich bin Franzi, ich bin Forschende Psychologin und Autorin.
00:00:26: Heute reden wir auf Folge neun, die Hochzeiten von Love is Blind Germany.
00:00:30: Let's go!
00:00:36: Franzi, ich bin richtig gehypt.
00:00:37: Diese Staffel, ich liebe die.
00:00:39: Und jetzt einfach Finale.
00:00:40: Ich war ja so gespannt, was passiert.
00:00:43: Ich auch.
00:00:43: Und ich hab das Gefühl, ich hab das genau richtig vorhergesagt, was da passieren wird, wer wen heiraten wird.
00:00:49: Aber ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, was ich eigentlich genau vorhergesagt hab.
00:00:53: Aber mein Gefühl sagt, ich lag richtig.
00:00:55: Und das ist so geil, weil ... Ich glaube auch, dass ich richtig lag, natürlich.
00:00:59: Aber ich weiß auch noch, dass wir nicht das Gleiche vorhergesagt haben.
00:01:02: Das heißt, eine von uns hat ganz sicher einen kleinen Heinz-Zeit bei uns da drin.
00:01:06: Ich glaube, es ist auf jeden Fall ein ganz klassischer Heinz-Zeit bei uns.
00:01:09: Kennt ihr ein bisschen auch auch, dass wenn man so zurückblickt, dass man mit Abstand immer das Gefühl hat, ja, mir war das da eh klar.
00:01:16: Ich wusste das eh.
00:01:17: Ich habe das eh vorhergesagt.
00:01:19: Aber in dem Moment war es tatsächlich nicht so.
00:01:21: Deswegen schön, dass ... alle Sachen, die wir so fabrizieren, die wir aussprechen, dass die für immer im Internet sind.
00:01:29: Scheiße.
00:01:30: Keine Zeit für Heinz-Seitberg.
00:01:31: Ist auf Deutsch Rückschaufehler, oder?
00:01:34: Das klingt auf jeden Fall, als wäre das richtig.
00:01:36: Ich dachte, wir sollten mal anfangen, diese psychologischen Begriffe zu übersetzen, wenn es geht.
00:01:41: Das werden wir machen.
00:01:42: Bevor wir in die Folge reinstarten, machen wir erstmal ganz kurz Worte der Kohorte.
00:01:47: Ihr habt uns so viele Kommentare geschrieben.
00:01:49: Vielen, vielen Dank dafür.
00:01:50: Richtig spannend.
00:01:51: Und ich fand auch total spannend, dass bei Love is Blind, dass da die Meinungen so auseinandergehen.
00:01:57: Denn ich hab das Gefühl, dass ganz oft, okay, natürlich offensichtlich auch nicht immer, aber dass ganz oft wie uns alle auch bei vielen Dingen so einig sind.
00:02:06: Also dass wir auch in den Kommentaren, dass da schon klar wird, was so Menschen angeht, die Beziehung, dass wir da alle so ein bisschen in die gleiche Richtung denken.
00:02:16: Und bei Love is Blind scheint das ein bisschen anders zu sein, oder?
00:02:20: Vielleicht auch, weil da einfach nicht, wenn man es jetzt mit Temptation einen vergleicht, da sind einfach manche Leute auch einfach wirklich schrecklich.
00:02:27: So, ich weiß nicht, was man darum, also gibt es wenig dran zu diskutieren.
00:02:31: Und ich glaube hier, weil jetzt niemand dabei ist, wo ich denken würde, ja, einfach ein schrecklicher Typ oder eine schreckliche Person, ist auch viel mehr Raum für Nuancen und verschiedene Ansichten wahrscheinlich, oder?
00:02:42: Absolut, es ist jetzt nicht so kompliziert, Alex und sein Verhalten problematisch zu finden.
00:02:47: Alex Petrovic, aber über so ein Andi kann man schon mal diskutieren.
00:02:51: Und da streiten sich ja auch wirklich die Geister.
00:02:53: Da haben wir echt viele Kommentare zu bekommen.
00:02:56: Das Leute gesagt haben, wir sind zu streng zum Andi oder wir sind zu nett zum Andi oder was auch immer.
00:03:01: Find ich auf jeden Fall total spannend.
00:03:03: Ich wollte einen Kommentar oder nicht nur einen Kommentar, eine Gruppe von Kommentaren, weil da gab es viele.
00:03:09: Mhm.
00:03:09: Und viele Likes.
00:03:11: Und viele Likes, die müssen wir noch mal ganz kurz nachversprechen.
00:03:14: Und zwar ging es darum, dass gesagt wurde, dass es ja nicht nur der Job ist, von Müttern ihren Söhnen-Basic-Household-Skills beizubringen.
00:03:24: Und Franzi, ich höre unsere Folgen ja nie noch mal an.
00:03:27: Aber du hörst die immer noch mal an.
00:03:28: Deswegen hast du, glaub ich, noch mal rausgesucht, was ich da überhaupt gesagt hab, ne?
00:03:33: Also ich auch schon wieder verdrängt.
00:03:34: Ja.
00:03:36: Das war auch eher so eine ... schnell dahergesagte Sache, dass du gesagt hast für jede Sache, die Mütter ihren Söhnen nicht beibringen, muss nachher halt die neue Schwiegertochter dann herhalten.
00:03:47: Also, dass Mütter daran denken sollten, dass wenn sie ihren Söhnen nicht beibringen, den Kühlschrank von innen auszuwischen, dass da halt am Ende die ungezahlte Kehrarbeit, ungezahlte, unbezahlte Kehrarbeit halt an einer anderen Frau hängen bleibt.
00:04:00: Und das Ding ist, offensichtlich ist das scheiße.
00:04:04: Also, offensichtlich ist das falsch.
00:04:05: Und Väter sollten das ihren Sohn genau so beibringen.
00:04:08: Und es sollte auch im besten Fall überhaupt gar nicht erst an der neuen Partnerperson dann hängen bleiben, diese Arbeit.
00:04:15: Das ist alles daran, ist falsch.
00:04:17: Gleichzeitig ist das so, wie es halt jetzt in Patricia hat oft passiert, oder?
00:04:21: Absolut, das möchte ich noch mal ganz klar sagen.
00:04:23: Ihr habt absolut alle natürlich recht.
00:04:25: Ich wollte damit nicht sagen, dass das die Aufgabe der Mütter ist.
00:04:29: Absolut nicht in der perfekten Welt.
00:04:31: Find ich, dass Mütter und Väter ihren Kindern das alle zugleichen Teilen beibringen sollten, so diese Basic Lives Guild.
00:04:39: Ich glaube, was mich motiviert, hat diese Aussage bar, dass der Ist-Zustand leider ja im Moment oft anders ist und dass man leider auch vielen Väter nicht zutrauen kann, ihren Söhnen das beizubringen, weil die es selber nicht mehr können.
00:04:54: So traurig.
00:04:55: So traurig.
00:04:56: Aber anhand der ganzen Kommentare, die wir gekriegt haben, habe ich Hoffnung für die Zukunft.
00:05:02: Ich auch.
00:05:03: Das haben sich ganz viele Mütter von Söhnen gemeldet.
00:05:05: Richtig gut.
00:05:06: Die gesagt haben, mein Sohn lernt das.
00:05:09: Ein Sohn lernt das und er lernt es auch von seinem Vater.
00:05:12: Auch gut.
00:05:13: Okay, das war nur eine Person.
00:05:14: Es
00:05:16: ist ein Anfang.
00:05:17: Es ist ein Anfang.
00:05:18: Ich glaube... Danke,
00:05:19: dass es dich gibt.
00:05:20: Ich werde die Hoffnung auf jeden Fall nicht aufgeben.
00:05:22: Aber vielen Dank, dass ihr da alle ein Auge drauf habt.
00:05:26: Denn ja, das wäre ein wichtiger Zusatz gewesen.
00:05:29: Dass es nicht ideal ist.
00:05:32: dass es nicht die Verantwortung von Müttern ist.
00:05:35: Mhm.
00:05:36: Starten wir rein in die Hochzeiten?
00:05:38: Ich würde schon sagen, und wir starten einfach noch mal mit einer Main-Plot-Summary, oder?
00:05:42: Auf jeden Fall.
00:05:45: Jasmin sagt nein und Andi's Mutter ist sauer.
00:05:47: Gunnar und Josi slain ihre Ehe gelübte komplett,
00:05:50: heiraten
00:05:51: und Wendy fängt dem Braut straus.
00:05:53: Jessi's und Konzi's Hochzeitstag beginnt mit der FC-Hymne und endet mit einem Jahr.
00:05:58: Das war's.
00:05:59: Okay, lasst uns anfangen mit Andi und Jasmin.
00:06:02: Die letzte Folge, Folge Acht, die endete Dame, dass wir gesehen haben, dass Andi schon ja gesagt hat.
00:06:07: Und jetzt fehlte nur noch, was Jasmin sagt.
00:06:13: Und Jasmin sagt nein.
00:06:14: Und das Drama beginnt.
00:06:16: Das haben wir, glaube ich, schon beide voraus gesagt, dass sie nein sagen wird.
00:06:21: Ich habe es auch gehofft, weil ich ja schon ... im Laufe der Folgen das Gefühl hatte, die machen sich einfach so ein bisschen beide was vor.
00:06:28: Die wollen beide unbedingt eine Person finden, mit der es passt.
00:06:31: Aber brauchen eigentlich viel mehr Zeit und haben ihre Fassade noch nicht wirklich runtergelassen, abgesehen davon, dass die beide ständig sagen, vor allen Dingen der Andi, du bist es, haben wir das dem ja so auf der Gefühlebene.
00:06:43: Ich würde sagen nicht nicht abgekauft, das ist ein bisschen fies.
00:06:46: Aber wir haben ja beide gesagt, da ist vielleicht so ein kleiner innerer Vermeidern noch drin.
00:06:51: Deswegen habe ich gehofft, dass sie das ... nicht gehen den Schritt und war auch froh.
00:06:55: Ich hatte ehrlich gesagt das Gefühl, dass sie sich noch gar nicht so richtig nahe gekommen sind.
00:07:02: Emotional auf jeden Fall nicht, ne?
00:07:04: Nee.
00:07:05: Also körperlich wissen wir jetzt nicht, geht uns ja auch nichts an.
00:07:08: Aber auf jeden Fall auf so einer emotionalen Ebene nicht.
00:07:11: Ich hatte nicht das Gefühl, dass die wirklich schon ihre Schutzmauern beide so runtergelassen haben.
00:07:17: Weil ich glaube und das möchte ich jetzt auch nicht vorwerfen, ne?
00:07:19: Also nicht, dass das jetzt ein Kritikpunkt ist.
00:07:21: Ich glaube, das war vielleicht gar nicht so verkehrt, da seine Schutzmauer noch nicht runter zu lassen.
00:07:26: Ich glaube, beide haben es einfach noch nicht so gefühlt.
00:07:28: Die haben beide sich noch nicht so wohl und sicher gefühlt, dass sie gedacht haben, okay, dann lasse ich jetzt halt meine Schutzmauer runter.
00:07:34: Total.
00:07:35: Und dann kam aber erschwerend hinzu, dass sie wie nichts andeinander auszusetzen hatten.
00:07:40: Und ich glaube, das hat das so ein bisschen stark gemacht, die Situation.
00:07:45: Das hat mich auch gesagt, ich wünschte mir so sehr, dass ich hätte Ja sagen können.
00:07:49: Aber ich kann es nicht und ich glaub genau das beschreibt den Zustand.
00:07:52: Da war einfach noch nicht genug.
00:07:54: Aber da war jetzt auch nichts Schlimmes.
00:07:56: Da war jetzt auch nicht so, dass sie sagen kann, okay, der hat das und das gesagt oder gemacht und deshalb kann ich ihn nicht heiraten, sondern eher einfach noch nicht genug Nähe.
00:08:04: Was glaubst du, warum der Andi ja gesagt hat?
00:08:06: Das hat mich irgendwie ein bisschen verwundert.
00:08:08: Ich weiß nicht, ich dachte noch ... Dass das damit zusammenhängt, dass er am Anfang gesagt hat, er hat Commitment-Issues.
00:08:14: Und dass er vielleicht die jetzt einfach mal so ein bisschen wie, wenn man sich so selber drängt und sagt, spring ich halt einfach ins kalte Wasser, jetzt mach ich das einfach.
00:08:22: Dass er sich so überlegt hat, er macht das jetzt einfach mal.
00:08:26: Aber dafür ist ja auch eine Hochzeit irgendwie ein zu großer Schritt.
00:08:30: Also ich finde, so ins kalte Wasser springen kann man mit einer Selbstoffenbarung, wo man sagt, boah, jetzt teile ich einfach mal irgendwie was superverletzliches und guck mal, was passiert.
00:08:38: Ja, so ein bisschen ... sich.
00:08:41: Ja, oder wenn man das Vorhaben hat, sich zu öffnen, so ein bisschen das auch pushen kann man ja, aber nicht jetzt mit so einem großen Schritt.
00:08:50: Bin ich total bei dir.
00:08:51: Der Anni erinnert mich irgendwie an so ein paar Männer, die ich auch kenne, wo ich auch das Gefühl hatte, die hatten irgendwie eine wilde Zeit, dann haben die irgendwann gedacht, kacke, ich muss jetzt einen Commitment machen, ich muss mich jetzt dann irgendwie jemanden binden, ich habe vielleicht Commitment Issues, vielleicht muss ich es jetzt einfach mal machen und dann stürzen die sich.
00:09:08: in so eine Ehe rein, weil die sagen, das muss ich jetzt machen und ich kann vielleicht diese Commitment Issues einfach nur dadurch überwinden, dass ich es jetzt einfach mache, so augenzuhunddurchmäßig.
00:09:19: Aber habe ich jetzt selten gesehen, dass es dann wirklich so sehr gut gegangen ist?
00:09:24: Ja, das ist auch einfach irgendwie ein falscher Ansatz.
00:09:26: Also ja, liebes Arbeit, das ist ganz klar.
00:09:30: Aber das sollte nicht nur im Vordergrund stehen, gerade bei so einem großen Schritt.
00:09:35: Und das ist ja auch genau das, was der Gunner dem schon bei der Anzuganprobe so zurückgemeldet hat.
00:09:42: Er hat gesagt, du sprichst davon, als ob du irgendwie einen Job erledigen musst.
00:09:46: Aber eigentlich, also im besten Fall sollte sich das sicher und schön anführen, diesen Schritt zu gehen.
00:09:51: Ja.
00:09:52: Ich hatte beim Andy auch ein bisschen das Gefühl, dass es vielleicht auch bei ihm schön gewesen wäre, einfach sich zu fragen, warum fällt es mir so schwer, mich zu binden?
00:10:01: Und warum fällt es mir vielleicht so schwer, mich... zu öffnen und das vielleicht erstmal zu lösen, bevor man so eine Bindung eingeht, weil ich glaube, jetzt kann ich mir auch bei ihm irgendwie vorstellen, dass es total schwierig ist, sich zu fragen, will ich das, habe ich diese Zweifel, weil ich diese Commitment Issues habe, oder habe ich diese Zweifel, weil sie nicht die Richtige ist und dass man das dann gar nicht mehr so richtig voneinander lösen kann, und das stelle ich mir auch, wenn ich jetzt versuche, mich in ihn hineinzuversetzen, stelle ich mir das wirklich schwer vor.
00:10:28: Ja, das ist Arbeit.
00:10:29: Das ist Arbeit und die müssen wir ja alle machen, ne?
00:10:32: Inwiefern sind's meine eigenen Bindungsthemen und inwiefern ist es die andere Personen?
00:10:37: Dafür muss man aber seine eigenen Bindungsthemen kennen.
00:10:39: Und das weiß ich nicht, ob er sich damit schon so viel auseinandergesetzt hat, woher seine Commitment-Issues
00:10:46: kommen, was
00:10:47: da die Ängste sind.
00:10:49: Also ich glaube im Endeffekt für Nandi war das auch eine gute Idee, dass Jasmin Nein gesagt hat, wenn ich jetzt ganz ehrlich bin.
00:10:57: Und ich weiß ja auch nicht, wie dein Eindruck war dann auf das Nein, aber mein Eindruck war, dass der auch voll okay damit war.
00:11:02: Der wirkte nicht an Woden zerstörend.
00:11:05: Nee.
00:11:05: Nein.
00:11:07: Also ich weiß nicht, ob das auch ein Pokerfest war oder wie viel da irgendwie mit eingespielt hat, aber also so richtig trauer oder so habe ich jetzt nicht gesehen oder auch noch nicht mal Wut, anders als seine Mutter.
00:11:20: Perfekte Überleitung.
00:11:22: Seine Mutter hat die Wut gespürt.
00:11:24: Das war schon hart, oder?
00:11:26: Also, ich hab mir aufgeschrieben, dass die Mutter sagt, dass Jasmin keine Empathie hat, weil sie den Andy Ayers hat ja sagen lassen.
00:11:36: Und dass das was ist, was sie jetzt nicht so schnell verzeiht.
00:11:39: Und dass Jasmin unauthentisch ist, sagt sie auch noch.
00:11:42: Schon hart.
00:11:43: Das sind wirklich harte Aussagen.
00:11:45: Und ich denk mir, möchtest du denn, dass eine Frau aus, weiß ich nicht, Mitgefühl oder einfach, um es ihm recht zu machen, deinen Sohn heiratet?
00:11:53: Das ist voll unfair.
00:11:55: Das wäre ja gar nicht gut.
00:11:57: Absolut.
00:11:57: Und ich meine, wir können uns wahrscheinlich vorstellen, dass jetzt nicht, als wie gesagt hat, so ja ja, Anni soll mal erst gehen, das war ja jetzt wahrscheinlich nicht ihre Entscheidung, dass Anni als erstes gefragt wird.
00:12:10: Das finde ich dann auch, ich fand es schwierig, das vorzuwerfen und ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass das vielleicht so ein, weißt du, so ein vorgezogener Grund war, weil das irgendwie einfacher ist, darauf wütend zu sein und zu sagen, ja.
00:12:23: Ich wollte sie ja natürlich nicht dazu drängen, oder ich bin jetzt nicht sauer, dass sie nein gesagt hat, weil sie kann natürlich nein sagen, aber wie sie es gemacht hat.
00:12:31: Und ich finde, das sehen wir oft, oder?
00:12:33: Dass, wenn man das Gefühl hat, ich darf nicht wirklich sauer sein auf die Sache an sich, dann weiß ich mich so daran fest, dass es aber am Wie gelegen hat, dass nur das Wie das war, was mir irgendwie sauer aufgestoßen ist.
00:12:45: Ja.
00:12:46: Und ich finde hier noch mal bei ihrer Reaktion wichtig, auch zwischen Gefühlen und Verhalten zu trennen.
00:12:51: Weil das Gefühl, dass man nicht gerne möchte, dass eine Person, die man liebt, irgendwie so zurückgewiesen wird, das ist ja total valid, das ist ja auch völlig klar.
00:12:59: Also, wenn ich mir vorstelle, ein Mensch, den ich sehr liebe, der wird gerade so zurückgewiesen und der wird gerade gesagt so, ne, du eigentlich bin ich da noch nicht, wo du bist, da kann man ja schon mal wütend werden, ne?
00:13:12: Das Verhalten wiederum, schwierig.
00:13:16: Also, dass so der anderen Person dann einen Kopf zu werfen, so sagen sie es unauthentisch, zu sagen, was hat sie noch gesagt?
00:13:24: Dass sie unempatisch ist.
00:13:26: Das ist irgendwie einfach
00:13:28: fies
00:13:29: und da auch so ein bisschen schlecht emotional reguliert.
00:13:33: Ich habe ein bisschen daran gedacht, dass vielleicht so ein paar extra Grenzen gar nicht so schlecht wären.
00:13:40: Ich glaube auch in den vorherigen Staffeln oder in den vorherigen deutschen Staffeln.
00:13:44: haben wir jetzt nicht gesehen, dass die Eltern so involviert waren.
00:13:47: Und ich finde die Mutter total cute.
00:13:50: Sie wirkt auf mich sehr nett.
00:13:51: Wir haben ja auch beide letzte Folge gesagt, so, ja, das wär so jemand, mit dem wir uns auch so direkt wohlfühlen würden.
00:13:58: Und ist auch immer noch so.
00:14:00: Und gleichzeitig in dieser Szene wirkt es auf mich ein bisschen so, da man könnte es auch so einordnen, dass das, was ich so anfühlt, als hätte die Jasmin jetzt die Mutter direkt abgewiesen.
00:14:13: Und dass da vielleicht so eine ein bisschen klare Grenze so zwischen Andi und seiner Mutter gar nicht so verkehrt wäre.
00:14:23: Oh, wichtiger, wichtiger Punkt.
00:14:25: Ich glaube, genau das hat in mir dieses Störgefühl auch ausgelöst, was ich erst mal gar nicht so gut einordnen konnte, weil ich dachte, ja gut, es ist ja auch nachvollziehbar, dass man dann so ein bisschen wütend ist, wenn einer Person wehgetan wird, die man halt liebt.
00:14:38: Aber
00:14:39: es ist
00:14:40: einfach ... Mangel an Grenzen, das auch so auszuagieren.
00:14:44: Und das ist nicht gut.
00:14:45: Also jede Beziehung, auch die Beziehung zwischen Müttern und Kindern braucht Grenzen.
00:14:51: Total.
00:14:51: Und ich meine, vermutlich alle Leute, die Kinder haben, werden uns wahrscheinlich schreiben und sagen, ja, ich wäre auch total wütend auf die Person, die mein Kind vor dem Altar stehen lässt.
00:15:01: kann ich absolut nachvollziehen und ist auch ein total valider Punkt.
00:15:05: Und ich glaube gleichzeitig hat diese Situation mir ein kleines bisschen das Gefühl gegeben, vielleicht ist die Mutter von Mani auch ein bisschen zu sehr in dieser Sache, in dieser Beziehung.
00:15:17: Und das ist ja ein Phänomen, das wir oft sehen, ne?
00:15:20: Dass Eltern zu sehr auch in den Liebesbeziehungen involviert sind von ihren Kindern.
00:15:26: Ja, und das ist ja auch für das Kind nicht gut.
00:15:28: Weil jetzt gerade auch die Situation können wir ja mal nehmen.
00:15:32: Für Andy ist das am Ende ja grenzüberschreitend.
00:15:35: Also wenn man's mal hart sagen will.
00:15:36: Weil das was wir von ihm sehen ist ja gar nicht so wütend oder enttäuscht wie jetzt die Mutter.
00:15:41: Man weiß das ja auch nicht vielleicht.
00:15:42: Haben die das auch vorher einfach schon besprochen.
00:15:45: Es ist eine Möglichkeit irgendwo geheim und uns wurde das zum Beispiel nicht gezeigt oder was weiß ich.
00:15:51: Aber sie ist stellvertretend für ihn, fühlt sie diese Sachen.
00:15:55: Und das ist für ihn ja auch nicht gut, weil am Ende ist es übergriffig, wenn er was anderes fühlt.
00:16:00: Da hast du total recht, ne?
00:16:01: Weil der, was wir vom Andi sehen, wirkt eigentlich fast ein bisschen teilnahmslos, ne?
00:16:06: Also er sagt, glaub ich, einmal, dass er gedacht hätte, sich sagt, ja, das hat mich gewundert.
00:16:11: Aber ansonsten sehen wir jetzt nicht wirklich viele Gefühle.
00:16:14: Die Person, von der wir sehen, die Gefühle auslebt, ist nur die Mutter.
00:16:19: Ja.
00:16:20: Dabei geht es uns eigentlich gar nicht.
00:16:21: Es ist verschoben.
00:16:23: Es ist ein bisschen eine verschobene Dynamik.
00:16:26: Hackmann, sich wo das herkommt.
00:16:28: Und es kann natürlich auch total sein, dass wir diese ganzen Szenen nicht sehen.
00:16:32: Und dass wenn wir alles gesehen hätten, wenn wir dabei gewesen wären, würden wir es vielleicht ganz anders einschätzen.
00:16:36: Es kann immer sein.
00:16:38: Aber anhand von dem muss wieder sehen.
00:16:40: Und ich glaube vor allem, wenn Leute sich darin wiedererkennen, würde ich sagen, das ist ein Thema, wo man mal hingucken sollte und wo man auch hingucken sollte, dass vielleicht ein paar Extra-Grenzen wichtig wären.
00:16:50: Total, weil auch dieses, das verzeihe ich dir nicht so schnell, was sie dann zu Yasmin sagt, ist ja auch scheiße für Andi.
00:16:57: Das ist ja auch übergriffig.
00:16:58: Also klar, sie darf ihre eigene Reaktion haben, darum geht es nicht.
00:17:01: Aber wenn Andi gerade damit okay ist und sich sagt, okay, dann sind wir jetzt einfach erst mal so ein paar ohne Verheiratet zu sein, dann ist sie ja einfach da völlig involviert in die Beziehungen, indem sie jetzt sagt, ich akzeptiere die aber nicht.
00:17:13: und sieht gar nicht, was ihr Sohn aber eigentlich gerade braucht und wo der gerade steht, sondern ihre Reaktion steht im Mittelpunkt.
00:17:20: Problematisch.
00:17:22: Bisschen schwierig.
00:17:24: Grenzen setzen, das ist immer gut.
00:17:26: Vor allem zu Eltern auch.
00:17:30: Du hast gerade angesprochen, dass Andi und Jasmin da jetzt vielleicht einfach so zusammen sein könnten.
00:17:35: Könnte sein.
00:17:36: Denkst du das?
00:17:38: Nein.
00:17:38: Sag mir vorher, was du denkst.
00:17:40: Was werden wir beim Wiedersehen wohl erfahren?
00:17:43: Ich glaube, wir erfahren das, an die dann vielleicht doch ein bisschen beleidigter war, als wir hier sehen von dem Ganzen.
00:17:50: Und aber so die ganze Zeit sagt, ja, aber ich habe doch alles gegeben, ich habe doch alles versucht.
00:17:54: Und dass sie sich da völlig ungesehen fühlte, mit dem, was sie aber eigentlich brauchte von der Beziehung und sie es auch eigentlich noch weiter geführt hätte.
00:18:05: Aber die sich da nicht mehr finden konnten nach dem Ganzen.
00:18:09: Was denkst du?
00:18:10: Ja, also ich glaube auf keinen Fall, dass sie zusammen sind.
00:18:14: Ich finde es schwierig, ich kann mir irgendwie auch schwer vorstellen, dass sie nach dieser Hochzeit oder nach dieser Nicht-Hochzeit, dass sie da überhaupt noch mal so wieder zueinander gefunden haben.
00:18:25: Weiß ich nicht.
00:18:27: Also die sind auf jeden Fall das Paar, was ich glaube ich beim Wiedersehen am spannendsten finden werde.
00:18:33: Die anderen sind halt einfach sweet, sweet.
00:18:36: Ja, da bin ich auch mal gespannt.
00:18:38: Sollen wir zu Gründer und Josie rübergehen?
00:18:41: Bitte.
00:18:42: Ich fand es süß, dass Josie zwei Freundinnen dabei hat.
00:18:46: Da beim Fertigmachen und dass auch sie von einer Freundin zum Alltag geführt wird.
00:18:50: Denn Familie ist das, was wir als Familie definieren.
00:18:54: Und ich mag, dass, wenn das so gezeigt wird.
00:18:56: Fand ihr auch super.
00:18:58: Ich fand die Gelübde von den beiden, das war ja schon auch sehr sweet.
00:19:01: Also erst mal von ihr, ich fand sie sehr gute Worte.
00:19:06: Krass.
00:19:07: Professionell was geschrieben hat.
00:19:08: Wenn nein, könnte sich das mal in Erwägung ziehen.
00:19:12: Voll.
00:19:12: Aber ich finde beide gelübt.
00:19:14: Also wirklich toll.
00:19:15: Ich hatte bei beiden ein bisschen Tränen in den Augen.
00:19:18: Guna sagt so was wie du weißt nicht, ob du Liebe verdient hast.
00:19:21: Ich will dir das jeden Tag zeigen.
00:19:25: Wow.
00:19:25: Also ich war ganz ergriffen.
00:19:28: Es gab auch was in Guna's Gelübde, da bin ich ein bisschen hellhörig geworden.
00:19:30: Denn er hat, ich weiß ja, ob explizit oder sinnbildlich gesagt, sie teilen kaum Interessen und Vorlieben.
00:19:37: Hat er gesagt, ne?
00:19:39: In die Richtung hat er auf jeden Fall was gesagt.
00:19:42: Und da sind natürlich schon ein paar Alarmglocken bei mir angegangen, denn wir wissen aus der Forschung, wenn man sich sehr ähnlich ist, dann versteht man sich besser, da mag man sich mehr, dann ist man initial voneinander angezogen und es kann auch langfristig, also es führt auch zu langfristiger Beziehungszufriedenheit, dieses Gegensätze ziehen sich an, klingt nett, ist aber tatsächlich in der Realität nicht so.
00:20:07: Deswegen da bin ich ein bisschen hellhörig geworden, aber das heißt natürlich auch nicht, dass jede Beziehung zum Scheitern verurteilt, nur wenn Leute irgendwie gegensätzlich sind, nur einfach so statistisch gesehen ist die Chance ein bisschen niedriger.
00:20:20: Weißt du, was auch mein Eindruck ist, dass sie sich ein bisschen daran aufhängen.
00:20:25: Es ist so ein bisschen einfach die, so wie deren Storyline ist, weißt du?
00:20:29: Menschen erzählen ja auch einfach gern Geschichten.
00:20:31: So erst der Eilmann, siehst irgendwie so diese Kuhle und sie sieht das Leben eher locker.
00:20:37: Er mag gerne, wenn alles so seine Strukturen hat und so.
00:20:41: Und ich sehe das.
00:20:43: You keep me safe, I keep you white.
00:20:45: Ist eine süße Geschichte.
00:20:47: Aber wenn man jetzt mal genauer hinguckt... Ich weiß nicht, wie es mit Hobbys aussieht, aber so unterschiedlich sind die jetzt auch nicht.
00:20:54: Die werden eine ähnliche politische Einstellung haben.
00:20:57: Die werden ähnliche Vorstellungen davon haben, wo sie leben.
00:21:01: Ich glaube, das haben die auch schon so ein bisschen abgesprochen.
00:21:04: Und ich kann mir vorstellen, dass die ähnlich religiös sind.
00:21:07: Also so ein paar wirklich Grundpfeiler, Familienplanung haben die jetzt auch schon abgecheckt, sind auch ähnlich.
00:21:15: Na ja, Grundpfeile, Familienplanung, also da bin ich immer noch nicht sicher.
00:21:18: Und da waren die Leute in den Kommentaren auch nicht sicher.
00:21:22: Ich glaube, da würde ich fast sagen, es war so ein bisschen so fifty-fifty, dass einerseits viele Leute gesagt haben, ja, durch Guna kann sie vielleicht auch diesen anderen Lebensentwurf rücken überhaupt als Möglichkeit so in den Kopf.
00:21:33: Andererseits, ich glaube, eine Person hat uns auch eine Nachricht geschrieben und gesagt, dass ihr Herz gebrochen ist, dabei zu sehen, wie Josi ihren Lebensentwurf einfach gehen lässt und ihre Träume einfach gehen lässt.
00:21:47: habe ich jetzt nicht so gesehen, aber es ist natürlich schon auch eine Perspektive, die man auf dieses Thema haben kann.
00:21:52: Also weiß ich nicht.
00:21:55: Ich sehe den Punkt auch.
00:21:57: Aber das kann nur Josi wissen, wie sehr das ihr Traum war und wie sehr das einfach vielleicht diese Vorstellungen waren.
00:22:03: Von so muss es sein.
00:22:06: Also die Gelübde von beiden, das war auf jeden Fall, Maximum, Maximum Sweetness.
00:22:11: Ich finde es richtig schön.
00:22:13: Ich glaube, nach diesen Gelübten habe ich auch gedacht, ja, die müssen jetzt beide ja sagen.
00:22:17: Du kannst da ja nicht nein sagen.
00:22:18: Nein.
00:22:19: Gleichzeitig bin ich mir nicht sicher, was beim Wiedersehen passiert.
00:22:22: Was denkst du?
00:22:24: Echt?
00:22:24: Wenn es jetzt so Scheidung oder was?
00:22:26: Nee, aber irgendwie... Ich glaube, wenn ich jetzt zurückblicke, vielleicht habe ich gar nicht vorhergesagt, dass die beiden ja sagen.
00:22:34: Die nein, ich glaube ich auch nicht.
00:22:35: Ich weiß
00:22:36: nicht mehr.
00:22:36: Nee,
00:22:37: ich meine, dass ich... gesagt habe, kann mir aber auch jetzt gerade erst während der wir schon gesprochen haben, dass die noch zu viel auszutarieren haben, dass die noch das mit dem Kinderthema erst mal mehr sacken lassen müssen und so.
00:22:53: Es kann natürlich auch sein, dass das ein bisschen weiter passiert ist, aber jetzt sind sie halt verheiratet.
00:22:58: Na, jetzt sind sie verheiratet.
00:23:00: Ich weiß nicht, ich sehe bei denen auf jeden Fall schon irgendwie noch Konfliktpotenzial und ich kann mir auch vorstellen, dass dieses erste Jahr nicht ganz so easy abgelaufen ist.
00:23:08: Die sind jetzt ein Jahr verheiratet, ne?
00:23:11: Ich glaube, wir können das alles
00:23:13: gut besprechen.
00:23:14: Ja, meinst du?
00:23:16: Ich liebe es, wenn wir unterschiedlich vorher sagen.
00:23:18: Wir werden zwar auch anfangs nächste Folge wieder hier sitzen und sagen, ich wusste es,
00:23:21: aber... Wir haben sagen gleich gesagt.
00:23:25: Ich liebe es trotzdem.
00:23:26: Sagt uns mal, was ihr denkt.
00:23:28: Weißt du, dass ich auch irgendwie vielleicht zum kleinesten Störgefühl, ne?
00:23:32: Ich finde, dass einerseits... Total schön, dass so dieses Narrativ von den beiden ist irgendwie das Josey das Gefühl hatte, dass das irgendwas mit ihr nicht stimmt und er aber so alles von ihr annehmen kann.
00:23:44: Und ich glaube, ich habe mir aufgeschrieben, dass sie auch sagt, dass sie das Gefühl hatte, in ihr wäre was kaputt so tief, dass niemand sie wirklich ganz lieben kann.
00:23:55: Und dann sagt er, dass für ihn sie die heilste Person der Welt ist.
00:24:00: Und einerseits.
00:24:02: finde ich das so romantisch und wirklich sweet.
00:24:04: Und das ist ja eigentlich, was man sich auch wünscht, was man sich wünscht, dass irgendwie da eine andere Person ist, die so beide Seiten von dir annehmen kann.
00:24:14: So das dunkle und das helle und das, die dich so ganzheitlich sieht und so klingt es ja auch.
00:24:21: Und andererseits ist da, glaube ich, auch so ein Teil von mir, wo so vielleicht ein paar Alarmglocken klingen, wenn sie sagt, sie hätte nicht gedacht, dass jemand sie wirklich ganz lieben kann.
00:24:31: Und dann kommt Gunnar, das vielleicht auch so ein Teil ist dann vielleicht gar nicht wirklich um Gunnar an sich geht, sondern halt darum, dass sie das Gefühl hat, dass das nur er sie lieben kann.
00:24:44: Weißt du was ich meine, wenn ich jetzt an dieses Investmentmodel denke, da bleiben Leute ja auch in Beziehungen, weil sie denken, es gibt irgendwie keine Alternativen.
00:24:51: Und ich glaube so ganz unterschwellig frage ich mich, ob sie dann jetzt wirklich sich für Gunnar entscheidet, weil... eher ihre Person ist oder weil sie es gefühlt hat, es gibt halt niemanden anderen, der mich so nehmen würde.
00:25:06: Und ich will das eigentlich nicht denken.
00:25:08: und gleichzeitig ist da so ein, frage ich mich das auf jeden Fall.
00:25:11: Ich will nicht sagen, dass das so ist, aber es ist eine Frage, die in mir aufkommt.
00:25:15: Kann ich total nachvollziehen, aber da denke ich halt, also Liebe ist ja am Ende eh eine Entscheidung, oder?
00:25:20: Und wenn sie sich entscheidet, dass er ihr Recht genug werden kann, dass er mit ihr das alles besprechen kann und ihr ebenso diesen Spiegel bieten kann, den sie braucht, um auch sich selbst zu lieben.
00:25:35: Dann ist das ja irgendwie eine schöne Entscheidung, die für mich auch Liebe ist und das ist ein gutes Fundament von der Ehe.
00:25:43: Andererseits sehe ich schon auch deinen Punkt.
00:25:45: Ich sehe auch so dieses, dass die Frage ist, braucht man dann eine andere Person, die einem sagt, okay, du bist doch wertvoll, ist das eine Gefahr, wenn man dafür eine andere Person braucht?
00:25:58: Ich glaube, das kann es sein, wenn es nur die Person ist, also dass es dann schwierig werden kann.
00:26:05: Ich glaube aber auch gleichzeitig, wieder viel auszuhalten, gleichzeitig aber, dass wir gewisse Sachen nur in Beziehungen heilen können.
00:26:14: Und damit meine ich nicht in romantischen Beziehungen, sondern in menschlicher Beziehung, dass Verletzungen, die entstanden sind, weil dir jemand das Gefühl gegeben hat, nicht wichtig zu sein, nicht wertvoll zu sein.
00:26:28: auch einfach durch Menschen gehalten werden können, die dir zeigen, dass du wichtig und wertvoll bist.
00:26:33: Und dafür brauchst du halt jemand anders.
00:26:35: Und der Gunnar ist schon wirklich gut da drin.
00:26:38: Und es gibt nicht so viele Menschen, die das so gut können.
00:26:41: Ja, das stimmt.
00:26:43: Ich glaube, wahrscheinlich ist es auch so ein bisschen unterschiedliche Präferenzen.
00:26:47: Aber wenn ich jetzt von mir aus gehen würde, find ich das, glaube ich, nicht so cool, wenn jemand mir sagen würde, ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand anderes ... mich so lieben kann wie du.
00:26:58: Weil sich das ein bisschen so anhört wie, du bist meine einzige Option.
00:27:03: Ich fände es, glaube ich, für mich persönlich schöner, wenn jemand sagen würde, ja, es gibt hier mehrere Optionen, und die, die ich will, bist du.
00:27:11: Irgendwie will ich die ganze Zeit so leicht philosophisch abdriften bei den Dingen, die du sagst.
00:27:17: Beim anderen Gedanke ist auch noch so, dass ja auch die Frage, was will man mehr, was braucht man mehr, lieben oder geliebt werden.
00:27:24: Und das ist ja so... Die erste Aussage ist ja so, ich will geliebt werden.
00:27:30: Und eigentlich ist es ja viel schwerer zu lieben.
00:27:32: Und dann wäre es ja irgendwie auch die schönere Aussage gewesen, zu sagen, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemanden so sehr liebe, wie ich dich liebe.
00:27:39: Das ist so der feine Unterschied, ne?
00:27:43: Okay, andererseits.
00:27:43: Es war ein Satz in dem Gelübte.
00:27:46: In den Weg, der
00:27:47: viel reinlesen.
00:27:49: Wir wissen es nicht.
00:27:50: Wir wissen es nicht.
00:27:52: Aber ich finde es auf jeden Fall spannend.
00:27:55: Hab das Gefühl im Wiedersehen kann es in mehrere Richtungen gehen.
00:27:58: Ich glaube auf jeden Fall nicht, dass es so ganz easy abgelaufen ist in diesem ersten Jahr.
00:28:04: Aber man weiß es nicht.
00:28:07: Die fühlen ja auch erst mal
00:28:11: nicht fern eher.
00:28:12: Ich bin eine Freundin von Fernbeziehung.
00:28:15: Ich finde das auch gar nicht so schlimm.
00:28:17: Wir haben ja die ganze Staffel so viel über Selbstoffenbarung und gegenseitige Selbstoffenbarung.
00:28:22: So was gesprochen.
00:28:23: Und ich hab das Gefühl, bei so Fernbeziehungen, vor allem so am Anfang, dadurch, dass man, dass viele Treffen ja im Telefon sind, das ist ja ähnlich wie in den Pots, ne?
00:28:33: Dadurch, dass man sich nicht sehen kann oder okay, mit FaceTime kann man sich schon sehen, aber dadurch, dass man sich nicht anfassen kann, muss man sich ja quasi connecten, dadurch, dass man miteinander spricht und dass man darüber spricht, wer man ist.
00:28:45: Und ich hab das Gefühl, dass in so einer Fernbeziehung, wo man am Anfang so auch Phasen hat, wo man einfach ... sich connecte darüber, dass man sehr viel spricht und telefoniert, dass das schon zu einer sehr tiefen Bindung führen kann.
00:28:58: Das glaube ich auch.
00:28:59: Auf jeden Fall.
00:29:01: Und dass man auch so ein bisschen genauer abwägt, bevor man in so ein symbiotisches alles-is-eins verfällt.
00:29:07: So wann verbringen wir eigentlich Qualitätszeit und wann ist jeder für sich?
00:29:11: Das finde ich auch gar nicht so schlecht.
00:29:12: Aber kann natürlich auch wehtun, wenn man die Person, die man liebt oder zu der man was aufbaut, nicht dann sehen kann, wann man das möchte.
00:29:20: Okay, Yesi und Konstantin.
00:29:22: Finale.
00:29:24: Ich hatte ganz kleine, kurze Angst, als Konstantin gesagt hat, das gefühlsmäßig Yesi immer... oder warte, es ist Yesi, ne?
00:29:34: Das hat uns auch eine Person geschrieben, dass wir manchmal die Namen falsch aussprechen, dass wir die alle so deutsch aussprechen und dass Yesi wohl Yesi heißt.
00:29:44: Also sorry an alle dafür.
00:29:46: Yesi immer ein Schritt voraus war.
00:29:49: Ja, das hat er ja schon häufiger jetzt gesagt.
00:29:52: Mhm.
00:29:52: Ich glaub, das ist so der innere Druck, den er auch empfindet.
00:29:55: Das ist auch okay.
00:29:57: Ich hab aber auch gedacht, oh nein, nicht dass er das jetzt zum Aufhängern nimmt, aber macht er nicht.
00:30:02: Macht er nicht.
00:30:03: Sie treten von Traulter, sie heiraten, und dann spielen die Höhner.
00:30:07: Jessie hat ihr tiefstes Gezeigt.
00:30:10: Ja.
00:30:11: Und weißt du, was ich eine richtige, richtige Green Flag finde?
00:30:14: Dass auch ihre Freundin sagen, So ruhig wie mit dem Konstantin haben sie sie noch nie erlebt.
00:30:22: Und das, glaube ich, ist das beste Zeichen, wenn man jemanden kennenlernt.
00:30:27: Wenn man gleichzeitig ruhig ist und vielleicht auch ein bisschen aufgeregt im Sinne von, es ist exciting, aber nicht aufgeregt im Sinne von, ist es eigentlich eher eine Angst.
00:30:38: Weißt du, wie ich meine?
00:30:39: Das
00:30:39: ist
00:30:39: noch mal ein bisschen eine andere Aufregung.
00:30:42: Und das ist sie, glaube ich, schon, aber sie ist dabei auch ruhig, weil es ist sicher.
00:30:46: Das ist The Goal.
00:30:49: Ich bin so bei dir.
00:30:52: Das hat man oft, wenn man verliebt ist, dass man verliebt ist und dabei so aufgekratzt, aufgeregt und ängstlich, weil man denkt, es kann jede Sekunde vorbei sein.
00:31:02: Das ist ja vor allem, wenn Leute so diese intermitierende Verstärkung machen.
00:31:06: Da hab ich neulich noch dran gedacht.
00:31:07: Da hast du mir ganz viel über Ratten erzählt, dass wir über Eigersohn gesprochen haben.
00:31:11: Das ist ja die Fuckboy-Taktik.
00:31:14: Das haben wir hier in dieser Staffel nicht gesehen, aber ich fasse euch das mal eben zusammen, weil das so spannend ist.
00:31:20: Auf jeden Fall.
00:31:21: Die Fuckboy-Taktik ist ja intermettierende Verstärkung.
00:31:23: Also das ist quasi, dass man Belohnungen kriegt, aber die kommen mit unregelmäßigen Abständen.
00:31:30: Jetzt beim Schreiben auf WhatsApp zum Beispiel.
00:31:33: Jemand schreibt dir nicht konsistent zurück, sondern hat zwischendurch auch immer wieder längere Pausen.
00:31:37: Aber nach diesen längeren Pausen, da kommt auch immer dann wieder so ein richtiger Kracher.
00:31:43: Etwas, was dich bindet, sodass du die ganze Zeit denkst, okay, es gibt eine Belohnung, also mein Gehirn kriegt eine Belohnung, aber du weißt nie genau, wann kommt sie.
00:31:52: Und das macht einsüchtig.
00:31:54: Schlimm.
00:31:55: Weil du ja immer diese Hoffnung hast.
00:31:58: Du hast immer diese Hoffnung.
00:32:00: Und du hast mir damals nämlich bei ISO ONE erzählt, dass es da ganz spannende Studien mit Ratten gibt, wo die halt einerseits, also wo die so ... wo Ratten halt auf so ein kleines Ding drücken konnten, um Futter zu kriegen.
00:32:14: Und dann gab's eine Gruppe von Ratten, die haben halt auf dieses Ding gedrückt und dann kam Futter.
00:32:19: Und immer, wenn die gedrückt haben, kam Futter, die haben das relativ schnell gelernt, haben dann sich immer Futter genommen, wenn die brauchten, den ging's irgendwie gut.
00:32:27: Und dann auch als irgendwann kein Futter mehr kamen, wenn sie auf dieses Ding gedrückt haben, haben die auch relativ schnell das sein gelassen.
00:32:34: Die haben nicht mehr auf dieses Ding gedrückt.
00:32:37: Auf Englisch ist es ein Lever.
00:32:39: Was heißt das auf Deutsch?
00:32:40: Ein Hebel.
00:32:41: Die haben auf den Hebel gedrückt.
00:32:43: Die haben auf jeden Fall als nichts mehr kamen, haben die auch einfach nicht mehr auf diesen Hebel gedrückt.
00:32:48: Und dann gab es eine andere Gruppe von Ratten.
00:32:50: Die hatten dasselbe Setup, selber Käfig und so.
00:32:53: Aber wenn die auf diesen Hebel gedrückt haben, kamen manchmal Essen und manchmal nicht.
00:32:58: Und die Abstände hatten halt auch kein System.
00:33:00: Das war einfach so total random.
00:33:03: Und ich weiß noch, wie du mir erzählt hast, dass die Ratten durchgedreht sind.
00:33:06: Die haben wie verrückt immer auf diesen Hebel gedrückt, weil die unbedingt was wollten, dass das kam und nicht nur unbedingt, wenn die Hunger hatten.
00:33:13: Und spannenderweise hat das länger gedauert, dass die diese Assoziation gemacht haben, dass sie gelernt haben, dass der Hebel bedeutet, dass Essen kommt.
00:33:23: Aber das Lernen war viel tiefer, denn selbst wenn ganz lange eigentlich gar kein Essen mehr kamen, haben die trotzdem weiter wie verrückt auf diesen Hebel gedrückt.
00:33:32: Schlimm.
00:33:33: Schlimm.
00:33:34: Und das kann man so gut aufs Dating beziehen.
00:33:37: Genau das passiert.
00:33:39: Und der liebe Konsti gibt der Jesse Futter.
00:33:43: Wenn sie
00:33:43: es braucht.
00:33:44: Verlässlich.
00:33:45: Verlässlich Futter, wenn sie es braucht.
00:33:47: Und das genau sagt sie uns hier und das lieben wir.
00:33:50: Das ist auch dann einfach eine sehr gesunde Bindung, ne?
00:33:54: Ja, genau.
00:33:55: Und das ist... Gott, ich hab Angst, dass wir jetzt in Konstantin zu loben und dann nachher kommt was ganz Schlimmes über den Raus.
00:34:03: Ich möchte auch sagen, ich möchte nicht ausschließen von seinem Viper, dass er früher anders drauf war.
00:34:09: Das zeige ich jetzt mit aller Lime.
00:34:11: Aber ich kann mir gut vorstellen, dass er vielleicht früher so eine kleine Fuckboy-Sorte an sich hatte.
00:34:16: Aber von denen ist das nämlich die Taktik.
00:34:18: Die geben dir diese intermitierende Verstärkung und dann bist du die Ratte und du drückst viel verrückt auf diesen Hebel, weil du unbedingt möchtest, dass irgendwas kommt.
00:34:26: Und selbst wenn ganz lange nichts kommt, du gibst die Hoffnung nicht aus, weil du denkst, wenn ich einfach nur auf genug drücke, dann musst du doch noch mal irgendwie was kommen.
00:34:32: Und so erkennt ihr die.
00:34:34: So erkennt ihr die.
00:34:36: Und dann heißt es einen Schritt zurücktreten, weil ihr habt Scheiße gelernt
00:34:40: und nicht
00:34:41: ihr seid Scheiße, weil ihr hofft.
00:34:44: Nein, es ist total menschlich.
00:34:45: Wir machen das alle.
00:34:46: Das ist ganz, ganz klassisches Intermittieren, das Verstärken.
00:34:50: Ja zeigt das ja auch, dass das sogar bei Ratten ist.
00:34:53: Das kann man mit allen möglichen Tieren machen, das Experiment.
00:34:56: Das heißt, es ist irgendwas, was auch total basal in uns steckt und überhaupt nicht gut kontrollierbar ist.
00:35:03: Das ist auch der Mechanismus hinter diesen Spielmaschinen, diesen Slotmaschinen in Las Vegas und die es in der Spiele so gibt.
00:35:10: Dass ja genau das System direkt wie verrückt auf den Hebel und manchmal kommt was.
00:35:15: Und manchmal nicht, aber du weißt nicht wann und dann drückst du wie verrückt und wirst dein ganzes Geld rein in der Hoffnung, dass da was kommt.
00:35:21: Oh, ich bin schon anfällig für das.
00:35:23: Okay, ich muss sich deswegen immer so viel darüber sprechen, wenn es um Liebe geht.
00:35:28: Ja, ich bin auch maximal anfällig dafür.
00:35:30: Wir sind alle maximal anfällig dafür.
00:35:33: Ja.
00:35:33: Ich war auch schon einfach sehr auf diese Ratte und hab wie verrückt diesen Hebel gedrückt.
00:35:37: Boah, ich auch.
00:35:38: In der Liebe, im Spielen, überall.
00:35:41: Überall.
00:35:42: Und umso schöner ... dass Jessie einen Hebel gefunden hat, wenn man drückt, da kommt was.
00:35:47: Hoffe ich zumindest.
00:35:48: Umso schöner, dass Jessie keine Ratte ist.
00:35:51: Sie ist eine Ratte, aber eine Ratte in einem Käfig, der so herriger ist.
00:35:56: Oh, das ist schön.
00:35:57: Das ist eine gute Sache.
00:35:59: Aber ja, ich glaube, an dem, was du gesagt hast, ist eine sehr gute Beobachtung.
00:36:03: Daran erkennt man das, dass man verliebt ist, aber ruhig.
00:36:07: Ja, das ist schon wirklich, wirklich schön.
00:36:11: Was mir noch aufgefallen ist, ist, Noch mal zurück zu diesem Schritt, dass der Konzi gesagt hat, dass er so ein bisschen zurück war im Gegensatz zu Jesse jetzt, dass er auch gesagt hat, er hat gebraucht, um seinen Kopf auszuschalten.
00:36:25: Er will ich noch mal kurz darauf eingehen, weil das ist was, was viele Menschen glaube ich kennen, dass sie nicht so genau... wissen, was sie eigentlich gerade fühlen, weil sie so viel denken.
00:36:38: Und genau das ist nämlich die Funktion auch von grübeln und vielen Gedanken, dass sie, dass es uns eigentlich beschützt vor den Emotionen, die sonst überall im Körper irgendwie stattfinden oder was auslösen.
00:36:52: Aber der Kopf kann uns daran hindern, das wirklich zu fühlen und hat damit eine Funktion.
00:36:58: Das ist vielleicht ein guter Reminder für viele Menschen, dass wenn sie merken, sie grübeln, dass das eigentlich immer ein ganz gutes Zeichen dafür ist, dass gerade eine Emotion vermieden wird.
00:37:07: Und das nicht
00:37:08: schlimm.
00:37:08: Und
00:37:08: wir vermeiden alle.
00:37:09: Ja, ich wollte grad sagen,
00:37:10: kennen wir alle.
00:37:12: Mhm.
00:37:12: Absolut.
00:37:13: Was denken wir beim Wiedersehen?
00:37:16: Ich glaub, den geht's gut.
00:37:17: Die haben vielleicht wirklich noch das Thema mit dem Wohnort.
00:37:20: Weiß nicht, ob ich denen das so sehr einfach zugedichtet hab, aber ich hab das immer mal wieder rausgefühlt.
00:37:24: Aber vielleicht ist Jesse jetzt auch einfach eine Male Queen.
00:37:28: Kann auch sein.
00:37:29: Ja, ich sehe das auch an ihr.
00:37:31: Mhm.
00:37:32: Total.
00:37:33: Ich kann mir das gut vorstellen.
00:37:35: Ich glaub, den geht's gut.
00:37:37: Wenn's
00:37:37: dir nicht gut geht, ist mein Herz gebrochen.
00:37:40: Ich glaub, das Herz von ganz Deutschland ist dann gebrochen.
00:37:44: Franzip, die haben wir ja jetzt geheiratet.
00:37:47: Zwei Paare auf jeden Fall.
00:37:49: Und ich hab mir gedacht, wir müssen eigentlich mal drüber sprechen.
00:37:52: Was macht eigentlich eine glückliche Ehe aus?
00:37:55: Ich hab mich gefragt, ob wir vielleicht auch bei den beiden Paaren, die jetzt geheiratet haben, ob wir da auch Sachen schon sehen, wo wir vielleicht eine Vorhersage machen können, wie gut es vielleicht mit denen laufen könnte.
00:38:06: Oder nicht eine Vorhersage, ob wir die Chance uns mal angucken können, wie es um die steht.
00:38:12: Erzähl mir alles.
00:38:13: Erst mal.
00:38:14: Die Frage, was macht eine Ehe glücklich und auch langlebig?
00:38:17: Das sind ja erst mal zwei sehr verschiedene Sachen.
00:38:20: Langlebigkeit heißt ja nicht unbedingt glücklich sein.
00:38:23: Aber diese generelle Frage, was macht Ihnen lang und glücklich, im besten Fall beides.
00:38:29: Das ist ja eine total spannende Frage.
00:38:31: Sehr viele Studien gibt es dazu.
00:38:33: Und es ist ja auch sehr schwierig, das zu erforschen, ne?
00:38:36: Denn wie macht man das?
00:38:38: Man kann natürlich die Leute, die sagen, dass sie glücklich verheiratet sind, fragen, was glaubst du, woran lag ist.
00:38:43: Man kann ganz viele verschiedene Sachen an denen messen und gucken, was passiert ist.
00:38:49: Und das sind vielleicht mit Paarenvergleichen, die jetzt gerade nicht so glücklich sind.
00:38:54: wäre eine Chance.
00:38:55: Oder man kann natürlich auch Leute fragen, die sich haben scheiden lassen, was glaubst du, woran lag es?
00:39:00: Es ist auch spannend, aber es ist natürlich schwierig, weil jetzt haben wir ja schon am Anfang der Folge besprochen, man hat ja auch diesen Heinz-Zeit bei uns, dass man zurückblickt und sagt, ja, es war ja eh alles klar oder dass man sich rückblickend Sachen einfach anders erklärt.
00:39:16: Ja, und weil es so, was ich auch daran schwierig finde, dass das voraussetzt, dass Ehen, die zusammen bleiben, glücklich sind.
00:39:24: Und das ist es ja auch nicht.
00:39:25: Eine funktionierende Ehe ist ja nicht einfach nur, weil man noch zusammen ist.
00:39:29: Ganz ehrlich, wenn man in die Generationen, vor allen Dingen unsere Großeltern oder so, guckt, dann würde ich sagen, sind da viele Ehen, die überhaupt nicht funktioniert haben.
00:39:37: Aber das war vielleicht auch einfach nicht so Teil der Zeit, dass man sich halt scheiden lässt.
00:39:43: Das finde ich auch schwierig an diesem, ja, an dieser Art des Messens.
00:39:48: Nicht nur Teil der Zeit.
00:39:50: Frauen konnten sich ja auch eine lange Zeit einfach gar nicht scheinen lassen.
00:39:53: Erst mal, also vom Gesetz, der konnte sich nicht scheinen lassen.
00:39:56: Und dann gab es ja auch noch viele Faktoren, die es einfach fast unmöglich gemacht haben, ne?
00:40:01: Wann war es sich irgendwann in den Fünfzigern, seit den Fünfzigern dürfen Frauen ja auch erst ein eigenes Bankkonto eröffnen, so, ne?
00:40:06: Das ist so krass, wenn man sich vorstellt, wie kurz das alles auch erst ist, ne?
00:40:12: Total.
00:40:12: Wie lange Vergewaltigung zum Beispiel in der Ehe auch einfach noch strafrechtlich okay war und so was.
00:40:19: Und all diese Punkte und dann gab es ja noch die lange Zeit, würde ich sagen, die jetzt auch noch sehr prägend für die Generation unserer Eltern war, wo es einfach das krasseste Stigma war und das Schlimmste, was man sein konnte, eine geschiedene Frau.
00:40:32: Tut mir
00:40:33: total auch noch mal schwerer.
00:40:34: Ich finde, das sind ganz wichtige Punkte und die stehen auch noch mal eh auf meiner Liste, denn ich habe eine ganz tolle Längschnittstudie gefunden.
00:40:41: Das lieben wir.
00:40:42: Das lieben wir.
00:40:43: Längschnittstudie bedeutet, die haben... um rauszufinden, was macht ihnen irgendwie glücklich und langlebig?
00:40:49: Haben die nicht nur einmal gefragt, sondern die haben eine Gruppe von Menschen und hier waren es zweitausend Leute, zwölf Jahre lang begleitet.
00:40:58: Von der forschenden Perspektive kann ich sagen, das ist alles, was wir wollen.
00:41:03: Solche Daten, alle würden dafür über Leichen gehen.
00:41:06: Okay, über Leichen gehen.
00:41:07: Ja doch, viele Leute würden dafür über Leichen gehen.
00:41:09: Das sind wirklich hervorragende Daten.
00:41:12: Wir lieben sowas.
00:41:13: Großen Respekt an die Leute, dass sie so lange durchgehalten haben.
00:41:16: Ich könnte das, glaube ich, nicht.
00:41:18: Aber die längste Studie, die ich gefunden habe, die ist schon ein bisschen älter, das mich nicht lügen.
00:41:22: Ich glaube, es war dies von fünf neunzig, also schon alt.
00:41:27: Das müssen wir im Hinterkopf behalten, denn eine soziale Phänomene, die verändern sich und vor allem solche Konstrukte wie Ehe, die haben sich ja durch Bewegungen wie Feminismus und so ökonomische Power, die Frauen dann auf einmal gekriegt haben, haben, die sich total verändert.
00:41:42: Und gleichzeitig habe ich die Studie trotzdem mitgebracht, weil ich das Gefühl habe, dass, obwohl die älter ist, die Kernaussage, dass da immer noch viel dran sein kann.
00:41:53: Geil, jetzt gib uns den Tee, bitte.
00:41:55: Jetzt gebe ich dir den Tee.
00:41:56: Ich habe das auch kombiniert mit einem, also zwischendurch gibt es auch ein paar Fun Facts aus neueren Studien oder wo ich halt nachgeguckt habe, ob die Daten, die da gefunden haben, ob das auch mit neueren Zahlen sich deckt.
00:42:07: Wir machen jetzt mal ein Ratespiel.
00:42:10: Was glaubst du?
00:42:11: ist der häufigste Grund, wieso Menschen sich scheiden lassen.
00:42:15: Boah, also geben die das selber an?
00:42:18: Den die selber angeben.
00:42:19: Mhm.
00:42:21: Echt, denk mal so... Betrug.
00:42:24: Ja.
00:42:25: Wahrscheinlich Betrug.
00:42:26: Ja.
00:42:27: Außer ehrlicher Sex.
00:42:27: Hm.
00:42:29: Fand ich spannend.
00:42:31: Ja.
00:42:31: Das ist auch was, das wir, glaub ich, schon öfter darüber gesprochen haben.
00:42:33: Und gleichzeitig finde ich das auch wieder ein bisschen schade, weil ich glaube, wir beide denken ja, dass das nur immer nur ein Symptom ist.
00:42:40: Ja,
00:42:40: denke ich mir, das ist doch nicht der Scheidungsgrund.
00:42:42: Nee, und wenn Leute das dann halt angeben, kommen wir ja nicht so richtig dahinter, was war vielleicht eigentlich das richtige, was da zugrunde lag, ne?
00:42:50: Genau, also warum haben die denn betrogen?
00:42:53: Mhm.
00:42:54: Ja.
00:42:54: Okay, aber jetzt zur Studie.
00:42:55: Also, zweitausend verheiratete Personen haben die begleitet, die waren alle in den USA, die haben die über zwölf Jahre lang begleitet und die haben verschiedene Sachen gemessen.
00:43:07: Also die haben erstmal so klassische, demografische Risikofaktoren Verscheidungen gemessen.
00:43:13: Also es gibt anscheinend ein paar Faktoren, die man konsistent findet und die auch noch heute gültig sind, die voraussagen, ob Leute sich scheinen lassen oder nicht.
00:43:24: Ich habe eine Idee.
00:43:25: Bitte sagen wir einen.
00:43:27: Ökonomisches, also Reichsein im Endeffekt.
00:43:31: Weil dann Frauen, wenn sie Geld haben, sich eher scheinen lassen.
00:43:34: Ob Frauen was verdienen oder nicht, ist auf jeden Fall dabei.
00:43:38: und man findet, wenn Frauen Geld verdienen, dann ist es wahrscheinlich ja, dass sie Überscheidungen nachdenken und sich dann auch tatsächlich scheiden lassen.
00:43:46: Das ist doch logisch.
00:43:48: Das ist doch logisch und das erklärt auch, warum die Scheidungsrate immer weiter steigt.
00:43:52: Das wird ja oft ein bisschen negativ betrachtet von Leuten, die sagen, oh ja, also da kriege ich wirklich... Da kommt eine große Wut in mir auf, wenn man dieses Zitat hört, dieses früher wurden Sachen repariert, anstatt einfach wegzuschmeißen.
00:44:07: Und heute ist aber die Scheidungsrate so hoch, ne?
00:44:10: Das lag nicht daran.
00:44:11: Früher wurden Sachen ausgehalten.
00:44:13: Ganz genau.
00:44:14: Weil Leute eben nicht gehen konnten.
00:44:15: Und ich finde, dass man halt sieht, dass je mehr Frauen verdienen, dass so höher die Scheidungsrate ist, zeigt ja auch einfach ganz klar, die sind früher nicht geblieben, weil die irgendwas reparieren.
00:44:24: wollten oder weil es romantisch war oder irgendwas, sondern weil die nicht konnten.
00:44:30: Also je mehr Möglichkeiten Frauen haben zu gehen, desto eher gehen die auch.
00:44:33: Sollte uns viel sagen, denke ich.
00:44:37: Also ja, das ist auf jeden Fall eins der Faktoren.
00:44:40: Hast du noch andere Ideen?
00:44:42: Was dazu führt, dass Menschen sich scheiden lassen, ne?
00:44:44: Da sind wir.
00:44:45: Oder warte, ich sag dir die Kriterien und du sagst mir...
00:44:48: Okay, das ist geil.
00:44:49: Wie es darum geht.
00:44:50: Also, Heiratsalter.
00:44:53: Ja.
00:44:54: Würde ich sagen, je jünger man heiratet, desto eher lässt man sich scheiden.
00:44:58: Ganz genau.
00:44:59: Ja, ist ja auch logisch, ne?
00:45:00: Dann hast du vielleicht einfach auch noch gar nicht so die Peile, was du eigentlich willst im Leben.
00:45:05: Also, ja, da kann ich ein bisschen mehr relaten, als ich gerne würde.
00:45:10: Vielen Dank für die Selbstoffenbarung.
00:45:13: Wir bauen ja hier auch eine Beziehung auf.
00:45:15: Ist das gut.
00:45:16: Wie alt
00:45:16: warst du noch mal bei deiner ersten Hochzeit?
00:45:18: Darf ich das fragen?
00:45:19: Also, ich weiß das, weil ich da war.
00:45:22: War ich fünfzwanzig?
00:45:23: Ich glaube, ja.
00:45:25: Danke.
00:45:25: Du warst wirklich eine sehr junge Braude.
00:45:27: Oh Gott.
00:45:29: Okay, bitte weiter im Text.
00:45:30: Dauer der Ehe.
00:45:32: Mhm.
00:45:32: Ich würde sagen, je kürzer man zusammen war, desto eher lässt man sich scheiden.
00:45:38: Ganz genau.
00:45:39: Irgendwann denkt man sich ja, ist halt jetzt so, ne?
00:45:42: Ganz genau.
00:45:43: Und halt auch je länger man zusammen ist, desto mehr investiert man, je länger man verheiratet ist, ne?
00:45:47: Sehr wenige Ehen werden im hohen Alter geschieden.
00:45:50: Mhm.
00:45:52: Ja, man hat sich dann auch abgefunden.
00:45:53: Und dann stimmt das auch mit dem bis zum Tod.
00:45:58: Religiösität.
00:46:00: Oh.
00:46:01: Ja, wahrscheinlich ist ein Zusammenhang da, dass je religiöser, dass er bleibt, man zusammen.
00:46:07: Offensichtlich, wenn du denkst, dass Gott dich hasst, wenn du die scheinen lässt, dann lässt du dich auch nicht scheinen.
00:46:12: Auch man, ich hätte es jetzt so cool gefunden, aber jetzt keinen Zusammenhang gegeben.
00:46:15: Es gibt offensichtlich einen sehr großen.
00:46:19: dann, ob man vorher schon mal verheiratet war.
00:46:23: Wer vorher schon mal verheiratet war, lässt sich auch eher einfach widerscheiden.
00:46:28: Ganz genau.
00:46:29: Sagt das nicht meiner Freundin?
00:46:32: Wir behalten das hier alle für uns.
00:46:36: Ja, aber es macht auch Sinn, ne?
00:46:37: Wenn du einmal schon gesehen hast, okay, ich schaff das.
00:46:41: War geil.
00:46:42: Es war okay, mir ging's danach besser.
00:46:44: Es war nicht das Ende der Welt.
00:46:47: dann natürlich ist es einfacher, sich noch mal scheiden zu lassen.
00:46:50: Und außerdem hast du ja dann eh schon das Stigma, ne?
00:46:53: Dann ist es auch scheißegal.
00:46:54: Ich muss auch sagen, immer denke ich mir, wenn man irgendwo im Fernseher oder so eine Person sieht, die sagt so, ne, das ist jetzt meine fünfte Ehe, ne?
00:47:04: Alles, was ich denke, ist wow, Legende.
00:47:06: You don't give a fuck.
00:47:09: Geil.
00:47:09: Das weiß ich jetzt auch nicht, ob man das so ganz klar sagen kann.
00:47:13: In der fünften Ehe würde ich schon sagen, vielleicht ... Man kann auf jeden Fall mal hingucken, ob da was mit dem Commitment ist.
00:47:19: Oder mit der Impulsivität oder ... Ich würde den mal hingucken, auf jeden Fall.
00:47:23: Ich will jetzt jetzt nicht pathologisieren und sagen, okay, fünfte Ehe, da muss man ... Da stimmt was nicht mit dir nicht, aber ... Hingucken kann man schon mal.
00:47:31: Ist ja schon auch spannend, dass man jedes Mal dann heiratet, ne?
00:47:35: Ja.
00:47:35: Mhm.
00:47:37: Okay, weiter geht's.
00:47:38: Letzter Punkt.
00:47:39: Scheidung der Eltern.
00:47:41: Mhm.
00:47:41: Also scheiden die eigenen Eltern.
00:47:43: Hängt bestimmt zusammen.
00:47:44: Also je häufiger die Eltern selber geschieden waren, desto eher lässt man sich dann auch selber scheiden.
00:47:50: Absolut.
00:47:51: Genau das wird gefunden.
00:47:53: Und es macht auch Sinn, ne?
00:47:54: Weil das einfach ja auch so deine Norm verschiebt.
00:47:58: Wenn du in einem Haushaltsaufwächst, wo die Eltern irgendwie schon dreißig Jahre verheiratet sind, wo vor allem auch vielleicht alle Freunde von dir irgendwie die Eltern so lange feiern, schafft das ja eine ganz klare Norm und ein ganz klares, das ist der Standard.
00:48:13: und dann aus der Norm auszubrechen, aus der Norm in deiner sozialen Gruppe oder deiner sozialen Setting auszubrechen, ist viel schwieriger, als wenn du weißt, okay, meine Eltern waren auch gescheites, geschieden, das ist jetzt alles nicht so ein Riesending.
00:48:25: Ja, voll.
00:48:27: Ja.
00:48:28: Das sind auf jeden Fall die Risikofaktoren.
00:48:31: Die haben die gemessen und dann haben die auch noch ... Ehe Probleme gemessen.
00:48:35: Und zwar haben die von diesen Studien, wo Leute befragt wurden, so warum habt ihr euch scheinen lassen?
00:48:39: Da haben Leute ja so Gründe angegeben, also worüber die in der Beziehung gleich gestritten haben und was unterliegende Probleme waren.
00:48:46: Und genau diese Sachen haben die dann über diese zwölf Jahre hier gemessen.
00:48:51: Also die haben dann immer wieder gefragt, habt ihr Probleme dadurch, dass einer von euch folgende Sache hat oder dass ihr euch darüber streiten?
00:48:59: Das waren solche Punkte wie Eifersucht und Treue.
00:49:03: Geldverschwendung, Substanzmissbrauch, Stimmungsschwankung, schlechte Kommunikation und Wut.
00:49:10: Und ihr habt auch dann immer gefragt, liegt das Problem bei mir, bei meinem Partner oder bei beiden?
00:49:17: Die haben sehr viel gefunden.
00:49:19: Ich würde euch das gerne alles erzählen.
00:49:22: Ich habe die drei Hauptpunkte, habe ich euch jetzt mitgebracht.
00:49:26: Betrug, Substanzmissbrauch, Warte, was war noch?
00:49:30: Scheiße, ich kann nicht alles erinnern.
00:49:32: Geld.
00:49:33: Du nimmst mir zu viel vorweg, wir machen das jetzt hier strukturiert.
00:49:35: Entschuldige.
00:49:37: Erst mal, Nummer eins.
00:49:41: Ja,
00:49:43: das ist ja auch dieser Klassiker, ne?
00:49:44: Ich denk dann immer an dieses Lied von Pink.
00:49:46: Just give me a reason, kennst du, oder?
00:49:49: Das ist so ein
00:49:50: Duett.
00:49:50: Ich hab den Text nicht mehr vor Augen, ja.
00:49:53: Ja, und mit einer männlichen oder weiblichen Stimme und sie sagt die ganze Zeit, ey, wir haben voll die Probleme und er sagt, ey, ist doch alles okay.
00:50:00: Das steht für mich immer so sinnbildlich für vieles, was in heterosexuellen Beziehungen abgeht, wo man ja auch sagen kann, vielleicht braucht's auch irgendwie manchmal beide Pole, der eine Pole, der sagt, muss natürlich jetzt kann man sein, aber so generell, vielleicht tut das in einer Beziehung ein gutes.
00:50:15: einem Pole, der sagt, ey, aber irgendwie, wir haben auch viel Gutes, lass uns mal nicht auf die Probleme fokussieren.
00:50:20: Und der andere Pole, der sagt, ja, aber guck mal, da und da und da müssen wir wirklich mehr hingucken.
00:50:27: Wobei, wenn es in Richtung Vermeidung geht, ich natürlich den Pull, der immer sagt, dass alles gut auch sehr schwierig finde.
00:50:34: Ja.
00:50:35: Das Ding ist, dass hier das aber auch gefunden wurde, dass Männer halt weniger Probleme von ihren Frauen berichten.
00:50:43: Also Männer sagen, oh nee, bei meiner Frau, da ist das alles okay, da gibt es keine Probleme.
00:50:48: Was die auch, obwohl diese Studie schon älter ist, wo die Vorständen hier auch... ganz klar das benennen und sagen, wir glauben das Licht daran, dass Männer einfach die Probleme ihrer Frauen seltener wahrnehmen oder berichten, vor allem wenn es um emotionale Dinge geht, wie irgendwie so verletzt sein, Schimmungsschwankung, Rückzug und das halt auch einfach dadurch, dass Frauen so lange so abhängig waren in Beziehung und deswegen halt diese Positionen eingenommen haben, wo die genau das Verhalten und die Gefühle von den anderen Personen sich angeguckt haben.
00:51:22: und ganz sensibel waren, weil es für sie einfach wichtig war, dass das immer noch so ein Überbleibsel ist.
00:51:27: Und für Männer, die waren halt in ihnen in der Vergangenheit immer in so einer Machtposition.
00:51:35: Und wenn du in einer Machtposition bist, guckst du halt andere Personen nicht so genau an, guckst nicht genau, wie es denen geht, hast nicht so feinfühliger Intennen, weil es sich ja nicht betrifft, ob die jetzt jetzt so ganz, ganz lapidar zusammengefasst, aber ob die jetzt froh ist oder ... Unglücklich ist der Scheiß egal, weil die bleibt eh.
00:51:54: Ob sie wieder Migräne hat?
00:51:55: Nee, genau.
00:51:56: Und das ist ja auch der Punkt, den ich meinte mit Vermeidung.
00:51:58: Also klar, kann es vielleicht gut sein, wenn ein Partner in der Beziehung auch sich auf das positive fokussiert.
00:52:04: Aber wenn die Person dann einfach so tut, als ob nichts da ist, was aber da ist, ist natürlich voll das Problem.
00:52:10: Und voll spannend, der Punkt, den du noch sagst, hat natürlich was mit Machtverhältnissen zu tun.
00:52:16: Ich habe da auch wieder dran gedacht, die Studie ist alt, ne?
00:52:19: Zweitausend nehm.
00:52:22: Das ist jetzt schon dreißig Jahre her.
00:52:24: Deswegen möchte ich einerseits gerne glauben, dass das jetzt nicht mehr so wäre, wenn man die Studie jetzt wiederholen würde.
00:52:29: Und andererseits, als ich das gelesen habe, habe ich gedacht, oh ja, da kenne ich schon, fallen wir jetzt so auf Anhieb einige Beispiele ein.
00:52:37: Und ich glaube, diese sehr klassische Geschichte, die ich jetzt schon oft von Scheidungen gehört habe, ist, dass Männer danach berichten und sagen, Die ist einfach von einem auf den anderen Tag gegangen.
00:52:52: Das
00:52:53: ist so krass, ne?
00:52:54: Das ist ja auch der Klassiker, dass man sagt, Frauen trennen sich in der Beziehung und Männer danach.
00:52:59: Mhm.
00:53:00: Es ist
00:53:00: beschreibt genau diese Dynamik.
00:53:04: Total, total.
00:53:05: Und dass einfach nicht die feinfühligen Antennen dafür sind, zu sehen, okay, da geht's nicht so gut.
00:53:11: Mhm, voll.
00:53:12: Okay, das war das erste Feining, das zweite.
00:53:15: Das fand ich wirklich spannend, ist, dass E-Probleme Scheidung ganz klar voraus sagen und tatsächlich total früh.
00:53:26: Also die sagen, diese Eheprobleme sagen Scheidung bis zu zwölf Jahre im Voraus.
00:53:31: Voraus, nicht erst so kurz vor der Trennung.
00:53:34: Also wenn du diese Eheprobleme, also je mehr von diesen Problemen man hat, desto höher ist das Scheidungsrisiko.
00:53:42: Auch
00:53:44: ganz viele Jahre davor.
00:53:47: Okay, krass.
00:53:49: Dafür lieben wir wieder Längschnitt, dass man das so schön abbilden kann.
00:53:53: Total.
00:53:54: Also die haben extra geprüft.
00:53:55: Ist das nur unmittelbar?
00:53:57: Aber das war so nicht.
00:53:59: Also selbst die Menschen, die sich am Ende scheiden ließen, die hatten schon neun bis zwölf Jahre vorher eine erhöhte Anzahl an Beziehungsproblemen.
00:54:08: Ach
00:54:09: krass.
00:54:09: Ja.
00:54:10: Woraus die auch geschlossen haben, dass diese Idee, dass Menschen vielleicht sich nur an ein Problem so hochziehen, wenn die Beziehung eh schon kaputt ist, dass das ein bisschen im Widerspruch dazu steht.
00:54:22: Das fand ich total spannend.
00:54:24: Ja.
00:54:25: Okay, und jetzt kommen wir zu den Top-Sex-Scheidungsproblemen oder den Top-Sex-Beziehungsproblemen, die zur Scheidung führen.
00:54:35: Untreue finden die hier auch wieder, haben wir ja schon am Anfang gesagt, das finden einfach ganz viele Studien, dass das mit Abstand der aller schwerste Faktor ist.
00:54:43: Was wird zu denken, sind die anderen?
00:54:45: Sucht habe ich ja schon gesagt.
00:54:48: Wenn die das mitgemessen haben, auf jeden Fall, du kannst das nicht, wenn eine Person süchtig ist, die andere nicht, das wird nicht funktionieren.
00:54:55: Dann, was hat mir noch?
00:54:56: Geld.
00:54:57: Geld?
00:54:58: Mhm.
00:54:59: Und vor allem Geld verschwenden.
00:55:00: Mhm.
00:55:01: Das ist ja auch voll der Konflikt.
00:55:04: Mhm.
00:55:04: Vor
00:55:04: allen Dingen, wenn du so gemeinsam auch Sachen investierst, dann bist du ja immer sauer, auch wenn die andere Person Geld verschwendet.
00:55:10: Mhm.
00:55:11: Was haben wir denn noch für Faktoren?
00:55:12: Erzähl mir.
00:55:13: Außerdem, also du hast schon, liegst schon richtig, dann war einfach außerdem Eifersucht noch ein Ding.
00:55:19: Oh ja.
00:55:20: Wut und Stimmungsschwankungen.
00:55:22: Mhm.
00:55:23: Und je mehr dieser Probleme und je intensiver, desto höher war dann tatsächlich auf der Scheidung zu Risiko.
00:55:29: Er gibt ja total Sinn.
00:55:33: Ja, und Stimmungsschwankungen sind ja auch nicht nur die historische Ehefrau, sag ich natürlich, ironisch und in Anführungsstrichen, sondern das ist ja auch der wütende Ehemann.
00:55:43: der dann austickt und über den, wo dann alle so auf Eierschalen neben dem laufen müssen.
00:55:51: Mhm.
00:55:52: Absolut.
00:55:53: Außerdem, was die finden, ist, dass diese klassischen demografischen Risikofaktoren, also Heiratsalter, Dauer der Ehe, Wiederheirat
00:56:01: usw.,
00:56:02: dass die die Ehe-Probleme befeuern können.
00:56:07: Also, dass die vorher sagen können, wie viel Ehe-Probleme man hat.
00:56:11: zum gewissen Grad und dass diese Eheprobleme dann wiederum die Scheidung vorher sagen können.
00:56:18: Also, dass quasi diese Eheprobleme der erklärende Faktor zwischen diesen Frühwarn, diesen frühen Risikofaktoren ist und dann letztens sächliche Entscheidung oder nicht.
00:56:30: Spannend.
00:56:32: Was ich aus der Studie mitgenommen habe und was ich total spannend fand, ist, dass es anscheinend diese ganz vielen Frühwarn Das Thema gibt diese ganz vielen frühen Konflikte, die sich dann über die Jahre hinweg so hochschaukeln.
00:56:49: Und das viele Ehrenamt hat nicht an so einem großen Knall scheitern, sondern an so ganz vielen tausend kleinen Reizpunkten, die sich dann einfach über die Jahre so hochschaukeln.
00:57:02: Find ich so logisch und ich glaube, dass das auch einfach so ist, dass wenn du halt diese vielen, sagen wir mal, kleineren Anfangsstrichen-Dinge hast.
00:57:10: Dann gibst du ja vielleicht auch auf und resignierst so irgendwie innerlich bei jedem Ding, wo jetzt im Vergleich, wenn jetzt so eine große Sache passiert, dann ist dir als Paar klar, okay, da muss ich jetzt ran.
00:57:21: Da müssen wir jetzt übersprechen und überlegen und uns vielleicht beraten lassen.
00:57:26: Aber wenn es fünf kleine Sachen sind, die aber immer mitgeschleppt werden, dann baut sich ja auch so eine innere Distanz so auf.
00:57:33: Total.
00:57:34: Absolut.
00:57:35: Was sie auch noch gefunden haben, was sie auch noch ... Auf jeden Fall mitnehmen ist es zufriedenheit, dass es nicht statisch ist, sondern dass es auch über die Jahre einfach fallen kann, steigen kann, zwischendurch stabil bleiben kann, auch über die Jahrzehnte, also das Glück in einer Ehe oder wahrscheinlich auch in der Beziehung, dass es einfach hoch und runter geht und das ist ein ganz normaler Prozess.
00:57:58: Und dass es nicht sobald es runter geht, man direkt weiß, man ist auf dem Absteigenden erst.
00:58:03: Voll gut, finde ich, ist eine praktische Implikation, dass wir an Beziehungen arbeiten können und dass das was bringt.
00:58:11: Es ist nicht statisch.
00:58:13: Absolut.
00:58:13: Und wenn man nämlich dann diese Eheprobleme hat, geht es sich so sehr darum, hat man die oder nicht, sondern halt ja auch darum, wie kann man die bewältigen?
00:58:24: Und kann man zusammen... Genau.
00:58:26: Wie geht man damit um?
00:58:27: Kann man die zusammen miteinander irgendwie bewältigen?
00:58:30: Kann man... Kann man das lösen?
00:58:32: Wie begegte man sich da zusammen?
00:58:34: Denn dadurch können die ja auch weniger werden.
00:58:37: Ja, voll.
00:58:39: Hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen.
00:58:40: Ich finde es richtig spannend.
00:58:42: Es gibt so viele andere Studien.
00:58:44: Wir könnten, glaube ich, einen eigenen Podcast dazu machen.
00:58:47: Ein paar andere Fun Facts, die ich dir eben noch erzählen muss, ist, ich habe noch einen Review gefunden.
00:58:51: Der war ein bisschen aktueller.
00:58:52: Ich glaube, der war von einem Jahrzehnte.
00:58:55: Da haben die noch ein paar Schutzfaktoren sich angeguckt.
00:58:57: Also was gegen Probleme und Streit, was so Schutzfaktoren sind, die eine Ehe beschützen können, dass das nicht auflöst.
00:59:10: Und da finden die, auch das, was wir gerade schon gesagt haben, Konfliktlösungsstrategien, dass das ein Riesending ist.
00:59:17: Wenn man sich da irgendwie gut finden kann, dann ist das schon mal ein Riesenschritt.
00:59:22: Intimität und Sexualbeziehung?
00:59:24: Auch ein riesen Ding.
00:59:25: Kinder.
00:59:26: Schützen auch eine Beziehung.
00:59:28: Spannenderweise.
00:59:30: Ich glaube, viele Leute würden das intuitiv nicht denken, aber ich glaube, wenn wir an das Investmentmodel auch wieder denken, das wäre so oft hier immer besprechen.
00:59:37: Ich weiß nicht, ob Kinder jetzt unbedingt glücklicher machen, aber auf jeden Fall halten die Leute zusammen, weil man dann weniger, weniger easy geht.
00:59:45: Sondern ich denke, okay, dann raufen wir uns jetzt doch mal zusammen.
00:59:48: Ist ja auch logisch, ne?
00:59:49: Ist ja auch logisch, ne?
00:59:50: Dann auch solche Sachen wie Unterstützung.
00:59:52: Gegenseite der Respekt.
00:59:53: Also das sind an Teilen alles Sachen, die einen total zusammenhalten.
00:59:59: Find ich intuitiv echt nachvollziehbar.
01:00:02: Und einen, ich glaub' ich auch, gefunden zur Persönlichkeit.
01:00:05: Da ging's jetzt nicht um Scheidungen an sich, sondern um Zufriedenheit in der Ehe.
01:00:08: Und da haben die gefunden, je weniger Neurotizismus, desto zufriedener sind Menschen in ihrer Ehe.
01:00:16: Ja, das ist das mit der emotionalen Stabilität, ne?
01:00:18: Mhm,
01:00:19: das genau.
01:00:20: Also je mehr emotionaler Stabilität, desto zufriedener bist du auch.
01:00:24: Das macht ja auch Sinn, ne?
01:00:25: Fand ich auch spannend.
01:00:27: Und tatsächlich hilft auch eine hohe Gewissenhaftigkeit.
01:00:29: Also wenn beide eine hohe Gewissenhaftigkeit haben, hilft es auch dabei, langfristig glücklich zu sein.
01:00:36: Und ich finde das, ich fand das sehr, sehr spannend, weil es gibt so viele Artikel, die sich die ganzen Sachen angucken, was irgendwie eine Beziehung glücklich macht.
01:00:45: Ich habe daraus auch mitgenommen, dass es nicht nur so die eine Sache gibt, sondern dass es einfach ein großes Zusammenspiel auch ist zwischen der Persönlichkeit, Alltag, wie du als Paar bist, aber vor allem halt auch, wie du als Paar so mit schwierigen Situationen umgehst und ob du da eine gute Streitkultur entwickeln kannst, ob du gegenseitig respektvoll bleibst und wie du miteinander sprichst.
01:01:09: Voll.
01:01:10: Dann habe ich nochmal diese...
01:01:12: Scheint ganz schön komplex
01:01:13: zu sein.
01:01:13: Es ist komplex.
01:01:14: Es gibt ja auch diese apokalyptischen Reiter, die müssen wir noch mal mitbringen.
01:01:19: Vielleicht auch zum Wiedersehen.
01:01:20: Vielleicht bring ich die zum Wiedersehen mit.
01:01:21: Das würde ich
01:01:22: lieben.
01:01:23: Ja, das sind Punkte in der Kommunikation,
01:01:26: die
01:01:26: ziemlich wirklich sehr, sehr gut vorhersagen, ob sich ein paar trennen wird oder nicht.
01:01:32: Ich finde halt nur schade, dass wir bei den Paaren bei Loffis blind, dass wir da irgendwie zu wenig sehen, als dass man die da wirklich anwenden könnte.
01:01:40: Oder außer bei Andi und... Yasmin, intuitiv würde ich sagen, da waren schon viele Zeichen auf.
01:01:47: Das ist nicht ganz so idealiv.
01:01:49: Ich denke zum Beispiel gerade an das Downwalling, also an das so den anderen eher so abblocken
01:01:53: und Distanz
01:01:55: schaffen.
01:01:55: Emotional.
01:01:58: Ja.
01:01:58: Sehen wir, ne?
01:01:59: Sehen wir.
01:02:00: Insgesamt kann man sagen, eine Ehe hat anscheinend ganz viele positive Gesundheits-Outcomes.
01:02:06: Also Leute, die verheiratet sind, sind anscheinend dücklicher.
01:02:11: Und Lebenlänge, das waren so die älteren Studien, paar neuere Studien legen nahe, dass das vor allem für Männern gilt, nicht so sehr für Frauen.
01:02:21: Ist jetzt alles auf Petrobeziehungen bezogen, ne?
01:02:24: Ja, aber das ist ja auch klar.
01:02:25: Also Männer, wenn dann eine Scheidung entritt, die verlieren ja die ganze unbezahlte Kehrarbeit emotional und im Haushalt.
01:02:32: Das ist ja voll das Downgrade, während Frauen in Hitro-Beziehung das dann ja im Schnitt nicht mehr machen.
01:02:40: Das heißt, die haben volles Upgrade eigentlich im Leben abgesehen, davon, dass sie natürlich eine wichtige Bindungspersonen fehlt.
01:02:45: Aber Bindung ist ja nicht begrenzt auf Partnerschaft.
01:02:48: Also, wenn du dann ein gutes Freund in den Netzwerk hast, eigentlich so... schon kleiner jackpot.
01:02:55: Da sind anscheinend Männer ja auch nicht so gut drin.
01:02:57: Männer haben, lassen ihre ganze emotionale Arbeit, ihr meistens in ihrer Paarbeziehung machen, beziehungsweise die emotionalen Bedürfnisse von denen werden meistens in ihrer Paarbeziehung befriedigt, werden Frauen hingegen das an ihren Freundinenschaften auch machen.
01:03:14: und wenn dann ein paar sich trennt, hat die Frau Im besten Fall immer noch Leute mit denen, die ihre emotionalen Bedürfnisse besprechen kann und Männer halt nicht.
01:03:23: Weil es ist bei denen sich auf diese Paar beziehungsweise irgendwie fokussiert hat.
01:03:27: Ja.
01:03:28: Das ist dann schon auch einfach unschön, ne?
01:03:32: Ja.
01:03:33: Traurig.
01:03:33: Okay, Nina, wir machen einen Punkt und hat die Sache, oder?
01:03:36: Wir machen ein Strich.
01:03:37: Ein Strich.
01:03:39: Aber du bist zum nächsten Mal, denn wir haben ja noch das Wiedersehen.
01:03:42: Und ich freue mich da drauf.
01:03:43: Ich muss sagen, letztes Jahr fand ich das Wiedersehen... fand ich ein Highlight.
01:03:48: Das war das krasseste.
01:03:50: Das war wirklich ein krasses Wiedersehen.
01:03:52: Ich habe ein bisschen Angst, dass dieses Jahr zu harmonisch wird.
01:03:55: Nein.
01:03:56: Ich wünsche Ihnen natürlich alle nur das Beste, aber aus einer persönlichen Perspektive, aber aus einer zuschauenden Perspektive, hätte ich schon gerne einen kleinen Skandal.
01:04:05: Also ich glaube, letztes Jahr dachten wir auch, das wird harmonisch und das war es dann nicht.
01:04:10: Warten wir mal ab.
01:04:11: Wir warten mal ab.
01:04:13: Okay, ihr Lieben.
01:04:14: Danke, dass ihr zugehört habt, wenn ihr bis jetzt dabei geblieben seid.
01:04:18: Wir haben noch Tool-Tickets, aber nur noch für Stuttgart.
01:04:22: Tatsächlich ist unsere Tool in Essen ausverkauft.
01:04:25: Das heißt, haltet euch ran.
01:04:28: Vielleicht ist Stuttgart auch bald ausverkauft.
01:04:30: Und Kauf-Tickets gibt uns aber auch fünf Sterne bei Spotify, Apple Podcast, überall, wo ihr uns bewerten könnt.
01:04:36: Macht den Daumen hoch, aktiviert die Glocke, teilt und liked unsere Beiträge bei Instagram und wir küssen bis dahin die feministische Revolution.
01:04:46: Das war Trashologin.
01:04:49: Alle Aussagen in diesem Podcast sind nur unsere persönlichen Meinungen, die auf kurzen Fernseher aus Nitten basieren.
01:04:54: Wir stellen hier viele Vermutungen an, aber nichts davon sind unbestreitbare Fakten.
01:04:57: Es könnte auch alles ganz anders sein.
01:05:00: In der Psychotherapie kann man keine Pferndiagnosen stellen, deswegen ist auch nichts, was wir hier sagen, eine Diagnose gleichzusetzen.
01:05:06: Wir geben unseren Podcasts nicht mehr Tipps und Ideen, was ihr ausprobieren könnt.
01:05:10: Aber der Podcast ist keine psychologische Beratung.
01:05:12: und wie ihr das Gefühl habt, ihr braucht psychologische Unterstützung oder Psychotherapie, dann ruft bei der Termin-Service-Stelle.
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